Atlas - Die Geschichte von Pa Salt

Paris, 1928. Ein Junge wird gerade noch rechtzeitig entdeckt, bevor er stirbt, und von einer Familie aufgenommen. Er ist klug und liebenswert, und er entfaltet seine Talente in dem neuen Zuhause. Hier wird ihm ein Leben ermöglicht, von dem er nicht zu träumen gewagt hätte. Doch er weigert sich, einen Hinweis darauf zu geben, wer er wirklich ist. Als er zu einem jungen Mann heranwächst, verliebt er sich und besucht das berühmte Pariser Konservatorium. Die Schrecken seiner Vergangenheit kann er darüber beinahe vergessen, ebenso wie das Versprechen, das er einst geschworen hat, einzulösen. Aber Unheil ballt sich zusammen über Europa, und niemand ist mehr in Sicherheit. Tief in seinem Herzen weiß er, dass die Zeit kommen wird und er wieder fliehen muss.

Ägäis, 2008. Alle sieben Schwestern sind an Bord der »Titan« zusammengekommen, um sich von ihrem geliebten Vater, der ihnen stets ein Rätsel blieb, zu verabschieden. Zur Überraschung aller ist es die verschwundene Schwester, die von Pa Salt damit betraut wurde, ihnen die Spur in ihre Vergangenheit aufzuzeigen. Aber für jede Wahrheit, die enthüllt wird, taucht eine neue Frage auf, und die Schwestern müssen erkennen, dass sie ihren Vater kaum gekannt haben. Noch schockierender aber ist, dass diese lang begrabenen Geheimnisse noch immer Auswirkungen auf ihrer aller Leben haben.

»Atlas. Die Geschichte von Pa Salt« erzählt von einem Leben voller Liebe und Verluste, umspannt Meere und Kontinente und führt die »Sieben-Schwestern«-Serie zu einer Atem beraubenden Auflösung.

Harry Whittaker ist Lucinda Rileys Sohn, dem sie vor ihrem Tod die Geschichte von »Atlas« in die Hände gelegt hat, damit er sie nach ihren Vorstellungen zum Abschluss bringt.

Atlas - Die Geschichte von Pa Salt ist in folgenden Ausgabearten erhältlich:

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Rezensionen

(Durchschnitt aus 28 Rezensionen)
  • Mrs.julias.bookshelves, 30. September 2024
    Schöner Abschluss einer Reihe

    'Atlas – Die Geschichte von Pa Salt' begeistert mit einem wunderschönen Schreibstil und einer faszinierenden Geschichte. Der Roman verwebt auf poetische Weise Vergangenheit und Gegenwart, während die geheimnisvolle Lebensgeschichte von Pa Salt nach und nach enthüllt wird. Die Sprache ist fließend und voller emotionaler Tiefe, was den Leser mühelos in die Handlung hineinzieht. Die Erzählung ist reich an unerwarteten Wendungen und interessanten Charakteren, die komplex und vielschichtig gezeichnet sind. Insgesamt ist der Roman ein gelungener Abschluss der Reihe, der sowohl sprachlich als auch inhaltlich beeindruckt.

  • momos_bookplanet, 14. August 2024
    Einfach genial!

    Endlich ist es soweit und ich habe die "Sieben Schwestern" Reihe nun beendet... was soll ich sagen?

    Es war wundervoll! All die Geschichten all die Charaktere... Es ist für mich eine große Ära die nun zu Ende geht.

    Ich bin sehr traurig, dass ich nichts neues mehr von Lucinda lesen kann, aber auch sehr froh, dass ich noch fast all ihre anderen Bücher auf dem SuB habe.

    Danke Lucinda für all deine Bücher. Sie sind von unschätzbarem Wert.

  • Hortensia13, 19. Mai 2024
    Letzte Reise

    Als die sieben Schwestern an Bord der «Titan» in See stechen, um sich das letzte Mal zum Todestag von Pa Salt zu verabschieden, ahnen sie nicht, welche Wahrheiten ans Tageslicht kommen. Ihr geliebter Vater hat ihnen ein Tagebuch hinterlassen, eine Art Biografie, die ihnen erklären kann, wie es zu allem kam. Auf den Spuren der Vergangenheit, die in Paris 1928 ihren Anfang nehmen, verfolgen die Schwestern Pa Salts Werdegang durch die ganze Welt.

    Dieses Buch ist der 8 und abschliessende Band der Reihe «Die sieben Schwestern». Die Erwartungen an die Geschichte waren bei mir sehr hoch, da jeder Band der sieben Schwestern eine besondere Vergangenheit enthüllte und man sich fragte, wieso gerade sie von Pa Salt adoptiert wurden. Die Erzählung bringt tatsächlich die Antworten mit. Mir gefiel besonders gut der Erzählstrang aus der Vergangenheit. Zwei Dinge fand ich nur so semi gut. Erstens wird man in der Gegenwart in das Geschehen unmittelbar gestürzt, da hätte ich mir vielleicht ein Personenregister als Überblick gewünscht. Zweitens wird gegen Ende jede gefundene Schwester als Baby heruntergerattert. Das hätte von mir aus mehr Raum und Emotionen verdient gehabt.

    Mein Fazit: Wer die Reihe gelesen hat und finale Antworten sucht, findet sie in diesem Buch. 4 Sterne.

  • gedanken.buecher, 28. Januar 2024
    Ein absolutes Highlight

    Wer historische Romane mag, die in verschiedenen Ländern spielen, Liebesgeschichten enthalten, der kommt hier voll auf seine Kosten. Dazu muss ich auch sagen, dass mir nicht jeder Band gleich gut gefallen hat und vor allem „Die verschwundene Schwester“ hatte mich enttäuscht. Was aber in allen Bänden gegeben ist, ist die Liebe zum Detail (ja, die Bücher sind alle dicke Klapper) - die Autorin fand in jedem Band ein anderes außergewöhnliches Thema, das in einem bestimmten Land eine große Rolle spielte, recherchierte dieses und brachte es den Leser*innen, verpackt in wunderschöne Liebesgeschichten, näher. Perlentauchen, die spanischen „Brujas“, Segeln, Musik… jedes Buch hat einen klaren Fokus und immer steht auch das jeweilige Land und dessen außergewöhnliche Schönheit im Vordergrund. Alle Schwestern haben ihre Eigenheiten, mache sind sympathischer als andere und in diesem Band geht es um die Geschichte desjenigen, der diese unterschiedlichen Persönlichkeiten adoptiert und nach seinem Tod auf die Reise geschickt hat - Pa Salt. ❤️

    Endlich lernen wir ihn kennen, bekommen die Antworten auf so viele Fragen und erfahren, wer dieses Phantom war, der zwar in jedem vorangegangen Band eine Schlüsselrolle spielt, aber über den man doch so gar nichts erfährt. Vieles an dieser Geschichte war nicht ganz rund - seine Kindheitsjahre wurden sehr lange beleuchtet, während die Zeitsprünge danach immer größer wurden; die Beweggründe der Adoptionen waren irgendwann doch etwas „random“ und nicht mehr ganz so einfallsreich - aber trotzdem ist dieses Buch ein Jahreshighlight, ein Herzensbuch. Das Feeling hat gestimmt, wir treffen auf all die bekannten Gesichter der ersten Bände und bekommen endlich die erwartete Auflösung präsentiert. Wie der Kreis sich letztendlich schließt, alle Fäden zueinander finden, war einfach großartig. So viele Aha-Momente, die man durch aufmerksames Lesen der Vorgängerbände hatte … Zufällig eingestreute Dinge aus den vorherigen Werken werden hier nochmal aufgegriffen, die ganzen Einzelstories werden zu einem Großen und Ganzen verwoben und machen absolut Sinn.

    Ich fand’s großartig. So viel Liebe zwischen diesen Zeilen. Diese Reihe hat so viele Menschen begeistert und mich ganz besonders. An dieser Stelle darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass ihr Sohn Harry Whittaker durch das Schreiben dieses Buches, das Vollenden von Lucindas Reihe, einen sehr großen Teil zu diesem Highlight beigetragen hat. Diese Reihe wird für mich immer etwas Besonderes bleiben, ganz besonders deswegen, weil ich das große Glück hatte, die wunderbare Lucinda Riley zu treffen. Sie war nicht nur eine wunderbare Autorin, sondern auch eine sehr herzliche Person, die sich Zeit für ihre Fans genommen hat, obwohl es ihr nicht gut ging. 5 ⭐️

  • Laura, 15. Dezember 2023
    Tolle Lebensgeschichte

    Der Schreibstil ist fesselnd und ich bin gut in die Geschichte gestartet. Ich muss gestehen, ich habe die Reihe mit diesem Band erst gestartet und mich verliebt. Die Erzählweise ist großartig und das Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Ich hatte tolles Kopfkino.
    Anfangs hatte ich etwas Angst vor den Zeitsprüngen und dass sie mich verwirren würden. Dies war nicht der Fall. Die Sprünge wurden gut erklärt und die Handlung wurde toll eingebettet. Die Tagebucheinträge fand ich schön zu lesen.
    Die Charaktere waren für mich alle neue. An der ein oder anderen Stelle habe ich gemerkt, dass mir etwas an Vorwissen fehlt. Aber das Leben von Atlas hat mich einfach nur fasziniert.
    Der Spannungsbogen hatte an manchen Stellen längen. Aber manchmal passiert auch sehr viel in kurzer Zeit, was mich teilweise überfordert hat. Insgesamt war die Mischung jedoch gut.

    Für mich war es ein tolles Buch, was 4 von 5 Sterne erhält.

  • tines_buecher, 12. November 2023
    Gelungener Abschluss einer tollen Reihe

    Die Geschichte von Pa Salt, sprich den Abschluss der dann acht Bände umfassenden Sieben-Schwestern-Reihe, habe ich jetzt fast zwei Monate vor mir hergeschoben.
    Zum Einen, weil ich Urlaub haben wollte, um voll in die Geschichte abtauchen zu können, zum Anderen aber ehrlicherweise auch wegen der 800 Seiten.
    Mein Limit liegt so grob bei 500 Seiten, alles über 600 schreckt mich doch eher ab.
    Daher war ich natürlich sehr gespannt darauf, ob mich der „dicke Schinken“ unterwegs irgendwann verliert. Außerdem war ich neugierig, ob man rauslesen kann, welche Passagen noch von Lucinda Riley sind und welche von ihrem Sohn. Und natürlich auch, ob die Frage aller Fragen, nämlich warum er überhaupt alle adoptiert hat, endlich (zufriedenstellend) beantwortet wird.
    Ihr seht, die Erwartungshaltung, aber auch die Vorfreude, waren hoch.
    Und was soll ich sagen? Ich war baff.
    Lucinda Riley sagte einmal sinngemäß, sie habe die komplette Geschichte von Anfang an im Kopf gehabt und musste sie quasi „nur“ niederschreiben.
    Ich war bereits, als ich die Sieben-Schwestern-Reihe gehört habe, überwältigt von ihrem Einfallsreichtum und ihrer Fähigkeit, fesselnde Geschichten zu entwickeln, die alle inhaltlich so unterschiedlich sind, sich aber doch immer wieder begegneten. Natürlich haben sie mir inhaltlich nicht alle gleich gut gefallen, aber die Idee und den Schreibstil habe ich bei allen absolut gefeiert!
    Der Abschluss der Reihe hat für mich aber noch einmal alles getoppt. Wie sie es schafft, alle sieben Vorgängerbände ineinanderlaufen zu lassen, ohne sich heillos zu verzetteln und nebenbei noch die Geschichte von Pa Salt zu erzählen, die mich total gefesselt hat, fand ich phänomenal.
    Zu Beginn hatte ich leichte Schwierigkeiten, reinzukommen, weil es doch schon etwas her war, dass ich die vorherigen Bände gelesen hatte, aber nach ca. 50 Seiten war ich voll da und von da an gab’s kein Halten mehr! Ich habe die 800 Seiten an drei Tagen verschlungen und bekam alle Fragen zur vollsten Zufriedenheit beantwortet.
    Besonders gefallen hat mir, dass die Schwestern endlich mal alle zusammen waren und gemeinsam Antworten bekommen haben. Ein wirklich gelungener Abschluss einer schönen Reihe, die mich überrascht und verblüfft hat.

  • xbuchmagiex, 10. September 2023
    Absolut gelungener Abschluss einer grandiosen Reihe

    Diese Geschichte ist ein absolut gelungener Abschluss einer sehr tollen und grandiosen Reihe.
    Für mich war es von der ersten Seite an sehr spannend und ich konnte und wollte das Buch nicht aus der Hand legen. Auf dieses Buch habe ich sehr hin gefiebert und das Warten hat sich absolut gelohnt.

    Die 800 Seiten flogen nur so dahin und ich bin mir sehr sicher, dass ich die Reihe demnächst nochmal von Anfang an lesen werde. Die vielen kleinen, aber feine Details haben dafür gesorgt, dass ich mich sehr gut an die anderen Bücher und Schwestern erinnern konnte. Dazu muss ich sagen, dass ich die Reihe erst dieses Jahr angefangen hatte zu lesen, sodass mir noch vieles in Erinnerung blieb.

    Besonders das Reisen durch die ganze Welt und das Begleiten jeder Schwester hat mich absolut begeistert. Jeden einzelnen Ort hat die Autorin malerisch und wunderschön dargestellt, sodass man Lust verspürt zu reisen.

    In diesem Teil wird die ganze Geschichte von Pa Salt erzählt und wie es dazu kam, dass er die sieben Schwestern adoptierte. Die sieben Schwestern erfahren nun endlich mehr über ihren über alles geliebten Vater. Ein Tagebuch, den die Schwestern gemeinsam lesen, gibt viele Antworten.

    Ich kann jedem die Reihe absolut empfehlen. Für mich gehört sie zu meinen Lieblingsreihen.

  • biggis_books, 15. Juli 2023
    Absolut würdiger Abschluss der Reihe

    Der letzte Teil der sieben Schwestern Reihe war großartig. Ich finde, man merkt nicht, dass das Buch von @harrywhittakerauthor nach den Notizen von @lucindarileybooks geschrieben wurde. Der Schreibstil ist meines Erachtens haargenau der Gleiche.
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    Das Cover ist ein Traum. Wie bei den Teilen vorher, passt es absolut zum Inhalt.
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    Es wird die Geschichte von Pa Salt in Tagebuchform erzählt - quasi von Kindertagen an. Selbstverständlich findet man auch die Gegenwart, in der die Schwestern alle zusammen sind.
    Eigenlich könnte man so viel zu dem Buch sagen, aber dann besteht die Gefahr des Spoilerns.
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    Die Geschichte von Pa Salt ist ein absolut würdiger Abschluss der Reihe, es wurden alle Fragen beantwortet, es war sehr bewegend und emotional. Wer die Reihe verfolgt hat, sollte unbedingt den letzten Teil auch lesen. Absolute Leseempfehlung von mir!

  • Frau_Lesenswert, 08. Juli 2023
    Ein großartiger Abschluss

    >> Pa stand auf, nahm Maia an die Hand und führte sie zum größten der Regale. "Hier stehen die Romane."
    "Die erfundenen Geschichten?"
    "Liebes, es gibt keine erfundenen Geschichten. Sie haben sich samt und sonders einmal ereignet."
    "Wirklich?"
    Ja, ich denke schon." Er betrachtet seine zerlesene Ausgabe der 'Elenden' nachdenklich. "Und irgendwann schreibt jemand sie auf."<<

    Im letzten Band der Schwestern-Reihe erzählt uns Pa Salt von seinem Leben. Er berichtet über die Flucht vor seinem Widersacher, über Menschen die ihm das Leben gerettet haben und über seine große Liebe. Und am Ende haben alle Schicksalsschläge, Freundschaften und auch Feindschaften ihn zu seinen Töchtern gebracht.

    "Atlas-die Geschichte von Pa Salt" ist der perfekte Abschluss einer großartigen Reihe. Alle offenen Fragen die uns Leser zum Schluss eines jeden Bandes zurück gelassen haben, wurden hier beantwortet.
    Das Buch ist mit seinen 800 Seiten ein ganz schöner Klopper. Aber wie auch bei seinen Vorgängern führte uns der anhaltende Spannungsbogen über die Seiten hinweg.

    Zum Schreibstil kann ich alle beruhigen, die Angst haben einen Unterschied zwischen den Schreibstil von Lucinda Riley und ihren Sohn Harry Whittaker zu erkennen.
    Den Unterschied gibt es nicht. Im gesamten Buch begleitet uns der leichte Stil von Lucinda. Und das macht dieses Buch noch einmal zu etwas besonderen.

    Für mich ist es ein Jahreshighlight gewesen und ich danke dem Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar.

    ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne von mir und eine klare Leseempfehlung für die komplette Reihe!

    Herzliche Grüße
    Eure Claudi

  • Veralitera, 06. Juli 2023
    perfekter Abschluss einer wunderbaren Reihe

    So sehr ich mich auf dieses Buch gefreut habe umso trauriger bin ich, dass ich es gelesen habe. Aber nicht, weil das Buch nicht gut ist, sondern weil es den Abschluss einer meiner absoluten Lieblingsbuchreihen bildet. Die Reihe der sieben Schwestern von Lucinda Riley hat mich viele Jahre begleitet.

    Wie auch die vorherigen sieben Bände spielt auch dieser Roman auf zwei Zeitebenen. Einerseits begleiten wir im Jahre 2008 die sieben Schwestern dabei, sich von ihrem geliebten Vater Pa Salt zu verabschieden. In dem Vergangenheitsstrang lernen wir diesen Pa Salt kennen. Aber es gibt nicht nur Rückblenden in seine Vergangenheit, sondern auch in die der sieben Schwestern, und so wird der Leser nochmal an die ungewöhnlichen Lebensgeschichten der sieben Schwestern erinnert und endlich erfahren wir auch, warum genau diese sieben Mädchen ausgewählt wurden.

    Es ist schwierig diese Rezension zu schreiben ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Normalerweise habe ich in den Rezensionen zu den anderen Büchern dieser Reihe immer einwenig über die reale geschichtliche Grundlagen des Vergangenheitsstranges erzählt. Darauf werde ich diesmal verzichten, da ich Spoiler vermeiden möchte. Soviel sei aber gesagt, wie auch in den vorherigen Bänden spielt der Vergangenheitsstrang vor spannenden historischen Ereignissen und beleuchtet diese aus einer anderen Perspektive.

    Ich bewundere Harry Whittaker dafür, wie er es geschafft hat, alle losen Fäden der letzten sieben Bände aufzunehmen und zu einem so wunderbaren Finale zusammenzufügen. Hier haben ihm bestimmt lange Gespräche mit seiner Mutter, Lucinda Riley, geholfen, aber geschrieben hat er dieses Buch alleine und vor dieser Leistung verneige ich mich. Der Erwartungsdruck muss riesig gewesen sein und in so einer kurzen Zeitspanne das Lebenswerk seiner Mutter zu vollenden, verdient vollsten Respekt.

    Ein paar Kleinigkeiten in der Geschichte von Pa Salt haben mich zwar gestört, besonders der Konflikt, der ihn sein Leben lang begleitet, wirkte auf mich teils etwas unglaubwürdig. Aber, wenn man sich den ganzen Roman ansieht, dann geht das unter und fällt unter „Jammern auf hohem Niveau“.
    Fazit
    Ein grandioser und würdiger Abschluss einer wunderbaren Reihe und ein beachtenswerter Debütroman von Harry Whittaker (Seine Kinderbücher zähle ich nicht als Romane). Ich habe beim Lesen oft Gänsehaut gehabt oder auch mal Tränen in den Augen gehabt, wenn gewissen Puzzleteile zusammengefügt wurden. Außerdem habe ich Lust bekommen, die ersten Bände nochmal zu lesen. Ich glaube mit dem Wissen aus „Atlas – Die Geschichte von Pa Salt“ wirken die Romane noch einmal anders und inzwischen liegen auch acht Jahre zwischen dem Erscheinen des ersten Bandes, so dass ich auch einiges nicht mehr parat habe.

  • katys_bookcave, 27. Juni 2023
    Ein Muss für die Fans der Reihe

    Da habe ich zwei Jahre auf das letzte Buch der sieben Schwestern gewartet und habe es innert kurzer Zeit ausgelesen. Im Anschluss war ich richtig traurig, dass es zu Ende war, worüber mich kein Buch hinwegtrösten konnte. Bookhangover nennt man das wohl. Und selbst jetzt, weiss ich nicht so genau, was ich von dem Buch halten soll. Auf der einen Seite hat es mich befriedigt zurückgelassen. Alle Rätsel um Pa Salt wurden gelöst und es war wunderschön es zu erleben. Aber das Buch hat eine Kehrseite. Während die Geschichte von Pa Salt in Frankreich super lange ging und ins Detail behandelt wurde, wurden danach die anderen Lebensabschnitte viel zu wenig ausgeleuchtet und kamen meiner Meinung nach zu kurz.

    .

    In der Gegenwart trifft man alle sieben Schwestern auf der «Titan» wieder, als sie unterwegs sind, um einen Kranz für Pa Salt ins Meer zu werfen. Mit diesem Teil hatte ich mehr Mühe. Die Gespräche zwischen den Schwestern und den jeweiligen Partnern fand ich zu sperrig und alles andere als natürlich. Auch wurde für mich zu wenig auf die Schwestern eingegangen. Ausser bei Ally, die bekam am meisten showtime von allen, was mich etwas traurig stimmte.

    Dennoch: es war ein schönes Finale und für die Fans der Reihe ein absolutes Muss.

  • christiane Fi / hamburger.lesemaus, 25. Juni 2023
    Gelungener Abschluss

    Endlich ist er da: Der achte und letzte Band der Reihe „Die sieben Schwestern“. Der Band, der alle Geheimnisse rund um die sieben Schwestern und deren Adoptivvater Pa Salt auflösen soll.

    ATLAS
    DIE GESCHICHTE VON PA SALT
    Lucinda Riley
    Harry Whittaker

    Rückblick:
    Benannt nach den sieben Sternen des Sternbilds Plejaden, wurden die sechs Mädchen einst von ihrem Adoptivvater Pa Salt „gefunden“ und adoptiert und anschließend nach Atlantis, dem herrschaftlichen Haus am Genfer See, gebracht.
    Nach Pa Salts Tod bekamen alle sechs Töchter Hinweise darauf, wo der Vater die Mädchen einst fand, und er ermutigte jede einzelne Tochter ihre Vergangenheit zu erforschen und zu ihrem Ursprung zurückzukehren. So gab es für jede Tochter ein eigenes Buch mit ihrer persönlichen Geschichte, wo Riley sie in ihr Ursprungsland zurückkehren ließ.

    Auf der Luxusjacht Titan, 2008 im Heute:
    Pa Salt ist seit einem Jahr tot. Aus diesem Anlass kommen alle Schwestern zusammen, um an den Ort der Beisetzung zu reisen und ihm zu gedenken.
    Dabei erfahren sie, dass Merry, die einzige leibliche Tochter von Pa Salt ist und diese sein Tagebuch vererbt bekommen hat.
    Gemeinsam lesen sie die Geschichte ihres Vaters, der als kleiner Junge ganz alleine von Sibirien nach Paris flüchtete.

    Mehr möchte ich hier eigentlich gar nicht verraten, nur so viel sei gesagt: Alle Riley-Fans werden voll auf ihre Kosten kommen.
    Dieser Band ist ein würdiger und gelungener Abschluss der Reihe. Alle Geheimnisse werden aufgelöst und keine Fragen bleiben offen.
    Ich habe es sehr gerne gelesen, dieses Buch, das von dem Sohn der verstorbenen Lucinda Riley geschrieben wurde. Leider verstarb die Autorin vor der Fertigstellung der Reihe und konnte nur noch einige Seiten der Nachwelt hinterlassen.
    Ab und zu war es mir ein wenig zu überzogen, aber da mir nicht einmal langweilig war und ich mit dem Ende sehr zufrieden bin möchte ich hier die volle Punktzahl geben und euch das Buch sehr empfehlen - allerdings sollte man vorher unbedingt die ersten sieben Bücher lesen.
    5/ 5
    RIP Lucinda Riley, wir werden deine Bücher vermissen 🙏🏻🖤🥀.

  • hope23506, 24. Juni 2023
    Perfekter Abchluss


    INHALT:
    Paris 1928: Gerade noch rechtzeitig wird der kleine Junge gefunden, bevor er stirbt. Herzlich wird er von der Familie aufgenommen und lebt das Leben von dem er immer geträumt hat. Nur Hinweise darauf, wer er ist, gibt er nicht. Als Jugendlicher wird er ins das Pariser Konservatorium aufgenommen und vergisst die Schrecken der Vergangenheit. Doch Unheil ballt sich über Europa zusammen und niemand ist mehr sicher. Tief im Inneren weiß er, das er fliehen muss. Agäs 2008: Die Schwestern sind zusammengekommrn, um Abschied von Salt Pa zu nehmen. Selbst die verschwundene Schwester ist da, doch nicht alle Fragen werden geklärt und sie erkennen, dass sie Salt Pa kaum gekannt haben und die Geheimnisse Auswirkungen auf ihrer aller Leben haben.
    MEINE MEINUNG:
    Dies ist der finale und achte Band der sieben Schwestern Reihe und schliesst an nahtlos die Ereignisse aus dem siebten Band an. Ich liebe diese Reihe um die sieben Schwestern und nachdem wir ihre Geschichten erfahren haben, tauchen wir hier in das Leben und das Schicksal von Salt Pa ein. Wir erfahren anfangs mittels Tagebucheinträge von seinem Leben und begleiten ihn von seiner Kindheit an. Immer wieder gibt es auch kurze Abschnitte aus der Gegenwart, wo wir die Schwestern wiedersehen. Mich hat das Schicksal sofort in seinen Bann gezogen. Wie gewohnt lässt sich das Buch unheimlich gut lesen und man verschmilzt förmlich mit Salt Pa. Es wird alles sehr lebendig, bildgewand und fesselnd erzählt und es ist grossartig. Die Antworten auf offene Fragen werden dem Leser nach und nach offenbart und alles wird miteinander und ineinander verwoben. Von allen erfahren wir etwas und diese grossartige Geschichte wird wunderbar abgerundet. Mit diesem achten Band wurde ein grossartiges Finale einer grandiosen Reihe geschaffen. Eine Reihe, die man lieben muss.
    FAZIT:
    Ein perfekter Abschluss einer grossartigen Reihe.

  • Literaturina, 20. Juni 2023
    Der Reihen-Abschluss Part 2 oder 7 Jahre und 5.500 Seiten

    7 Jahre und um die 4.700 Seiten habe ich auf diesen letzten noch einmal 800-Seiten-starken Band der Sieben-Schwestern-Reihe von Lucinda Riley hin gefiebert und zugleich (vor allem nach ihrem Tod vor fast exakt 2 Jahren) auch gebangt, dass die Geschichte zu Ende geht, sich alles auflöst und damit schließlich alles vorbei ist und es keinen Nachschub mehr geben wird. (Wobei es dafür durchaus Anknüpfungspunkte gäbe … vielleicht wird Harry Whittaker, der hier einen hervorragenden Job geleistet hat, das Erbe seiner Mutter gebührend fortzuführen und zu beenden, ja auch noch mal eine Erweiterung schreiben … ich wäre nicht abgeneigt. Zu sehr habe ich mich in das Universum, die vielen Protagonist*innen, die Reisen zwischen den Buchdeckeln und die miteinander verwobenen Schicksale verliebt.)

    Schon beim Vorwort musste ich mit den Tränen kämpfen … und so war auch das gesamte Buch sehr emotional – durch die Lebensgeschichte Pa Salts selbst wie auch die immer wiederkehrenden Rückblenden der Lebens- und Familiengeschichten der einzelnen Schwestern aus den vorherigen Bänden. Inhaltlich kann ich dementsprechend natürlich nicht allzu viel sagen und vorwegnehmen, da ich wirklich niemanden spoilern und damit die Freude am Lesen nehmen möchte. Nur so viel: Es werden alle offenen Fragen Schnipsel für Schnipsel zu einem wunderbaren Epos zusammengesetzt, das ganz unterschwellig auch von etwas Übernatürlichem, Schicksalhaftem durchwoben ist. Für mich eine Reise durch die Welt und Geschichte voller Höhen und Tiefen, immer geerdet durch den Zusammenhalt der Familie und das sichere Zuhause Atlantis.

    Erzählt wird wieder auf zwei Zeit-Ebenen: den Perspektiven mehrerer Schwestern in der Gegenwart 2008 und den Tagebucheinträgen von Pa Salt, was für mich noch einmal eines der zentralen Themen widerspiegelt: wie vergangene Ereignisse auch die Gegenwart beeinflussen, um Schicksal und das Gute (leider auch das Schlechte) im Menschen.

    Eine rundum gelungene Reihe, die ich wie schon so oft nur allen ans Herz legen und wärmstens empfehlen kann!

    Übersetzt wurde diese Ausgabe aus dem Englischen von Karin Dufner, Sonja Hauser, Sibylle Schmidt und Ursula Wulfekamp.

    Danke an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

    TW: Tierquälerei/Tiertötung, Waisen(haus), Flucht, Taubheit, Adoption, Amputation, Waisenhaus, Krieg (Zweiter Weltkrieg), Antisemitismus, KZ, Mord, Brand(stiftung), sexuelle Übergriffe, Rassismus, Polizeigewalt, Z-Wort, Aids/HIV, Drogenabhängigkeit, ungewollte Schwangerschaft, schwere Geburt/Tod bei Geburt

  • Hanna von Buchsichten, 18. Juni 2023
    Würdiger Abschluss der Sieben-Schwestern Reihe

    Ein Jahr ist es her, dass die D'Aplièse-Schwestern vom Tod ihres Pa Salt erfahren haben. Nun versammeln sie sich mit ihren Partnern an Bord der Titan im Mittelmeer, um zum Ort seines Todes zu fahren und ihm zu Gedenken. Die Aufregung ist groß, als auch die verlorene Schwester Merry an Bord kommt. Sie bringt eine Überraschung mit: Tagebuchseiten, die sie von Georg Hoffmann entsprechend des Willens ihres Vaters überreicht bekommen hat und gemeinsam mit den anderen Schwestern lesen will. Die Schwestern tauchen in die turbulente Vergangenheit ihres Vaters mit Momenten voller Licht und Schatten ein, die ihn in die verschiedensten Ecken der Welt geführt hat. Wer war Pa Salt wirklich?

    Über 9 Jahre nach der Veröffentlichung von "Die sieben Schwestern" kommt die Reihe mit "Atlas" zum lang ersehnten Ende. Nach der traurigen Nachricht, dass Lucinda Riley verstorben ist, hat ihr Sohn Harry Whittaker die Geschichte basierend auf dem von ihr vorbereiteten Material zu Ende geführt. Ich war gespannt, ob nun wirklich alle offenen Fragen beantwortet werden.

    Das Buch startet mit Tagebucheinträgen, die mir Einblicke in die Kindheit von Pa Salt gaben. Diese Einträge machen einen Großteil des Buches aus und werden immer wieder unterbrochen von vergleichsweise kurzen Kapiteln, welche in der Gegenwart an Bord der Titan spielen. Die Erzählweise ist fesselnd, hier schließt die Geschichte nahtlos an seine Vorgänger an. Pa Salt hat in seinem Leben viel Schreckliches erlebt, dabei aber auch die unterschiedlichsten faszinierenden Persönlichkeiten kennenlernen und zahlreiche schöne Momente erleben dürfen.

    An Bord der Titan müssen sich die D'Aplièse-Schwestern mit den Informationen aus den Tagebüchern mit ihrem Vater auseinandersetzen, durch die sie einen ganz neuen Blick auf ihn erhalten. Pa Salts Lebensgeschichte hat eine direkte Verbindung zu jeder der Geschichten der sieben Schwestern, die ich in den vorherigen Banden entdecken durfte. Um diese Verbindungen herzustellen, sind schon einige große Zufälle nötig, die mir an nicht jeder Stelle ganz plausibel erschienen und zu einem seitenstarken Ergebnis geführt haben, das für meinen Geschmack ein paar Längen hatte.

    Ich erhielt nach und nach endlich all die Antworten, nach denen ich mich während des Lesens der Reihe gesehnt hatte. Doch selbst auf den letzten Seiten bietet die Serie noch eine letzte große Wendung, die ich allerdings früh erahnt hatte. Insgesamt ist "Atlas" ein würdiger Abschluss der "Sieben Schwestern"-Reihe, die für alle Fans ein absolutes Must Read ist!

  • Claudias Bücherregal, 17. Juni 2023
    Ein mehr als gelungenes Finale

    Durch den Tod des Vaters treffen sich 2008 alle sieben Schwestern auf der „Titan“. Für sie blieb Pa Salt immer ein nicht greifbarer Mensch, ein Rätsel. Doch nun kommen die Wahrheiten nach und nach endlich ans Licht, wodurch aber stets neue Fragen aufgeworfen werden. Die Frauen müssen erkennen, dass sie ihr Vater tatsächlich kaum gekannt haben und trotzdem haben sein Werdegang und seine Geheimnisse einen großen Einfluss auf jedes ihrer eigenen Leben.

    Nun ist es da, das große Finale der Sieben-Schwestern-Reihe. Vorm Lesen herrschte große Neugier gepaart mit Hoffnung nun endlich eine Auflösung für alles zu erhalten. Gleichzeitig aber auch Anspannung, denn von der geliebten Reihe wollte ich mich nicht verabschieden, was wäre, wenn doch noch Fragen offenbleiben sollten und würde man merken, dass Lucinda Riley das Buch leider nicht mehr selbst beenden konnte, sondern ihr Sohn dieses für sie übernommen hat?

    Mich hatte damals überrascht, dass die Reihe nicht mit dem siebten Band endete – aber was für ein Glück, denn dieser finale Abschlussband war wirklich notwendig. Der Vater blieb nicht nur für seine Töchter nicht greifbar, sondern auch für uns Leser und ich habe es sehr genossen nun endlich mehr über ihn und seine Vergangenheit zu erfahren. Außerdem haben mich die Bezüge zu den sieben Schwestern begeistert und es war interessant zu lesen, wie der Vater zu dem Menschen wurde, der er war und was er doch für einen großen Einfluss auf das Leben seiner Töchter hatte.

    𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Der Abschlussband war spannend, emotional und ein wundervolles Finale dieser Reihe, die man eigentlich gar nicht loslassen möchte, aber wenn man sich schon davon verabschieden muss, dann so! Mit diesem Buch! Danke für diese wundervollen Geschichten.

  • Stillesen, 11. Juni 2023
    Die Geheimnisse werden endlich gelüftet

    Die Buchreihe rund um die „Sieben Schwestern“ begleitet mich nun schon mehrere Jahre und ich war sehr traurig, als ich vom Tod der Autorin Lucinda Riley erfahren habe. Ihr Sohn Harry Whittaker hat ihr Werk mit diesem Buch vollendet und das hat mich zum einen sehr gefreut und zum anderen war es auch ein sehr emotionales Leseerlebnis für mich.

    Die Geschichte switcht wie die vorherigen Bände immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit, was wieder gut gelungen ist und durch die Anordnung geschickt Spannung erzeugt. In diesem Fall studieren die Schwestern gleichzeitig die Tagebucheinträge ihres Vaters und nicht nur Geheimnisse (auf die hier nicht näher eingegangen wird) werden aufgelöst, sondern sie wachsen dadurch auch noch mehr zusammen.

    Die Geschichte beginnt mit der Kindheit von Pa Salt und endet mit seinem Tod. Dabei reist er quer über den Erdball und hat interessante Begegnungen.

    In den vorherigen Teilen ging es jeweils um die Geschichte einer Schwester, im finalen Band findet alles eine Verbindung und ergibt plötzlich Sinn. Auch wenn es teilweise schon echt lange her ist, dass ich die anderen Geschichten gelesen habe, hatte ich keine Probleme damit, mich an sie zu erinnern und die Geschehnisse zu verknüpfen.

    Der Schreibstil unterscheidet sich nur in Details zu den Vorbänden (was eventuell auch der Übersetzung geschuldet ist) und reiht sich dennoch nahtlos ein. Harry Whittaker hat wirklich einen guten Job und damit seiner Mutter alle Ehre gemacht!

    Mit dem Ende bin ich sehr zufrieden und ich freue mich die „Sieben Schwestern“-Serie mit diesem Finale abschließen zu können. „Atlas - Die Geschichte von Pa Salt“ war für mich ein Höhepunkt und würdiger Abschluss der „Sieben-Schwestern“-Reihe. Für mich war das Buch ein Highlight mit 5*/5 Sternen.

  • aebbies.buechertruhe, 30. Mai 2023
    Ein würdiger Abschluß dieser großartigen Serie

    Die sechs d'Apliese - Schwestern sind in der Ägäis auf der Yacht "Titan" unterwegs, um dem Todestag ihres Adoptivvaters Pa Salt zu gedenken. Auch die siebte der Schwestern, die bis zuletzt verschwunden war, wird erwartet. Als alle an Bord zusammen sind, überreicht der Anwalt der Familie, Georg Hoffmann, jeder Schwester eine Kopie des Tagebuchs ihres Vaters. Sie sollen es sofort lesen, damit sie die Lebensgeschichte ihres geliebten Pa Salt kennenlernen. Jetzt erst erfahren sie seinen wahren Namen. Er erzählt ihnen darin von seiner Kindheit und seiner großen Liebe, aber auch von seinem Todfeind, vor dem er sein ganzes Leben auf der Flucht war. Endlich lernen die Schwestern die Gründe kennen, die zu ihren Adoptionen geführt haben. Nachdem sie das Tagebuch gelesen haben, merken sie, daß ihr Vater große Geheimnisse vor ihnen hatte. Er hat geschwiegen, um sie zu beschützen. Doch dann hält der Anwalt noch eine große Überraschung für die Schwestern bereit und sie müssen sehr stark sein.

    "Atlas - Die Geschichte von Pa Salt" ist jetzt also der letzte Teil der Sieben-Schwestern-Saga von Lucinda Riley, der nach ihrem Tod von ihrem Sohn Harry Whittaker vervollständigt wurde. Zu Anfang der Geschichte habe ich wirklich versucht herauszufinden, wer nun welchen Absatz geschrieben hat. Es war zwecklos, man merkt keinen Unterschied. Die Geschichte ist unglaublich spannend und führt die Leser um die ganze Welt. Und wer es romantisch mag, kommt auch auf seine Kosten. Die Lebensgeschichte von Pa Salt geht sehr zu Herzen. Sie ist ein Streifzug durch die unruhige Geschichte Europas. Man bekommt einen Eindruck, wieviel Leid über die Menschen gebracht wurde. Das tut beim Lesen manchmal richtig weh. Sie zeigt aber auch, daß nicht jeder, der Schlimmes erlebt hat, automatisch auch ein böser Mensch werden muß. Auch die sieben Schwestern hat man durch die Bücher sehr gut kennengelernt und konnte sie auf ihren Wegen begleiten. Dieses letzte Buch dieser Serie ist ein Höhepunkt und gleichzeitig ein würdiger Abschluß der Geschichte. Der Abschied tat irgendwie weh!

  • Stefanie K., 30. Mai 2023
    Das Leben von Pa Salt

    "Atlas - Die Geschichte von Pa Salt" ist die Geschichte auf die jeder Leser der Reihe um die sieben Schwestern neugierig wer. Wer ist Pa Salt und warum hat er die Schwestern adoptiert? Ich war sehr gespannt auf die Antworten und somit sehr neugierig auf den abschließenden Band der Reihe.

    Die Geschichte beginnt in der Kindheit von Pa Salt und man begleitet ihn durch die verschiedenen Jahre und verschiedene Länder. Dazwischen sind aber auch immer mal wieder die Schwestern an der Reihe, die sein Tagebuch lesen und sich austauschen.

    Ich fand es sehr interessant über das Leben von Pa Salt zu lesen und ihn in den verschiedenen Lebensstufen zu begleiten. Es gab spannenden und auch emotionale Momente. Manche Abschnitte waren aber auch ein wenig in die Länge gezogen und manches hätte man vermutlich ein wenig kürzer halten können. Es wurden aber alle meine offenen Fragen der Reihe beantwortet.

    Die Geschichte hat einige interessante Wendungen und Spannungsmomente. So sind die auch zum Teil sehr emotional und man kann an vielen Stellen mitfiebern. Das Leben von Pa Salt ist sehr bewegt und man erfährt vieles aus seinem Leben, aber dennoch habe ich zu ihm als Menschen keine richtige Verbindung gespürt und er ist mir dennoch ein wenig fremd geblieben. Er ist zwar nicht mehr das Mysterium wie in den vorherigen Bücher, aber so richtig nahbar war er trotzdem nicht.

    Wie vermutlich viele Leser habe ich mich gefragt, ob man es merkt, dass die Geschichte von Harry Whittaker weitergeschrieben wurde. Hier merkt man jedoch überhaupt nichts von und es wirkt wie alle Bücher, die man von Lucina Riley kennt.

  • Momoliest , 29. Mai 2023
    Rezension

    Mein Fazit

    Niemals hätte ich mir vorstellen können das dieses Ende so unvorstellbar perfekt hätte sein können wie es war


    Dieser Teil der sieben Schwestern Reihe führt uns zurück an alle Orte die wir in den letzten Jahren besucht haben.... Wir treffen alle unsere lieblings Charaktere wieder und bekommen das Erlebte aus einer komplett anderen Perspektive noch einmal erzählt 😍


    Wir sind dabei wie Pa Salt seine Töchter findet und können hinter die "Kulissen" schauen


    Wir lernen Menschen die wir seit Jahren kennen auf eine ganz andere Art und Weise kennen


    Ich bin immer noch komplett geflashed, denn der letzte Teil des Buches hat mich teilweise wirklich zu Tränen gerührt


    Ich finde @harrywhittakerauthor hat hier ein ganz besonders Andenken an seine Mutter @lucindarileybooks geschaffen


    Die sieben Schwestern haben mit diesem finalen Band das perfekteste Ende bekommen das sie hätten bekommen können ich ziehe meinen Hut

    5*/5 🌎🌎🌎🌎🌎

    💙 Momo

  • Wandern zwischen Büchern, 25. Mai 2023
    Der perfekte Abschluss einer für mich perfekten Reihe

    „Die sieben Schwestern“ von Lucinda Riley ist eine Buchreihe, die sich ab dem ersten Band, der 2015 erschien, in mein Herz gestohlen hat und die mich seitdem Jahr um Jahr mit einer neuen faszinierenden Geschichte begeistert hat. Im Mittelpunkt steht eine spannende Familiengeschichte, die sich nach dem siebten Band um die verschwundene Schwester noch immer nicht so ganz entwirren ließ. Umso schöner ist es, dass Harry Whittaker den finalen achten Band für seine Mutter vollendet hat – denn Lucinda Riley starb leider 2021, kurz nach Erscheinen von Band 7.

    Das allein macht „Atlas. Die Geschichte von Pa Salt“ für mich zu einem ganz besonderen Buch. Denn es erzählt eben nicht nur die Lebensgeschichte des Mannes, der sechs Mädchen aus den verschiedensten Regionen der Welt adoptierte und zeit seines Lebens nach der verschwundenen, siebten Tochter suchte – sondern es erzählt auch von der Liebe eines Sohnes zu seiner Mutter und ihrem Vermächtnis. Und das spürt man beim Lesen auf jeder Seite.

    Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass es mir schwerfallen würde, wieder in die Geschichte um Maia, Ally, Star, CeCe, Tiggy, Elektra und Merry hineinzukommen. Schließlich ist es zwei Jahre her, dass ich den siebten Band der Reihe gelesen habe und vieles aus den früheren Bänden ist mir mittlerweile nicht mehr so präsent. Da habe ich mich allerdings getäuscht – denn Lucinda Riley und Harry Whittaker gelingt es auf so wunderbare Weise, einem die einzelnen Geschichten ins Gedächtnis zu rufen und sie zu einem faszinierenden Ganzen zu verbinden, dass es mir so vorkommt, als hätte ich erst gestern gelesen, wie die Schwestern Stück für Stück die Geheimnisse ihrer wahren Herkunft lüften.

    Dabei blieben in jedem Band einige Fragen offen und man fragte sich, wie all diese verschiedenen Leben miteinander zusammenhängen – wie der mysteriöse Pa Salt als Bindeglied zwischen den Schwestern in die Geschichte hineinpasst. All diese Fragen werden in Band 8 beantwortet, es ist der reine Balsam für die Leserseele. Denn, wie wahrscheinlich die meisten Leser:innen der Serie immer vermutet haben: Es gibt einen großen Zusammenhang, eine alles umspannende Geschichte an all den Schauplätzen, die wir bereits aus den vorhergehenden Bänden kennen.

    Wir kehren also zurück nach Norwegen, Leipzig, England, Australien und an so viele andere Orte, an denen die Leben der Schwestern ihren Ausgang nahmen. Es ist wie ein Rundgang durch das komplexe, faszinierende Universum der Plejaden – ohne dabei jedoch wiederholend oder langatmig zu sein. Auf 800 Seiten entfaltet sich vielmehr eine Geschichte, die man so vermutlich nicht erwartet hat und die auf vielen Ebenen überrascht, berührt und schließlich begeistert.

    Für mich ist „Atlas“ also der perfekte Abschluss einer Reihe, die für immer in meinem Herzen bleiben wird. Das Buch beantwortet alle drängenden Fragen und erzählt dabei von dem außergewöhnlichen Leben eines Mannes, der die Leben so vieler anderer Menschen bereichert hat. Die Anspielungen auf die Plejaden und andere Figuren der griechischen Mythologie ist für mich dabei das Sahnehäubchen – denn so wird der Mythos der Plejaden und wie sie als Sternbild an den Himmel kamen quasi modern interpretiert. Und wer sich jetzt fragt: Plejaden, Sternbild, Atlas – was ist hier eigentlich los? Lest diese Reihe und dieses Buch, dann wisst ihr mehr. 😊

  • Celi_love_books , 21. Mai 2023
    Ein erfolgreicher Abschluss der Sieben Schwestern!

    r e z e n s i o n:

    h a n d l u n g:
    Paris, 1928. Ein Junge wird gerade noch rechtzeitig entdeckt, bevor er stirbt, und von einer Familie aufgenommen. Er ist klug und liebenswert, und er entfaltet seine Talente in dem neuen Zuhause. Hier wird ihm ein Leben ermöglicht, von dem er nicht zu träumen gewagt hätte. Doch er weigert sich, einen Hinweis darauf zu geben, wer er wirklich ist. Als er zu einem jungen Mann heranwächst, verliebt er sich und besucht das berühmte Pariser Konservatorium. Die Schrecken seiner Vergangenheit kann er darüber beinahe vergessen, ebenso wie das Versprechen, das er einst geschworen hat, einzulösen. Aber Unheil ballt sich zusammen über Europa, und niemand ist mehr in Sicherheit. Tief in seinem Herzen weiß er, dass die Zeit kommen wird und er wieder fliehen muss.

    m e i n u n g:
    Ich habe die Sieben Schwestern schon damals gelesen gehabt und musste nun lange auf den Abschluss warten. Aber das Warten hat sich gelohnt. Ein sehr toller und trauriger Abschluss dieser Sieben-Schwestern Reihe und gelungen ist er auf jeden Fall.
    Ich habe mitgefiebert und mitgeweint weil es ab und an die ein oder andere emotionale Stelle gab.
    Die Charaktere mochte ich alle sehr, sehr gerne und konnte mich auch mit allen sehr gut Identifizieren.
    Alles in einem ein wahnsinnig tolles Buch, mit Gedanken an Lucinda Riley, die leider nicht mehr unter uns weilt...

    #liebesroman #roman #bücherliebe #booklover #bookstagram #bookstagramGermany

  • heavenly_bookdreams, 17. Mai 2023
    wundervoller Abschluss

    💗 Meine Meinung
    Ich habe alle Bücher der Reihe „die sieben Schwestern“ gelesen. Ich bin unendlich traurig, dass dies das letzte Buch von Lucinda Riley sein wird. Geschrieben von ihrem Sohn.
    Lucinda Riley versteht es, ihre Leser in den Bann zu ziehen. Wie bei diesem Buch.
    Viele meiner offenen Fragen wurden beantwortet.
    Endlich wurde aufgedeckt, wer Pa Salt wirklich war und warum es so viele Geheimnisse um ihn und die sieben Schwestern gab…
    Ein wunderschöner und spannender Abschluss der Reihe.
    Ich war sehr ergriffen. Einfach wundervoll

    Das Cover ist hübsch gestaltet und passt perfekt zu den vorigen sieben Bände. Der Genfer-See mit der Erdkugel, auf dem die Koordinaten eingetragen sind, an denen Pa Salt jede einzelne der sieben Schwestern gefunden hat.
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig. So lässt sich das Buch, trotz der etwas höheren Seitenanzahl, in einem Rutsch lesen.
    Erzählt wird in der Gegenwart der Schwestern und aus der Vergangenheit von Pa Salt. So lernt der Leser, die Geschichte von Pa Salt kennen, was ich wirklich sehr spannend fand…
    Wie immer mochte ich alle Charaktere sehr gern. Man lernte sie bereits in den vorigen Bänden einzeln kennen. Um so schöner ist es, alle wieder zu treffen und um zu sehen, wie es auch bei ihnen weiter geht/ging.


    💗 Fazit
    Ein wundervoller und gelungener Abschluss der Reihe „die sieben Schwestern“. Ein Muss für alle Fans


    Von mir gibt es 5 von 5 ⭐️

  • Seite 101, 21. Oktober 2024
    "Natürlich kommt die Liebe von Gott"

    Da hab ich nun also schon Band 8 der Schwestern-Reihe zwischen die Finger bekommen, auch wenn ich nur die ersten beide gelesen habe. Aber ich bekam das Buch geliehen und ich wusste ja, um was es geht. Da dachte ich mir, dass die Vorgeschichte vielleicht ganz gut einfach so dazwischen passt.

    Das Leben von Pa Salt

    Alle kennen Pa Salt, aber wer ist dieser Mann wirklich?
    Der kleine stumme Junge hat Glück, als er von einer französischen, gut-situierten Familie 1928 in Paris aufgenommen wird. Der 10-jährige darf behütet weiter aufwachsen, er darf spüren, was Geborgenheit und Sicherheit bedeutet. Erst langsam bröckelt die Hülle um den kleinen Bo und er fasst langsam Vetrauen. Doch was hat er Schreckliches erlebt?

    2008 auf einem Luxusschiff. Die Schwestern haben die schwerste Aufgabe ihres bisherigen Lebens vor sich. Pa Salts Todestag gemeinsam verbringen. Und ihn endlich kennenlernen. Wer war ihr Ziehvater und welche Geheimnisse müssen und wollen gelüftet werden?

    Das letzte Prequel

    Der letzte Band der Schwestern-Reihe ist eigentlich das Prequel und beleuchtet die Geschichte von Pa Salt. Mit meiner Überlegung, dass es ja eigentlich nicht so tragisch sein dürfte, wenn man diese Geschichte einfach zwischendrin liegt, lag ich teilweise falsch.

    Alles, was Pa Salt in seinem Tagebuch selbst erzählt, lässt sich super einfach so weglesen. Man braucht die anderen Geschichten nicht. Man muss die Schwestern nicht kennen. Man lernt einen spannenden Mann kennen und begleitet ihn auf seinem Werdegang. Als Prequel hätte es einfach total gut funktioniert.

    2008

    Ich verstehe, dass man der Reihe einen runden Abschluss geben wollte und einen Bogen zur Gegenwart schlägt. Das ist ja auch typisch für Lucinda Rileys Geschichten. Aber ich hätte die Ereignisse 2008 einfach nicht gebraucht. Irgendwie brachte mich das immer wieder aus dem Gefühl für Atlas raus. Und es zog die Geschichte, die eh schon lang und ausführlich war, noch mehr in die Länge. Und es gab mir immer wieder das ermahnende Gefühl, dass ich dieses Buch in an dieser Stelle einfach nicht lesen darf, obwohl Pa Salt doch der Ursprung ist. Ich spürte bei diesen Abschnitten immer, dass mir so viel Geschichte fehlt, weil auf ganz viel vorher Bezug genommen wird. Ich komme zwar zurecht, aber um die Gefühle der einzelenen Protagonisten eher zu verstehen und mit ihnen zu fühlen, hätte ich die Reihenfolge wohl doch besser eingehalten. Da habe ich wohl selbst dran Schuld und darf ich nur mir vorwerfen, dass das nicht funktioniert hat.

    Es hätte gereicht

    Ganz ehrlich hätte mir Pas Tagebuch ausgereicht, um einen runden Eindruck von ihm zu bekommen. Und die letzten finalen Ereignisse hätte man einfach in einen kurzen Epilog gepackt und gut wäre es gewesen.

    Ich habe eine gutes Buch gelesen. Und ich bin froh, dass es dieses Buch Dank des Sohnes von Lucinda Riley gibt. Auch wenn es seine Längen hatte und es mit etwas weniger Gefühlsduselei sicher auch gut ausgekommen wäre, habe ich den Zauber von Lucinda Riley gespürt.

    Von mir gute 4 von 5 Eselsöhrchen

  • Marina von Skyline of Books, 18. Juni 2023
    Ein Werk der Meisterklasse!



    Klappentext
    „Paris, 1928. Ein Junge wird gerade noch rechtzeitig entdeckt, bevor er stirbt, und von einer Familie aufgenommen. Er ist klug und liebenswert, und er entfaltet seine Talente in dem neuen Zuhause. Hier wird ihm ein Leben ermöglicht, von dem er nicht zu träumen gewagt hätte. Doch er weigert sich, einen Hinweis darauf zu geben, wer er wirklich ist. Als er zu einem jungen Mann heranwächst, verliebt er sich und besucht das berühmte Pariser Konservatorium. Die Schrecken seiner Vergangenheit kann er darüber beinahe vergessen, ebenso wie das Versprechen, das er einst geschworen hat, einzulösen. Aber Unheil ballt sich zusammen über Europa, und niemand ist mehr in Sicherheit. Tief in seinem Herzen weiß er, dass die Zeit kommen wird und er wieder fliehen muss.
    Ägäis, 2008. Alle sieben Schwestern sind an Bord der »Titan« zusammengekommen, um sich von ihrem geliebten Vater, der ihnen stets ein Rätsel blieb, zu verabschieden. Zur Überraschung aller ist es die verschwundene Schwester, die von Pa Salt damit betraut wurde, ihnen die Spur in ihre Vergangenheit aufzuzeigen. Aber für jede Wahrheit, die enthüllt wird, taucht eine neue Frage auf, und die Schwestern müssen erkennen, dass sie ihren Vater kaum gekannt haben. Noch schockierender aber ist, dass diese lang begrabenen Geheimnisse noch immer Auswirkungen auf ihrer aller Leben haben.“

    Gestaltung
    Das Covermotiv passt wie die Faust aufs Auge, denn es greift den Handlungsort der Geschichte auf, da es den Blick von Atlantis auf den See zeigt. Gleichzeitig empfindet man beim Betrachten dieses Motivs eine innere Ruhe und man kommt meiner Meinung nach in Urlaubstimmung. Etwas kitschig finde ich die Sterne am oberen Bildrand vor dem dunkelblauen Himmel, da sie unecht aussehen.

    Meine Meinung
    Als vor ungefähr zehn Jahren der erste Band von Lucinda Rileys „sieben Schwestern“-Reihe erschien, war ich sofort begeistert, sodass ich immer zum Erscheinen jeden neuen Band gelesen habe. Kein Wunder also, dass ich auch zum finalen Band gegriffen habe. In „Atlas - Die Geschichte von Pa Salt“ geht es darum, dass die Schwestern endlich mehr über ihren rätselhaften Vater erfahren und viele Geheimnisse gelüftet werden. Es wird erzählt, wie es dazu kam, dass die Mädchen adoptiert wurden und wie er die verschwundene Schwester gefunden hat.

    In den anderen Büchern blieb Pa Salt immer sehr schleierhaft und undeutlich. Er schwebte wie ein Gespenst über allem, sodass ich neugierig war, endlich seine Geschichte zu erfahren. Mir gefiel es sehr gut, wie seine Geschichte erzählt wurde, denn es war eine Mischung aus Tagebucheinträgen und den Perspektiven verschiedenster Figuren, wodurch aus mehreren Sichtweisen beleuchtet wird, welche Beziehung sie zu Pa Salt haben.

    Wie schon bei den anderen Bänden hat mir der Schreibstil richtig gut gefallen, da Lucinda Riley sich darauf versteht, den Leser mit auf eine Reise um die Welt zu nehmen und dabei sogar verschiedene Zeiten zu beleuchten. Sie schreibt bildgewaltig und dass ihr Sohn das Buch nach ihrem Tod weitergeschrieben hat, finde ich super. Meiner Meinung nach merkt man auch an keiner Stelle einen Wechsel oder Stilbruch, was ich sehr beeindruckend finde, da dies davon zeugt, dass sich Harry Whittaker in den Stil seiner Mutter einfinden konnte.

    Die ersten sieben Bände waren vom Aufbau her recht ähnlich und haben mir alle gut gefallen, aber der Finalband ist meiner Meinung nach die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Hier werden die Lebensabschnitte von Pa Salt erzählt und viele Beweggründe und Entwicklungen beleuchtet. So rundet dieser Band die Reihe stimmig und phänomenal ab, da alle Fäden der Schwestern zusammengezogen werden.

    Die Vielzahl der Handlungsstränge fand ich schon bei den Vorgängerbänden beeindruckend, sodass mich dieser Band damit begeisterte, dass er es schafft, alles zufriedenstellend zu beenden. Eigentlich schafft „Atlas - Die Geschichte von Pa Salt“ sogar noch viel mehr, denn nachdem ich dieses Buch beendet hatte, verspürte ich den Drang, unbedingt wieder bei Band eins zu starten, um nochmal das volle Erlebnis der „sieben Schwestern“-Reihe auskosten zu können.

    Fazit
    „Atlas - Die Geschichte von Pa Salt“ ist ein würdiger Abschluss einer herausragenden Reihe, die schon seit Jahren mein Herz berührt und tief in mir verwurzelt ist. Dieses Meisterwerk führt die Vielzahl der Handlungsstränge zusammen und rundet das Gesamterlebnis der Reihe harmonisch, zufriedenstellend und perfekt ab. Um in den vollen Lesegenuss zu kommen, muss man natürlich die sieben Vorgänger gelesen haben. Ich empfehle sogar sie zuerst zu rereaden, wenn es schon einige Zeit her ist, dass man die Bücher gelesen hat. Eins ist jedenfalls klar: dieses exorbitante, unvergleichliche Finale ist eine Meisterleistung, die sich niemand entgehen lassen sollte.
    5 von 5 Sternen!

    Reihen-Infos
    1. Die sieben Schwestern
    2. Die Sturmschwester
    3. die Schattenschwester
    4. Die Perlenschwester
    5. Die Mondschwester
    6. Die Sonnenschwester
    7. Die verschwundene Schwester
    8. Atlas - Die Geschichte von Pa Salt

  • Bücher in meiner Hand, 17. Mai 2023
    Brillantes und emotionales Finale

    Nach acht Jahren, in denen wir die sieben Schwestern begleitet haben, erfahren wir nun endlich etwas über Pa Salt, den Adoptivvater der Schwestern, und über die Hintergründe der siebten, lange verschwundenen Schwester.

    Merry wird am Ende des siebten Buches ja gefunden, doch ihre besondere Geschichte wurde noch zurück gehalten. Auch sie weiss gar nichts, bis sie in Pa Salts Tagebuch liest, das ihr Georg Hoffman auf dem Flug nach Nizza zum Lesen gibt. Merry soll ihre sechs Schwestern zum Jahrestag des Todes von Pa Salt auf seine Yacht Titan begleiten, um vor der griechischen Insel Delos einen Kranz ins Meer zu werfen. Doch sie möchte nicht die einzige sein, die im Tagebuch lesen kann und veranlasst, dass jede Schwester eine Kopie bekommt. So verbringen die Schwestern die drei Tage auf der Titan vorwiegend mit lesen.

    Und zwar die eindrückliche Lebensgeschichte von Pa Salt. Welche Vorstellungen wir auch immer hatten: die Fakten in "Atlas - Die Geschichte von Pa Salt" sprengen jegliches Vorstellungsvermögen.

    In gewohnter Manier hat Lucinda Riley nicht nur rund um jede der sieben Schwestern sondern auch um Pa Salt eine riesige, gut durchdachte Geschichte geschrieben.

    Wir erfahren alles über sein Leben und kommen nochmals an den Lebensstationen, den Orten, die für die Schwestern wichtig sind, vorbei, begegnen Menschen aus früheren Büchern und es wird auch endlich klar, weshalb die realen Mütter der Töchter nicht so viel Stellenwert bekamen, sondern viel mehr die Grossmütter oder Grosseltern der sieben Schwester.

    Was sich Lucinda Riley schon zu Beginn der Reihe ausgedacht hat, hat nun ihr Sohn Harry Whittaker in eine Endfassung gebracht - auch wenn der frühe Tod von Lucinda tragisch ist, so ist auf eine ganz besondere Art passend, dass diese grosse Familiengeschichte schlussendlich auch von zwei Familienmitgliedern verfasst wurde, und nicht die Last der Welt auf einem Paar Schultern wie auf Atlas Schultern liegt, sondern die Last des Finale dieser Buchreihe auf zwei Schulternpaare verteilt wurde.

    Über den Inhalt kann ich nicht mehr verraten, aber ich freue mich sehr, wenn dann viele meiner Freundinnen und Blog-Leserinnen das Buch auch gelesen haben und wir uns endlich lang und breit darüber unterhalten und austauschen können und das ganz ohne Spoiler.

    Am Ende dieses Jahres oder im Laufe des nächsten werde ich alle Bände nochmals lesen, alle direkt hintereinander, und dann ganz besonders auf die in diesem letzten Band erfahrenen Dinge acht geben.

    Es war mir eine Freude und ein grosses Vergnügen diese Reihe jahrelang zu verfolgen und möchte eigentlich meine Rezension noch lange hinaus schieben um nicht schon Abschied nehmen zu müssen von Atlantis, von Maia, Ally, Star, Ce-Ce, Tiggy, Elektra und Merry sowie von Ma und Claudia, wie auch von Skipper Christian und Anwalt Georg Hoffman - und natürlich Pa Salt, unser Atlas. Einige Figuren sind uns im Laufe der Zeit sehr ans Herz gewachsen, andere nicht so und wiederum andere versteht man nach der Lektüre der Geschichte von Pa Salt viel besser.

    Fazit: Brillanter, eindrücklicher und höchst emotionaler Abschluss dieser grandiosen Reihe, an die ich noch lange denken und sie nochmals lesen werde und jedesmal wenn ich die Plejaden am Himmel stehen sehe, an Lucinda Riley und ihr grosses Talent zu schreiben denke.
    Ausserdem würde ich mich freuen, hoffentlich bald einmal auch einen Roman von Harry Whittaker lesen zu können.
    5 Punkte.

  • Mademoiselle Cake, 07. Oktober 2024
    ✎ Lucinda Riley & Harry Whittaker - Schwestern Saga 8 Atlas: Die Geschichte von Pa Salt

    2021, kurz nach Lucindy Rileys Tod, hatte ich den 7. Band der Schwestern-Saga abgeschlossen. Damals habe ich geglaubt, dass wir eventuell nie erfahren werden, wie die Autorin die Geschichte hat enden lassen wollen.

    Heute, 3 Jahre später, bin ich dem Geheimnis auf die Spur gekommen.

    Ich durfte eine leicht gekürzte Fassung hören. Statt knapp 24 Stunden hatte ich „nur“ etwas über 21 Stunden das Vergnügen, Pa Salt auf seinem Lebensweg zu begleiten.

    Voraussetzung für diesen letzten Teil ist, die anderen Bücher alle zu kennen, denn es wird immer wieder auf Vergangenes hingewiesen, was man sich nicht einfach aus dem Text erschließen kann.

    Ich war selbst erstaunt, wie viel ich nach über 3 Jahren von den Schwestern noch wusste. Das spricht im Endeffekt für den Schreibstil von Lucinda Riley - schnörkellos und einprägend. (wenn auch nicht nachhallend)
    Mit „Atlas“ hingegen werde ich spätestens nach ein paar Wochen so meine Problemchen haben.

    Es passiert wirklich reichlich. Unglaublich viele Ereignisse und Orte werden genannt - einiges, was man bereits gehört hat, doch auch eine große Menge Neues.

    Manches davon war super interessant und wenn man sich die Zeit, in der diese Erzählung spielt, anschaut, weiß man, dass man eine Reise durch die Geschichte macht.

    Leider konnte ich nicht alles nachvollziehen. Manches wirkt ein wenig konstruiert, zu sehr vom Zufall bestimmt. Kitsch ist hier ebenfalls an allen Ecken und Enden vorhanden.

    Die Anrede in den Tagebucheinträgen konnte ich ebenso wenig für voll nehmen, denn ich habe noch niemals gesehen, dass jemand „Liebe Leserin, lieber Leser“ dort an den Anfang setzt. Das hatte für mich einfach keinen Sinn. Tagebucheinträge sind etwas Persönliches, etwas, was im besten Fall vielleicht niemand zu lesen bekommt. Hier klingen sie, als ob sie für jemanden geschrieben wurden - teilweise von einem Kind.

    Ansonsten hat mich das Gehörte gut unterhalten und ich fand es interessant, wie die Mädchen den Weg zu ihrem Ziehvater gefunden haben. Hier und dort ein wenig gekürzt und ein bisschen weniger dick aufgetragen, hätte der Erzählung trotzdem gut getan.

    ©2024 Mademoiselle Cake

  • Marlen Blume, 12. Juni 2023
    ENDLICH! Alle Rätsel gelöst - und die Leser sind glücklich

    Was soll ich zu diesem Buch noch sagen? Viele haben es schon vor mir verschlungen, alle fiebern seit Jahren auf die Auflösung der Sieben-Schwestern-Reihe hin - und wie schon die meisten vor mir bin auch ich absolut begeistert von diesem Reihenabschluss, der unter so schwierigen Bedingungen entstand.

    Im Nachwort erzählt Harry Whittakter noch ein wenig von der Entstehungsgeschichte des Buches, ohne jedoch dabei zu viel preiszugeben. Und so werden wir Leser nie erfahren, welche Teile des Buches Lucinda noch zu Lebzeiten verfasst hat und welche Harry nach ihrem Tod hinzugefügt hat. Aber seien wir ehrlich - die Tatsache, dass so viele wisssen wollen, wer welche Stellen geschrieben hat, zeugt davon, dass sie kaum zu unterscheiden sind. Und könnte man Harry ein größeres Kompliment machen als dass er absolut im Sinne von Lucinda geschrieben hat?

    Dazu kommt natürlich, dass den Lesern hier auf 800 Seiten bzw. in mehr als 23 Hörstunden ein Feuerwerk an Handlung geboten wird, das sämtliche losen Fäden aus den bisherigen Büchern aufgreift und zu einem logischen Ende bringt. Zusätzlich erfahren die Leser die wechselhafte und tragische Geschichte von Atlas, den wir aus den Vorgängerbüchern nur als „Pa Salt“ kannten. Wie es zu dem Namen kam, warum der Sternenhaufen der Plejaden diese tragende Rolle im Leben von Vater und Töchtern einnahm und welche Geschichte die anderen Bewohner von Atlantis haben - alles klärt sich auf.

    Dabei verstehen es die Autoren, alle Bücher noch einmal Revue passieren zu lassen und es gibt ein Wiedersehen mit ganz vielen Figuren aus den Bänden 1 - 7. Der Aufbau der Geschichte, nicht nur dieser von Atlas, sondern der gesamten Reihe, muss mit soviel Akribie aufgezeichnet gewesen sein - anders wäre ein solch fulminantes und stimmiges Ende nicht möglich gewesen. Ich verneige mich als Leser vor dieser Leistung!

    Betrachtet man nun, nach dem Lesen des letzten Bandes, die Reihe im Gesamten, so kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Lucinda Riley mit dieser Reihe ein Meisterwerk der Unterhaltungsliteratur geschaffen hat, das seinesgleichen sucht. Sie hat sich damit ein Denkmal gesetzt, das von ihrem Sohn zu einem harmonischen Ende gebracht wurde. Lucinda wäre sicher unheimlich stolz auf ihren Sohn - so schade, dass sie den Erfolg dieses Abschlussbandes nicht mehr miterleben kann! Und ich hoffe sehr, dass Harry Whittaker Gefallen am Schreiben gefunden hat - denn ich würde unheimlich gern noch einmal ein Buch aus seiner Feder lesen!