Die Toten von Fleat House

Für Rektor Jones des altehrwürdigen Internats St Stephen’s im idyllischen Norfolk wird ein Alptraum wahr, als einer seiner Schüler unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt: Der 18-jährige Charlie Cavendish, Sohn aus vermögendem Hause und bekannt für seine rebellische Art, wird tot in seinem Zimmer aufgefunden. Vergeblich versucht Jones, das Ereignis als Unfall abzutun, und Detective Inspector Jazz Hunter, die aus persönlichen Gründen gerade ihre Karriere bei der Londoner Polizei aufgegeben hat, lässt sich überreden, den Fall zu übernehmen. Als wenig später ein Lehrer Selbstmord begeht und ein Schüler verschwindet, beginnt Jazz zu ahnen, dass sie eine Reise in die Vergangenheit antreten muss, um die Wahrheit über Charlies Tod zu enthüllen …

Die Toten von Fleat House ist in folgenden Ausgabearten erhältlich:

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Rezensionen

(Durchschnitt aus 6 Rezensionen)
  • Marigold, 04. August 2025
    Spannender England-Krimi mit Flair

    „Die Toten von Fleat House“ von Lucinda Riley hat mich von Anfang an gefesselt. Die Geschichte spielt in einem englischen Internat in Norfolk und bringt genau das klassische England-Flair, das ich bei Krimis liebe. Detective Inspector Jazz Hunter ermittelt im mysteriösen Tod eines tyrannischen Schülers. Die Handlung ist dicht und voller Überraschungen, Jazz ist als Ermittlerin spannend und lebendig.
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Mischung aus Krimi, Drama und englischem Land-Setting hat mir gut gefallen. Was mich etwas gestört hat, sind die manchmal zu umfangreichen Nebengeschichten und gelegentlich gestelzte Dialoge.
    Insgesamt war es mein erstes Buch von Lucinda Riley und ich habe die Geschichte gern verfolgt. Schade, dass es nur diesen einen Krimi von ihr gibt, ich hätte gerne mehr von Jazz Hunter erlebt. Ich bin gespannt, wie andere Leserinnen, die ihre Romane kennen, diesen Krimi fanden. Für mich ist es eine tolle klassische England-Krimi-Erzählung, und ich freue mich auf weitere Empfehlungen in diese Richtung.

  • Kitty's Kiste, 15. März 2025
    Spannender Krimi mit einer interessanten Ermittlerin

    Mal einen Krimi von Lucinda Riley zu lesen, war irgendwie interessant und ich muss sagen, die Autorin hat auch dafür richtig viel Talent gehabt, denn dieser hier war, bis auf den familiären Part der Ermittlerin Jazz, den ich nicht unbedingt gebraucht hätte, auch, wenn ihre Eltern wirklich sympathisch waren, super spannend, gut konstruiert und logisch.

    Die Geschichte wird dabei aus der personalen Erzählperspektive erzählt, aber nicht nur aus Sicht eines, sondern gleich vieler verschiedener Figuren rund um das Internat und Fleat House. Im Vordergrund steht allerdings die Polizistin Jazemine (Jazz) Hunter-Coughlin, welche einerseits den Fall rund um den Tod von Charlie Cavendish leitet als auch persönliche Dramen zu überwinden hat. Aber auch die Schicksale der anderen Figuren werden im Laufe der Ermittlungen mehr oder weniger beleuchtet. Vor allem die ziemlich zerrüttete Familie des kleinen Rory Millard rückt immer mehr in den Fokus von Jazz und ihren Kollegen, ebenfalls einige Angestellte des Internats, sowie eine alte Adelsfamilie mit Erbproblematik.

    Schön fand ich dabei, dass sich die Geschichte trotz der verschiedenen Figuren sehr gut und flüssig lesen ließ, weil sie recht übersichtlich ist. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, nicht zu wissen, um wen es gerade geht, was auch daran liegt, dass alle wichtigen Figuren sehr gut und ausführlich vorgestellt werden und damit sehr greifbar sind. Ebenfalls fand ich die Geschichte zu keiner Zeit vorhersehbar, hatte genug Stoff zum Mitdenken und zu schauen, ob ich selbst den Fall lösen könnte. Bis auf einen Punkt ist es mir übrigens nicht gelungen.

    Außerdem fand ich die Charaktere richtig gut geschrieben, sehr vielschichtig, menschlich und nachvollziehbar. Vor allem der kleine Rory ist mir dabei ans Herz gewachsen, aber auch Jazz fand ich großartig und liebenswert. Mit Rorys Vater David hatte ich hingegen ganz oft Mitleid, denn obwohl er ein gutmütiger Kerl ist, wird ihm oft böse mitgespielt. Ebenfalls mochte ich Jennie, die rechte Hand von Rektor Robert Jones, welcher im Übrigen ein eher unangenehmer Zeitgenosse ist, genauso Julian Forbes, ein in meinen Augen ziemlich schmieriger Anwalt und auch Sebastian Frederiks, der Housmaster von Fleat House war nicht sonderlich sympathisch. Es gibt aber noch viele andere Charaktere, die alle ihre Daseinsberechtigung hatten.

    Alles in allem muss ich sagen, ist es schade, dass die Autorin keine weiteren Krimis mehr schreiben kann, denn dieser hier hat mir wirklich gut gefallen. Er war atmosphärisch, spannend und hatte eine sehr interessante Ermittlerin mit Potenzial zu bieten. Es hat sich also absolut gelohnt, mal einen Krimi von Lucinda Riley zu lesen.

  • lenisvea, 05. August 2022
    Absolute Lese- und Hörempfehlung mit 4,5 Sternen

    Meine Meinung
    Ich bin ja schon seit Jahren ein großer Fan von Lucinda Riley und habe alle ihre Romane geliebt. Nun habe ich gesehen, dass nach ihrem Tod noch ein Kriminalroman von ihr erschienen ist, den ich dann natürlich lesen und hören wollte.
    Der Einstieg ist mir auch direkt leicht gefallen. Der Schreibstil von der Autorin ist einfach toll und nimmt den Leser sofort mit in die Geschichte.
    Es geht hier um ein kleines Internat in Norfolk. Hier wurde ein Junge tot aufgefunden, der unter mysteriösen Umständen zu Tode kam. Die auf eigenem Wunsch eigentlich beurlaubte Detective Jazz wird hier die Ermittlungen aufnehmen.
    Sie versucht nun natürlich, herauszufinden, was wirklich passiert ist. Dann wird eine weitere Leiche aufgefunden, die in dem Internat beschäftigt war …
    Natürlich spielt auch das Privatleben der Ermittlerin hier eine große Rolle, was ich aber auch sehr interessant fand.
    Mich konnte dieser Kriminalroman von Anfang bis Ende fesseln und begeistern.
    Ich kann hier eine absolute Lese- und Hörempfehlung mit 4,5 Sternen aussprechen. Sehr schade, dass dieser Kriminalroman wohl der Einzigste aus Lucinda Rileys Feder war,
    4,5 von 5 Sternen
    Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Goldmann Verlag

    Infos zur Autorin: @Goldmann Verlag
    Rezension: ©lenisveasbücherwelt
    Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt

  • my_butterbitch / Ostseekind92 / Jan (bei Amazon), 21. Dezember 2024
    Tolle Hörbuchstimme und sehr spannende Story

    Inhalt:
    Als die Polizeiinspektorin Jazz Hunter nach einem schweren Vertrauensmissbruch ihren Job kündigt, will sie sich eine Auszeit nehmen und sich der Kunst widmen. Doch dann steht ihr Chef vor der Tür und hat einen neuen Fall ganz in der Nähe ihres neuen Wohnortes. Der 18-jährige Charlie Cavendish kam auf einem Internat im idyllischen Norfolk ums Leben und Jazz nimmt kurzentschlossen den Fall an. Dabei stößt sie auf Intrigen und Geheimnisse, die bis in die Vergangenheit zurückgehen.

    Fazit:
    Die Geschichte um Fleat House ist extrem spannend und ich finde es toll, dass die vielen Geheimnisse und Verzwickungen der einzelnen Figuren zu einer rätselhaften Story wurden. Obwohl viele Charaktere im Hörbuch zu finden sind, kam ich nicht durcheinander und konnte den Storyverlauf sehr gut folgen. Dank der Hörbuchsprecherin konnte man in Dialogen die unterschiedlichen Figuren gut auseinanderhalten. Simone Kabst als Hörbuchsprecherin hat eine sehr angenehme Stimme, der ich total gerne gelauscht habe.
    Dieses Hörbuch ist ein absoluter Muss für Krimifans, denn die Story hat überraschende Wendungen, die ich nie vermutet hätte. Eine sehr schöne und gut durchdachte Geschichte.

  • The Librarian, 04. Juli 2022
    Ein Krimi mit klassischen Elementen

    Der einzige Krimi der Autorin zeigte, dass sie auch in diesem Genre Fähigkeiten hatte. Hat er mir gefallen? Finde es im folgenden Text heraus.

    Meine Meinung zur Geschichte:
    Nachdem mir meine Mutter begeistert von einer Leseprobe dieses Buches erzählt hat, wurde ich auf den Krimi aufmerksam. Ich wollte herausfinden, ob er mir gefällt. Schnell wurde mir klar, dass Lucinda Riley ausführlich und bildhaft erzählt. Dabei bemerkte ich, dass es ihr wichtig war, den Protagonisten eine Persönlichkeit zu verpassen.

    Heraus stach dabei natürlich Jazz, die nicht ganz freiwillig die Ermittlungen zum Tod von Charlie Cavendish übernahm. Ihre Erlebnisse des letzten Jahres steckten ihr noch tief in den Knochen, dennoch ließ sie sich darauf ein. Jazz war eine gute Ermittlerin, die allen Spuren nachging. Mir war sofort klar, dass sie sich durch ihre Hartnäckigkeit auszeichnete. Außerdem verurteilte sie niemanden vorab und hörte gründlich zu. Was ich von einigen ihrer Kollegen nicht behaupten konnte. Einen mochte ich trotzdem ziemlich gern. Die Anderen hatten allerlei Charakterzüge, die ich unsympathisch fand. Über die Polizeipsychologin musste ich immer wieder schmunzeln. Beim Hören erfuhr ich viel über das Opfer Charlie, aber auch über die Verdächtigen und weitere Protagonisten. Die Geschichte wurde nämlich aus der Sicht vieler erzählt.

    In der ersten Hälfte kam sie nur träge voran. Mir ging die Autorin zu sehr ins Detail, wodurch sich einige Kapitel ziemlich in die Länge zogen. Besonders das Privatleben einiger Figuren interessierte mich nicht wirklich. Vom Setting her merkt man, dass der Roman bereits 2006 geschrieben wurde, was mein Leseerlebnis jedoch nicht beeinflusste. Es war nicht schlimm, dass die Technik auf einem anderen Stand war. Im Mittelteil nahmen die Ermittlungen an Fahrt auf. Durch weitere Tote kam man auf weitere Spuren. Ein Spoiler? Nein. Schließlich heißt das Buch »Die Toten von Fleat House«. Ein gewisses Hin und Her, dass schwer zu durchschauen schien, aber eigentlich ganz einfach war, nahm die Spannung ein wenig heraus.

    Die zweite Hälfte fand ich wesentlich besser und konnte auch mitfiebern. Bei einer Protagonistin hatte ich ein seltsames Gefühl, beachtete es jedoch nicht weiter. Erst später kam ich auf diesen Gedanken zurück – als es eigentlich schon zu spät war. Zuvor war Jazz gezwungen einen hefigen Rückschlag hinzunehmen. Auch hier trat ihr Privatleben massiv in den Vordergrund. Ich habe kein Problem damit, wenn Privates eingeflochten wird, doch lenkte es hier viel zu sehr von der Hauptstory ab. Man merkt, dass die Autorin normalerweise in einem anderen Genre schrieb und eben gerne Dramas einbaute. Die später entstehende Differenzen zwischen einiger Firguren hätten den Fall beinahe in die falsche Richtung gelenkt. Es war vorhersehbar, dass sowas passieren wird. Zum Glück blieb Jazz ihrer Hartnäckigkeit treu und fand schließlich die Wahrheit heraus. Ein Teil davon schaffte es sogar, mich doch noch zu überraschen.

    Ich war ein klein wenig enttäuscht, dass es dann bei entscheidenden Szenen zu Zeitsprüngen kam. Denn ich hätte diese Momente am liebsten miterlebt. Für mich persönlich sind sie enorm wichtig für einen Krimi. Trotz der kleineren Kritikpunkte hatte ich ein gutes Hörerlebnis.

    Meine Meinung zur Sprecherin:
    Simone Kabst ist eine herausragende Sprecherin, die mit ihrer Stimme Spannung erzeugen kann. Sie half mir über die langatmigen Stellen hinauszukommen. Wenn ich diese selbst hätte lesen müssen, hätte ich es vermutlich nur mühsam geschafft. Trotzdem musste ich die Hörgeschwindigkeit schneller stellen, weil Frau Kabst mir zu langsam las.

    Mein Fazit:
    Lucindas erster und einziger Krimi beinhaltet klassische Elemente und ist ein Landkrimi, mit einem soliden Maß an Spannung. Einen halben Stern ziehe ich für die Szenen ab, die sich durch zu viele Details in die Länge zogen. Noch einen weiteren halben Stern musste ich abziehen, weil die Autorin das Privatleben verschiedner Protagonisten teilweise zu stark in den Vordergrund stellte. Ich wollte ermitteln und mich nicht so intensiv damit beschäftigen bzw. fast darin verlieren. Trotzdem fand ich die Ermittlungen und vor allem Jazz‘ Spürsinn richtig gut. Sie ging jeder Spur akribisch nach, obwohl sie eine lange Weile im Trüben fischte. In der zweiten Hälfte gelangten wir nach einigem Hin und Her auf die richtige Spur. Dabei erlebte ich doch noch eine Überraschung. Die kleinen Zeitsprünge am Ende mochte ich nicht wirklich, dennoch war es ein Abschluss der ganz okay war.

    Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

  • Marlen Blume, 21. Juni 2022
    Traditioneller englischer Krimi

    Sie konnte auch Krimi. Das muss man feststellen, wenn man dieses posthum veröffentlichte Werk von Lucinda Riley gelesen bzw. gehört hat. Schade, dass es erst jetzt veröffentlicht worden ist, denn es hätte ihr sicherlich mit auch ein zweites Standbein als renommierte Autorin von traditionellen englischen Krimis eröffnet. Dennoch gibt es in diesem Kriminalroman „Luft nach oben“.

    Mich hat das Buch an die Romane von Charlotte Link erinnert - wer also deren Krimis mag, ist bestimmt auch mit diesem hier sehr zufrieden.

    Angesiedelt ist der Roman in einem englischen Internat. Ein Schüler kommt durch eine fehlerhafte Tabletteneinnahme ums Leben - er hat Aspirin geschluckt, obwohl er eine schwere Allergie dagegen hat. Ein tragischer Unfall? Oder hat hier jemand nachgeholfen, dass die Tabletten verwechselt wurden? Die Polizistin Jazz Hunter untersucht den Fall und kommt immer mehr Merkwürdigkeiten auf die Spur...

    Die Protagonisten des Romans sind gut ausgearbeitet. So erhält man neben der Polizeiarbeit von DI Hunter auch einen Einblick in ihr Privatleben. Fans von Lucinda Riley wissen ja zu schätzen, dass man immer ein recht umfangreiches Bild ihrer Figuren erhält und dem bleibt sie auch in ihrem Kriminalroman treu.

    Trotzdem wollte der Funke bei mir nicht so recht überspringen. Einerseits habe ich schon einige Krimis gelesen, die im Milieu eines englischen Internats angesiedelt sind und da kommt es meiner Meinung nach vor allem darauf an, wie die Figuren (Schüler, Lehrer, Polizei) untereinander agieren und sich entwickeln. Wie Täuschungen entstehen oder Intrigen... diese spannenden Entwicklungen innerhalb des Internatskosmos haben mir hier gefehlt, was zu Lasten der Spannung ging.

    Es wird sicherlich einen Grund haben, warum das Buch bisher in der Schublade verschwunden war und und erst jetzt, nach dem Tod der Autorin, veröffentlicht wurde. Geschrieben hat sie diesen Krimi wohl bereits 2006.

    Die Umsetzung als Hörbuch fand ich gelungen, die Sprecherstimme Simone Kabst passt gut zu dieser Art der Erzählung und konnte dem Roman Leben einhauchen. Ihre Stimme klingt eher sachlich und nicht mädchenhaft-hoch und konnte daher die Seriosität der Polizeiarbeit betonen.

    Insgesamt also eine weitere interessante Facette in Lucinda Rileys Werk. Sie konnte nicht nur Familiensagas schreiben, sondern macht auch bei diesem Krimi eine routiniert-gute Figur. Der Plot und die Charaktere allerdings hätten aus meiner Sicht noch etwas Schliff vertragen können. Leseempfehlung für Fans von Charlotte Link, Tana French, Ellen Sandberg.


  • Nicis Buchecke, 15. Januar 2023
    Einfach grandios

    Schon seit seinem Erscheinen hatte ich dieses Buch ins Auge gefasst und wollte es unbedingt lesen. Der Klappentext traf bei mir direkt einen Nerv und ich wusste es könnte mir gefallen. Besonders reizte mich natürlich die Tatsache, dass es der einzige Kriminalroman der Autorin ist und ich wollte herausfinden, ob sie mich komplett mitreißen kann. Und was soll ich sagen? Ja, von Seite 1 hat sie mich abgeholt und das Buch weg zu legen fiel mir schwer. Ich war überrascht wie gut die Autorin auch dieses Genre beherrscht. Die Hauptprotagonistin war mir direkt sympathisch und so weckte die Geschichte auch die kleine Ermittlerin in mir. Die Handlung hat immer wieder spannende Wendungen und so manches Mal lag ich mit meinen Gedanken falsch. Bis zum Schluss war ich von einer klaren Auflösung weit entfernt und es blieb bis zur letzten Seiten ein richtig spannendes Lesevergnügen.
    Ich kann über dieses Buch wirklich nichts negatives sagen, denn immer wieder ereigneten sich Dinge, die ich so nicht vorhergesehen habe. Es sind viele unterschiedliche Charaktere mit ganz eigenen Geschichten. Wie Lucinda Riley hier die Gegenwart mit der Vergangenheit verwebt ist einfach nur großartig. Jeder Mensch hat eine Vergangenheit, aber hier spielt diese von so manchem eine essentielle Rolle. Die verschlungenen Pfade zur Auflösung werden keine Minute langweilig und führen den Leser auf so manchem Irrweg.
    Nach beenden dieses Romans war ich mit der Lösung mehr als glücklich und als Freund von Einzelbänden sollte sich bei mir große Zufriedenheit einstellen, aber das tut es nicht. Ich würde mir wünschen, dass es weitere Romane mit Jazz Hunter geben würde, aber leider ist dies ja nicht mehr möglich. Im Nachhinein betrachtet wünsche ich mir, dass Lucinda Riley uns dieses Werk schon eher geschenkt hätte und sie daraus eine Reihe gemacht hätte, Potential dafür ist mehr als ausreichend vorhanden. Ich kann nur jedem der auf spannende Lektüre steht diesen Roman ans Herz legen. Für mich war das ganz sicher nicht der letzte Roman von dieser Autorin, da ich ihren Schreibstil wirklich sehr mag und sie einfach eine wunderbare Art hat Geschichten zu erzählen.

  • Vanessa´s Bibliothek, 11. Oktober 2022
    Lucinda Riley kann auch Krimi

    Lucinda Riley kann einfach schreiben! Anders kann ich das nicht beschreiben. Auch ihr Krimi, der ohne Blut auskommt, ist spannend, liest sich flüssig und man ist nicht enttäuscht, denn Lucinda Riley ist einfach eine Meisterin der Geheimnisse. Das Setting ist absolut meins, denn bei Oxford und Internat, da bin ich sofort dabei. Die ganzen Stränge werden hinterher so gut zusammengewoben, dass sich alles aufklärt und man nicht unbedingt mit einem riesen Fragezeichen dasteht. Das Ende und wer es war, damit habe ich nicht gerechnet, was auch ein guter Pluspunkt ist. Nicht alle Charaktere waren meins, wie z. B. der Ex-Mann der Protagonistin. Total unsympathisch und auch ein paar Charaktere, die im Internat zu finden waren, waren auch nicht meins, aber das fand ich nicht so schlimm, denn das Buch hat mich gut unterhalten. Grade zum Ende hin, kann man es kaum aus den Händen legen, denn über das ganze Buch verteilt bekommt der Leser mit, das es viele potenzielle Mörder geben könnte, denn jeder hat etwas zu verbergen. So rätselt man mit und weiß es am Ende doch nicht oder man lag falsch. Das Buch hat mir einige gute Lesestunden beschert und daher gibt es die volle Punktzahl.

  • book.n.cats, 10. Oktober 2022
    Toller verwobener Krimi!

    Das Cover passt perfekt zur Geschichte und spiegelt die düstere, geheimnisvolle Atmosphäre wider!
    Lucinda Rileys Schreibstil ist bildreich, flüssig und packend, sodass ich gut ins Geschehen fand.
    Erzählt wird aus vielen verschiedenen Perspektiven, wodurch wir viele Hintergrundinformationen aus der Vergangenheit der Gegenwart erhalten, die jedoch die Geschichte ein wenig in die Länge zogen.
    Zusammen mit Inspector Jazmin Hunter gehen wir auf Mördersuche und lernen nicht nur die Menschen in Norfolk sowie am Internat kennen, sondern schauen auch immer weiter hinter die Fassaden und lüften ein gut gehütetes Geheimnis nach dem anderen.
    Es hat wirklich Spaß gemacht, zu rätseln, wer denn nun der Mörder ist und wer welches Geheimnis mit sich trägt. Ich war ein paar Mal auf der richtigen Spur, wurde jedoch durch diese verworrene Geschichte immer wieder verunsichert oder durch Gedankengänge hinters Licht geführt 😂
    In den letzten 100 Seiten baute sich richtig Spannung auf und ich habe wirklich mitgefiebert und nachgedacht!
    Die Autorin hat alles perfekt durchdacht, sodass diese ineinander verwobene Geschichte am Ende nicht nur Sinn ergab, sondern auch komplett aufging!
    Wirklich schade, dass es keine weiteren Fälle von Inspector Hunter geben wird.. Ich hätte mich wirklich gefreut, herauszufinden, wie es mit ihr und ihrem Team weitergeht 🥺🥰

  • Chrissi66, 03. Oktober 2022
    Ein atmosphärischer Krimi – mein bisheriges Highlight 2022

    Die Bücher von Lucinda Riley, die ich bisher gelesen habe, haben mir sehr gut gefallen – hier haben mich die Kurzbeschreibung und tatsächlich auch das Titelbild angesprochen.

    Beschreibung des Buches:
    Der Krimi „Die Toten von Fleat House“ ist 2022 als Hardcover im Goldmann-Verlag erschienen. Das Buch hat 499 Seiten. Das Titelbild sieht geheimnisvoll aus, es zeigt ein altes Gebäude unter einem dunklen Wolkenhimmel.
    Der Krimi ist 2006 geschrieben worden. Rileys Sohn hat ihn nach dem Tod der Mutter veröffentlicht. Offenbar sollte es der Beginn einer Reihe werden.

    Kurze Zusammenfassung:
    Die junge Ermittlerin Jazz Hunter hatte sich eine Auszeit in Nofolk von ihrer Arbeit nach einer gescheiterten Beziehung in London genommen. Doch der kleine Ort wird von einem Todesfall überschattet. Ein Schüler des ansässigen Internats Fleat House wird tot aufgefunden. Schon hat Jazz ihren ersten Fall an ihrem neuen Arbeitsplatz. Es scheint viele Geheimnisse um das Internat zu geben…

    Mein Leseeindruck:
    Von Anfang an habe ich diesen Krimi verschlungen. Der Schreibstil der Autorin liegt mir. Selbst bei den vielen verschiedenen Namen und Charakteren kam ich, nicht wie üblich, durcheinander. Die Personen sind einfach sehr gut beschrieben und deshalb gut auseinander zu halten.

    Das Atmosphärische ist das, was diesen Krimi ausmacht:
    In den alten Gemäuern ein Todesfall – und weitere Geheimnisse, die sich erst nach und nach offenbaren. Dazu noch eine ganz besondere Familiengeschichte und –konstellation.

    Die Autorin hat die Spuren weit ausgelegt und mit einem roten Faden gekonnt wieder zusammengefügt. Wunderbar ist ihr das gelungen.

    Auch die Beschreibungen der Szenerien sind erwähnenswert. Ich fühlte mich förmlich in die alten Gemäuer hineinversetzt.

    Neben all der Ermittlungsarbeit hat es mir auch die persönliche Entwicklung der Ermittlerin angetan, die hier nicht unerwähnt bleiben soll. Denn auch das macht für mich einen guten Krimi aus.

    Schade, dass es leider keinen weiteren Band um die Ermittlerin Jazz Hunter geben wird. Dieser Krimi hat mir außerordentlich gut gefallen.

    Fazit:
    Ein wunderbarer Krimi, sehr lesenswert !

  • Stephanienicol__, 01. September 2022
    Ein guter Krimi für Krimi-Fans

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    Liest du gerne Krimis oder gar Thriller?

    Spoilerfreie Rezension 🌸
    Ein Krimi über ein Internat und dann noch von Lucinda Riley? Ich musste es einfach lesen, obwohl ich bisher noch nie ein Krimi gelesen hatte und es mein erstes war.

    Ansich mochte ich die Geschichte sehr gerne, aber ich habe schnell gemerkt, dass es ein Buch aus ihren Anfängen ist und somit einige Schwachstellen, meiner Meinung, nach hat. Vieles zieht sich unheimlich in die Länge oder es wird nicht näher darauf eingegangen. Manches mal hab ich auch den roten Spannungsbogen vermisst, aber wenn er da war, dann konnte ich nicht aufhören zu lesen.

    Es war ein guter erster Krimi für mich und ich kann verstehen, dass die Autorin es überarbeiten wollte, aber nicht mehr konnte. Trotzdem war es ein gutes und unterhaltsames Buch. Ich muss jedoch gestehen, dass ich mehr Nervenkitzel brauche und dann eher zu Thriller greife. Für Krimi-Fans ist es jedoch ein muss!

    Ich danke dem Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Meine ehrliche und unabhängige Meinung zum Buch wurde dadurch nicht beeinflusst.

  • Minky, 28. August 2022
    Mord im Internat

    Inhalt
    In St. Stephens, einem Internat in Norfolk, wird der junge Charlie Cavendish eines Tages tot aufgefunden. Zunächst wird ein tragischer Unfall vermutet, der mit seiner Epilepsieerkrankung zusammenhängt, doch schon bald wird klar, dass es sich um Mord handelt. Charlie war ein dominanter Junge, der sich unter seinen Mitschülern nicht nur Freunde gemacht hatte. Besonders auf einen der jüngeren Schüler hatte er es abgesehen, ihn immer wieder geärgert und sogar in einem Kellerraum des Internats eingesperrt. Kann der Mord also ein Racheakt gewesen sein? Oder verbirgt das alte Schulgemäuer noch weitere Geheimnisse? Inspector Jazz Hunter nimmt die Ermittlungen auf.

    Meinung
    Wenn ich Lucinda Riley höre, muss ich zuerst an blumige Titel wie "Das Orchideenhaus", "Die verschwundene Schwester" oder "Der Engelsbaum" denken. Das Krimi-Genre verband ich bisher eigentlich nicht mit der Autorin, die leider viel zu Früh ihrer Krebserkrankung erlag. Ich freue mich sehr, dass Lucindas Sohn dieses Werk seiner Mutter veröffentlicht hat und wir Leser somit in den Genuss einer ganz anderen Seite der Autorin kommen durften.

    Die Ermittlerin Jazz Hunter ist ein so vielseitiger Charakter und eine so sympathische und ehrliche Frau, dass es wirklich ein Jammer ist, nicht auf weitere Ermittlungsreisen mit ihr gehen zu dürfen. Aber wer weiß, vielleicht tritt eines der Kinder von Lucinda in ihre Fußstapfen und haucht der Ermittlerin neues Leben ein.

    Der Schreibstil ist einfach toll. Schnell ist man als Leser mitten im Geschehen und fühlt das Leben hinter den Internatsmauern mit. Es macht Spaß die verschiedenen Charaktere kennenzulernen und Stück für Stück ihre Geheimnisse aufzudecken. Der Handlungsverlauf ist spannend, aber nicht brutal und erfordert durchaus Konzentration, um nicht den Faden zu verlieren.

    Fazit
    Ein wirklich gelungener Krimi, der beim Lesen viel Freude bereitet. 4,5 von 5 Sterne! Herzlichen Dank an den Goldmann Verlag und das Blogger Portal für das tolle Rezensionsexemplar.

  • Nadys Bücherwelt, 16. August 2022
    Lucinda Riley mal ganz anders

    Meine Meinung:
    Ich habe mich sehr gefreut, trotz dem frühen Tod von Lucinda Riley, einen weiteren Roman aus ihrer Feder lesen zu können.
    Dieses Mal handelte es sich um einen Kriminalroman, den sie wohl schon vor einigen Jahren geschrieben hatte.

    Die Story spielt im ruhigen und idyllischen Norfolk.
    Hier befindet sich das Internat St. Stephen’s. Doch die friedliche Umgebung wird jäh unterbrochen, als
    der 18jährige Charlie Cavendish, welcher im Internat lebt, tot in seinem Zimmer im Fleat House aufgefunden wird.
    Alles weist darauf hin, dass er an einem epileptischen Anfall verstorben ist. Doch die Eltern von Charlie geben sich damit nicht zufrieden, da Charlie seine Tabletten regelmäßig genommen hat und es schon lange keinen Anfall mehr gegeben hätte. Der Rektor des Internates, Mr. Jones, weist jedoch alle anderen Möglichkeiten von sich.

    Zufällig befindet sich Detective Inspector Jazz Hunter gerade in Norfolk und obwohl sie der Londoner Polizei den Rücken gekehrt hat, bittet sie ihr ehemaliger Chef, sich um den Fall zu kümmern. Jazz wollte eigentlich mit ihrem bisherigen Leben abschließen und neu beginnen, da sie an London nur schlechte Erinnerungen hatte.
    Schließlich willigt sie jedoch ein und beginnt mit dem Rektor, den Lehrern und Schulkameraden zu sprechen. Schnell fällt ihr auf, dass besonders die Schulkameraden nicht unbedingt gut auf Charlie zu sprechen waren. Er sei sehr rebellisch und habe gerne auf jüngere Schüler herumgehackt. Auch vor Mobbing sei er nicht zurückgeschreckt.

    Zu allem Überfluss begeht auch noch ein Lehrer von Fleat House Selbstmord und es kommt zu immer mehr Ungereimtheiten.
    Hatte dieser Lehrer etwas mit Charlies Tod zu tun?
    Warum wählte er den Freitod?
    Woran ist Charlie gestorben?

    Fazit:

    Wie immer konnte mich der Schreibstil von Lucinda Riley begeistern. Obwohl ich von ihr meistens Familiengeheimnisse und Romane gelesen habe, war dieser Krimi mal etwas ganz anderes und ich war unheimlich begeistert.
    Die Autorin hat einen hervorragenden Spannungsaufbau und ich bin von einem Verdächtigen zum nächsten gesprungen. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und kamen mir durchaus lebensecht rüber.
    Für mich ein hervorragender, spannender und kurzweiliger Kriminalroman, dem ich sehr gerne
    5 von 5 Sternen gebe. Ein Krimi, der ohne blutige Szenen auskommt und trotzdem mitreißend geschrieben ist (© nadys-buecherwelt.de)

  • jasminsbooks, 02. August 2022
    Ein großartiger Krimi aus der Feder von Lucinda Riley

    Titel: Die Toten von Fleat House
    Autorin: Lucinda Riley
    Verlag: Goldmann
    Seitenanzahl: 544 Seiten

    Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag und an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

    Inhalt/Klappentext:

    St Stephen's, ein kleines Internat im idyllischen Norfolk. Eines Tages kommt der 18-jährige Charlie Cavendish in Fleat House, einem der Wohnheime der traditionsreichen Schule, unter mysteriösen Umständen ums Leben. Der Direktor beeilt sich zu erklären, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt, aber die Polizei beginnt unter der Leitung von Detective Inspector Jazz Hunter zu ermitteln. Sie versucht, in den verschlossenen Kosmos des Internats vorzudringen, und findet bald heraus, dass Charlie ein machthungriger junger Mann gewesen ist, der seine Mitschüler gequält hat. War sein Tod ein Racheakt? Jazz taucht tief ein in ein Netz von Beziehungen, emotionalen Abhängigkeiten und offenen Rechnungen – und sie erkennt, dass sie weit in die Vergangenheit zurückgehen muss, wenn sie das Rätsel von Fleat House enthüllen will …

    Mein Fazit:

    Nachdem Lucinda Riley leider verstorben ist, hat sich ihr Sohn dazu entschieden, den ersten und unveröffentlichten Krimi seiner Mutter zu veröffentlichen. Dies war mehr als eine gute Entscheidung, denn dieser Krimi ist einfach unglaublich toll geworden.

    Aber erst einmal zum Schreibstil. Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Er ist fesselnd und doch so angenehm zu lesen, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

    Das Buch hat von Anfang an eine ganz besondere Atmosphäre. In St. Stephens geschehen so einige mysteriöse Dinge. Angefangen bei dem 18-jährigen Charlie Cavendish, der unter seltsamen Umständen zu Tode kommt. Er war Schüler und wohnte in Fleat House, einem Wohnheim dieser Schule. Die mysteriösen Ereignisse häufen sich und fangen sich nach und nach an zu überschlagen. Die Polizei unter Leitung von Inspector Jazz Hunter leitet die Ermittlungen ein. Für ihn wird nach und nach klar, dass diese Vorkommnisse mit der Vergangenheit von Fleat House zusammenhängen und er wohl einen alten Fall erneut aufrollen muss um hinter diese geheimnisvollen Ereignisse zu kommen.

    Dieser Kriminalroman ist unglaublich spannend gewesen und überzeugte mich mit all seinen vielseitigen Charakteren und diesem geradezu perfekten Setting das nicht passender hätte sein könnte. Darüber hinaus werden ernste Themen wie Leistungsdruck und Mobbing behandelt. Die Charaktere sind glaubwürdig, die Handlung sehr bildhaft und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Ich konnte wirklich gut in diesen Krimi und die komplette Atmosphäre eintauchen.

    Ich bin immer noch sehr begeistert von diesem Krimi und kann für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen. Für mich gehört dieser Krimi definitiv zu meinen Jahreshighlights. Ich vergebe daher wohlverdiente 5 von 5 Sterne!

  • lese_sternchen, 22. Juli 2022
    Spannender und sehr atmosphärischer englischer Krimi

    „Die Toten von Fleat House“ von Lucinda Riley ist ein so wundervolles Buch.
    Ich bin sehr begeistert.
    Es ist ein eher ruhiger englischer Krimi, sehr fesselnd geschrieben und mit einer ganz tollen Atmosphäre.

    Detective Inspector Jazz Hunter hat nach der Trennung von ihrem Mann und gleichzeitig Kollegen, ihren Dienst bei Scotland Yard in London quittiert.
    Sie zieht ins beschauliche Norfolk, wo sie in ein altes Cottage bezieht.
    Als in Fleat House, einem Wohnheim zum St Stephen's Internat gehörig, der 18jährige Charlie Cavendish tot aufgefunden wird, lässt sie sich von ihrem alten Chef überreden, die Ermittlungen in diesem Fall zu übernehmen.
    Schon bald erhärtet sich der Verdacht, dass es sich nicht um einen tragischen Unfall handelt. War es aber Selbstmord oder gar Mord?
    Charlie war nicht sonderlich beliebt in dieser Schule. Er hat seine Mitschüler gemobbt und sogar regelrecht gequält. Wollte sich da womöglich jemand an ihm rächen, oder steckt mehr hinter der ganzen Sache?

    Die Charaktere in diesem Roman sind sehr vielschichtig, was die Geschichte besonders interessant macht. Die Story ist sehr spannend erzählt und das Internatsleben sehr bildhaft beschrieben. Es gibt so viele Geheimnisse, die es aufzuklären gibt und ich kann verraten, dass es auch nicht bei dem einen Toten bleibt.
    Leider wird es keine Folgebände mehr geben, da die Autorin vor etwas mehr als einem Jahr, leider verstorben ist. Das ist wirklich traurig, denn die Hauptprotagonistin Jazz Hunter hätte wirklich das Potenzial für eine ganze Buchreihe.
    „Die Toten von Fleat House“ hat mich etwas an die Krimis von Charlotte Link oder Elisabeth George erinnert. Diese mag ich persönlich auch sehr.
    Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung von mir.

  • Book_and_cat_lover, 20. Juli 2022
    Mega tolles Buch!!!

    Was war das für ein schönes Buch!!!
     
    Für mich persönlich, war es mit eines der besten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe, das habt ihr ja sicherlich in meinen Storys mitbekommen
     
    Ich kannte @lucindarileybooks von den Büchern der 7 Schwestern her und war total gespannt, als es dann hieß, das sie Postmortem noch einen Kriminalroman und zwar ihren leider einzigen Krimi, raus bringt.
     
    Krimis gegenüber war ich leider nach 1 schlechten Erfahrung her, sehr abgeneigt, da ich ihn damals einfach nur Langatmig und überhaupt nicht spannend fand und ich dachte, das haben dann eben Krimis so an sich, ist halt nicht dein Genre.
     
    Hier wurde ich mit dem Buch von Lucinda Riley eines besseren Belehrt!
     
    Das Buch von Ihr, hat mich von der 1. Seite an begeistert. Nicht nur ihr wie immer toller Schreibstil, sondern auch das was sie mit ihrem Schreibstil bewirkt. Das Buch hat 544 Seiten und es war zu keinster Zeit auch nur Ansatzweise Langatmig. Es war spannungs gefüllt, es gab Wendungen ohne Ende und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Hätte ich es nicht in einer tollen Leserunde gelesen hätte ich es an einem Tag gelesen!
     
    Es gefiel mir unheimlich gut, welche Stimmung in dem Kriminalroman herrschte, es war eine Grundspannung und ein mit raten. Jedes mal dachte ich, das ich der Lösung auf der Spur war, aber nein, das war ich nicht.
     
    Es war von vorn bis hinten spannend und die Protagonisten, insbesondere das Ermittlerteam, fand ich großartig und ich finde es so was von Schade, das es leider keine Folgebände des Teams geben kann und gleichzeitig aber so dankbar, das ihr Sohn das Buch seiner Mutter nach ihrem Tod raus bringen lies, denn es hat mir ein paar unglaublich schöne Lesestunden beschert und mich die Welt der Kriminalromane somit doch noch überzeugen konnte!
     
    Das Buch ging dann auch gleich weiter an meine Tochter und als sie es ausgelesen hatte, an meine Mutter. Ihr seht also, es ist für alle Generationen geeignet und wir waren/sind alle drei begeistert!
     
    Tolles Buch, tolle Protagonisten, tolle Geschichte, tolle Stimmung im Buch, toller Schreibstil... Daher gibt es von mir 5+ von 5 Sterne!

  • buchundkaffee, 14. Juli 2022
    Atmosphärischer Krimi

    Im Internat St Stephen’s wird der 18-jährige Schüler Charlie Cavendish tot aufgefunden. Zunächst sieht alles nach einem tragischen Unfall aufgrund einer Medikamentenverwechslung aus, da er jeden Abend ein bestimmtes Medikament nehmen musste, er aber an einem allergischen Schock nach der Einnahme von Aspirin starb. Detective Inspector Jazz Hunter lässt sich überreden, den Fall zu übernehmen, obwohl sie aus persönlichen Gründen vor einigen Monaten ihren Polizeidienst quittiert hatte. Jazz findet heraus, dass Charlie ein unangenehmer Zeitgenosse war. Von Beginn an hatte er allen gezeigt, dass er die Schule, den Leiter sowie seiner Mitschüler als unter seiner Würde erachtete. Er hat jüngere Schüler gerne gemobbt, vor allem den 13-jährigen Rory Millar, der auch unter der Trennung der Eltern leidet. Plötzlich begeht ein Lehrer Selbstmord und der neue Partner von Rorys Mutter wird tot in einer Kühltruhe in Fleat House aufgefunden. Es gibt viele Verstrickungen, die weit in die Vergangenheit von Fleat House zurückführen, und Jazz hat neben den Ermittlungen auch noch einiges im Privatleben zu verarbeiten.

    Von der 1. Seite an war ich hier in der Geschichte drin. Das war ein Krimi ganz nach meinem Geschmack, auch und vor allem dank Lucindas wunderbarer Schreibweise. Jazz Hunter war mir von Anfang an äußerst sympathisch. Dieses Buch hätte auch gut und gerne den Auftakt einer Krimireihe bilden können. Potenzial hatte es auf jeden Fall! Besonders berührt hat mich das Vorwort und die Danksagung von Lucindas Sohn. Das Buch wurde von ihr bereits im Jahr 2006 geschrieben. Nach dem Auffinden wurde es nur minimal überarbeitet, so dass wir hier quasi ein frühes Originalwerk von ihr lesen, was es für mich noch einmal richtig besonders macht.

    Ich habe bisher erst 4 Bücher der Autorin gelesen, die mir aber allesamt sehr gut gefallen haben. Auch hier brilliert sie wieder mit ihrer so wunderbar flüssigen und schön geschriebenen Erzählweise, dass ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen wollte. Für mich war von Anfang an der Spannungsbogen vorhanden, der sich bis zum überraschenden Ende durchgezogen hat. Ich bin sehr begeistert von diesem Krimi und empfehle diesen daher auch sehr gerne weiter. Und zum Glück habe ich noch viele ungelesene Bücher dieser wundervollen Frau im Regal 😊

  • mimitatis_buecherkiste, 13. Juli 2022
    Die feine Gesellschaft

    Als in dem renommierten Internat St Stephen’s ein Schüler unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden wird, ist die Aufregung groß. Rektor Jones befürchtet schlechte Presse sowie einen Rückgang der Anmeldungen und würde die Angelegenheit am liebsten still und heimlich im Hintergrund aufklären lassen. Der Vater des Schülers jedoch ist ein einflussreicher Anwalt und besteht auf einer umfassenden Untersuchung durch Scotland Yard. Detective Inspector Jazz Hunter wird hinzugezogen, die zwar gerade ihre Karriere aus persönlichen Gründen beendet hat, den Fall aber interessant genug findet, um zurückzukommen. Als ein weiterer Toter auftaucht und ein Schüler verschwindet, wird die Ermittlung kompliziert.

    Aus verschiedenen Perspektiven nähert sich die Autorin der Geschichte, viele Andeutungen und Hinweise lässt sie fallen und dennoch ist es mir nicht möglich, zu erraten, wie die Lösung aussehen könnte. Meine Vermutungen und Verdächtigungen landen immer wieder in einer Sackgasse, sobald eine Wendung folgt, die ich nicht erwartet habe. Wiederholt finde ich eine verdächtige Person, um kurz danach festzustellen, dass ich erneut auf dem Holzweg bin. Ich liebe solche Krimis. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, die Ermittlerin sehr sympathisch und mir gefiel sehr, dass es hier die gute alte Laufarbeit ist, die die Ermittlung bestimmt. Wider Erwarten blieben keine losen Enden offen, die Auflösung war schlüssig und zufriedenstellend.

    Ich bin begeistert vom Buch, das inhaltlich mit den besten Krimis dieser Art mithalten kann, obwohl es der erste Krimi dieser Schriftstellerin ist. Bedauerlicherweise bleibt es der einzige Kriminalroman aus der Feder von Lucinda Riley, da diese in 2021 verstorben ist. Aus diesem Grund habe ich das Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet. Von mir gibt es meisterliche fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Monisbooks, 05. Juli 2022
    Ein echt spannender Kriminalroman!

    ✨REZENSION - Die Toten von Fleat House ✨

    Gleich das 1. Kapitel hat mich gefesselt und ich wollte sofort mehr darüber erfahren. Es war mein erstes Buch von Lucinda Riley und ich mochte es wirklich sehr. Der Schreibstil war auch sehr flüssig und leicht zu lesen und das Cover passt definitiv zur düsteren Fleat House Stimmung. ☺️

    Das Buch wird von vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben, was ich zb. gut fand, denn so hatte man mehr Eindrucke von jedem und es war dementsprechend auch sehr spannend die jeweiligen Gedanken und Gefühle zu kennen. 🙈

    Die Ermittlungen rund um Fleat House waren sehr interessant und spannend. Ich habe das Buch mit jemandem zusammen gelesen und wir haben wirklich die wildesten Theorien aufgestellt. Haben gerätselt wie zb. Charlie gestorben ist.
    Konnten manchmal auch wieder etwas von der Theorie streichen weil etwas vorne und hinten nicht zusammengepasst hat. 🙈

    Die Charaktere fand ich alle auch sehr unterhaltsam. Jazz und Miles mochte ich sehr aber zb. Patrick und Julian waren die Hölle, sie haben aber trotzdem sehr gut ins Buch gepasst! 😁
    Jazz die Ermittlerin hatte ein fantastisches Gespühr! 😊
    Es war aufjedenfall nicht vorrausschaubar.. Bis knapp vor dem Ende war noch einiges unklar. Ich fand das super denn so blieb die Spannung... Wenn man schon von Anfang weiß wer wird es doch bestimmt langweilig was ich definitiv nicht der Fall war. 🥰
    Zwischendrin ist etwas trauriges passiert, was dann leider die Ermittlungen etwas verzögert hat.
    Es waren auch noch 1 bis 2 Kapitel nach den Ermittlungen dabei was für mich ein tolles Ende geworden ist. ☺️😍

    Alles in allem ein echt tolles Buch mit Drama und spannenden Ermittlungen, wo man sich selber den Kopf zerbricht.
    Von mir eine Lese Empfehlung. 💕
    4/5⭐

  • Seite 101, 01. Juli 2022
    Darum sollte man stets die Packungsbeilage zur Hand haben

    Das Interatsleben

    Wir befinden uns in Nofolk. Jazz Hunter will hier ihrem früheren Leben als Polzisten entfliehen und möchte Abstand von ihrer gescheiterten Beziehung gewinnen.
    Doch lange hält der Frieden in dem beschaulichen Ort nicht an. In dem hiesigen Internat wird Charlie Cavendish, 18 Jahre, in Fleat House tot aufgefunden. Das Wohnheim und die Aufsichtslehrer sind sehr betroffen von dem Ereignis.
    Noch ist nicht klar, ob es ein Mord oder ein Unfall war.
    Jazz bekommt die Möglichkeit, sich diesem Fall anzunehemn. Schnell stellt sich heraus, dass das Leben im Internat nichts mit Beschaulichkeit und Romantik zu tun hat. Hinter den Mauern scheinen sich eine Menge Geheimisse zu verbergen.

    Dicht gepackt

    „Die Toten von Fleat House“ ist ein grundsolider, atmosphärischer Krimi. Wie von Lucinda Riley nicht anders gewohnt, begegne ich authenitischen Protagonisten. Und so erfährt man viel aus dem Leben der Protagonisten. Nach und nach entspinnen sich Beziehungen, vergangene und aktuelle. Geheimnisse aus der Vergangenheit werden aufgeklärt und auch jetzige Schieflagen und Probleme bekommen Beachtung. Das Netz verdichtet sich immer mehr, bis es zum Showdown kommt.
    Es wird nie langweilig, die Spannung wird in jedem Erzählstrang stets gehalten und so fliegt der Krimi nur so dahin.

    Schade

    Ich finde es schade, dass es nur diesen einen Fall von Jazz Hunter gibt. Ich glaube fest daran, dass sie eine großer Ermittlerkarriere hätte haben können.
    So gibt es nur diesen einen Krimi von Lucinda Riley und der war richtig gut zu lesen. Die Autorin konnte nun auch noch nach ihrem Tod beweisen, dass sie nicht nur Liebes- und Schicksalsromane schreiben kann. Der Krimi hat nochmal einmal gezeigt, dass sie eine großartige Autorin war.

    5 von 5 Eselsöhrchen.

  • Buchueberherz, 29. Juni 2022
    Ein natürlicher Tod oder etwa doch nicht?

    Morgens wird der Jugendliche Charlie tot in seinem Zimmer aufgefunden. Die Notärzte sind sich sicher, dass es ein natürlicher Tod war. Doch Charlies Vater, ein hoher Geschäftsmann, lässt seine Kontakte spielen. So kommt es, dass Jazz, die eigentlich den Dienst vor Monaten verließ, die Ermittlungen im Fleat House übernimmt.

    Der Schreibstil war sehr angenehm und man konnte schnell durch die Seiten fliegen. Jedoch kamen sehr viele unterschiedliche Personen vor, die den Lesefluss durchbrachen. Immer wieder war ich durcheinander aus welcher Sicht gerade gehandelt wird und wer nochmal die Person überhaupt ist. Bis zum Ende des Buches kam ich aufgrund der vielen Figuren immer wieder durcheinander. Dies schränkte das Leseerlebnis leicht ein. Mir hat es gefallen, dass zwischendrin ein Fokus auf Mobbing und Vertuschung gelegt wurde und was dies für Folgen haben kann. Leider fehlte mir das Gefühl, dass Buch nicht zur Seite legen zu können, was für mich einen guten Krimi ausmacht. Ich hatte das Gefühl, dass das Buch viele Fragen leider gar nicht beantwortet hat, wie zum Beispiel zwischen Jazz und ihrem Ex-Mann. Ich finde den Krimi für zwischendurch vollkommen okay aber er ist leider nicht überragend.

  • hope23506, 29. Juni 2022
    Ein Meisterwerk

    INHALT:

    In dem altehrwürdigen Internat St. Stephens wird für den Rektor Jones ein Albtraum wahr. Der achtzehnjährige Schüler Charlie Cavendish kommt unter ungeklärten Umständen ums Leben. Er kommt aus einem vermögenden Elternhaus und ist für seine rebellische Art bekannt gewesen. Jones Versuch, es wäre ein Unfall gewesen, scheitert. Dedectiv Inspector Jazz Hunter lässt sich überreden, den Fall zu übernehmen. Nur kurze Zeit später begeht ein Lehrer Selbstmord und ein Schüler verschwindet. Jazz beginnt zu ahnen, dass sie tief in die Vrgangenheit muss, um die Wahrheit über Charlie zu enthüllen und den Fall zu lösen.

    MEINE MEINUNG:

    Hier erwartet den Leser ein ganz besonderes Buch. Es ist nämlich der einzigste Kriminalroman, den Lucinda Riley je geschrieben hat. Alle ihre Bücher konnten mich fesseln und begeistern und so habe ich voller Vorfreude das Buch angefangen zu lesen. Und ich weiss nicht, was es ist, aber die Geschichten von ihr werden immer von einer ganz gesonderen Atmosphäre umhüllt und auch ich kann mich dem nicht entziehen. Schon nach der ersten Seite hat mich die Storie gepackt und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist, wie erwartet, einfach nur wunderschön zu lesen. Ich konnte das Buch nicht aus den Handen legen, wollte immer nur weiterlesen und wusste dabei doch so schmerzlich, dass es ihr letztes Buch sein würde. Schon das Vorwort ihres Sohnes ging mir sehr zu Herzen. Wir haben hier eine super interessante Kriminalgeschichte, die in einem Internat spielt. Und wieder sind ihre Charaktere bis ins kleinste ausgefeilt und erganzen sich fantastisch. Wir erfahren Gedanken, Gefuhle, Sorgen und Probleme von allen und sind ihnen ganz nah. Es gibt viele einzelne Gedankengänge, die sich am Ende wunderbar miteinander verflechten und für mich ist es ein so kompaktes und grossartiges Werk von ihr, was mich begeistern und fesseln konnte. Ich habe soviel mitermitteln, bin aber nicht auf dieses Ende gekommen. Somit war der Ausgang für mich sehr überraschend.

    FAZIT:

    Grossartig konstruiert, fantastische Charaktere, ein Meisterwerk.

  • _caseylovesbooks_, 24. Juni 2022
    5 Sterne sind nicht genug

    Meine Mum hat die "Sieben Schwestern - Reihe" von ihr gelesen und meine Oma hat alle Bücher die es gibt von ihr gelesen.
    Für mich war es das 1. Buch überhaupt von ihr.

    ...und, was bitte war das für ein tolles Buch!! Vorab, 5 von 5 Sterne sind für dieses Buch eigentlich nicht genug!!!

    Es war spannend, es war aufregend, man konnte mit raten, man konnte Verschwörungstheorien erstellen... es war einfach nur toll!!
    Dieses Buch war komplett nicht vorhersehbar und es gab so viele Wendungen, was ich ja total liebe!
    Die Autorin versucht von Anfang an einen auf eine Spur zu schicken, der ich natürlich gefolgt bin, und dann gab es eine Wendung nachh der anderen. Wenn man dachte, ja... der ist es!!! ....nö, kam im nächsten Moment die Wendung. Dann dachte ich wieder... aber jetzt hab ich es... nö,... kam wieder eine Wendung und so ging es durch die ganzen 540 Seiten!
    Die Autorin schaff es, ein ständiges auf und ab der Gefühle während des lesens zu erzeugen, sodass es nicht einen Abschnitt gab der auch nur ansatzweise Langatmig hätte sein können. Man ist ständig am grübeln und entwickelt die tollsten Theorien.

    Ich finde es so schade, das von dem Ermittlerteam kein 2. Buch mehr kommen kann, denn es gab nur eine Lucinda Rylie die so toll schreiben konnte und das Ermittlerpaar hat es mir wirklich angetan. Hunter besonders. Sie war einfach nur toll als Ermitlerin, als Tochter und als Geliebt/ Ex Frau. So sollte eine Protagonistin sein! Einfach nur toll. Ich kann euch nur sagen, lest dieses Buch es ist einfahc richtig toll!!!

    Für den Klappentext dürft ihr gern swipen, ich packe euch auch noch Fotos mit rein von dem Vorwort und dem Nachwort von dem Sohn von Lucinda denn das hat mich sehr berührt!

    Schade, das es nur einen Kriminalroman von ihr gab, ich hätt mir jetzt glatt alle von ihr gekauft.

    Ich wünsche euch ein wunderschönens Wochenende, ich hoffe ihr macht was schönes.

    Danke an den goldmann Verlag das ich dieses tolle Buch rezensieren durfte!!! Meine Mum und meine Oma bedanken sich auch, denn ja, das Buch ist so zeitlos und auch nicht Blutig, somit für jedes Erwachsene Alter gedacht und kann und sollte jeder lesen :)

  • lisa_zeilenzauber, 24. Juni 2022
    Ein ziemlich genialer Krimi (?)

    Ein Mord in einem englischen Internat – willkommen in der tödlichen Idylle von Norfolk.

    Lucinda Rileys letztes Buch...
    Irgendwie was ganz Besonderes, wenn man auch noch das Vorwort ihres Sohnes dazu liest.
    Wenn man versteht, was dahintersteht und wie es zur Veröffentlichung kam.
    Wenn man weiß, dass sind die letzten Seiten aus ihrer Feder.

    Und was für Seiten!
    Ihr erster Krimi sogar. Mehr oder weniger.
    Was habe ich daran gehangen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
    Weil ich unbedingt wissen wollte, wie all diese winzigen Puzzleteile miteinander zusammenhängen.
    Wie sie ineinandergreifen oder doch nichtig sind.
    Ich war gefesselt von Anfang bis Ende und habe es genossen.
    Das Miträtseln und Detektiv spielen.
    Liebe sowas einfach und kann mich dabei richtig in der Handlung verlieren.

    Doch einen Minuspunkt gibt es dennoch zu vergeben, so leid es mir auch tut.
    Denn das Ende hat sich zu sehr gezogen. Der Leser weiß schon längst, worauf dieser eine Fakt hinauslaufen wird, weil es mehr als glasklar ist. Doch irgendwie werden die eindeutigen Tatsachen zum Schluss ignoriert und es wird an anderer Front weitergeforscht. Das fand ich total schade, weil hier natürlich auch der WOW-Effekt verloren ging.

    Doch alle anderen Punkte fand ich spannend und mit der letztendlichen Auflösung des Falls habe ich so auch nicht gerechnet.

    Kann man also durchaus lesen, wenn man ein bisschen Nervenkitzel und Rätselspaß gebrauchen kann.
    Ich für meinen Teil habe es in jedem Fall genossen.

  • buchauf.weltaus, 23. Juni 2022
    Das war genial!

    Dieses Buch kommt mit einem fantastisch düsteren Cover daher, um direkt den richtigen Eindruck zu verschaffen.
    Von Anfang an ist man direkt in der Geschichte dabei und daher fällt es sehr schwer dieses Buch auch mal aus der Hand zu legen. Ich habe es in einer Leserunde gelesen und war immer wieder traurig einen Tag auf den nächsten Leseabschnitt warten zu müssen.
    Auch wenn es der einzige Krimi von der Autorin sein wird, erkennt man ihre klare Handschrift durch die Vielfältigkeit der Figuren und Handlungen. Durch viele Wendungen und unerwartete Geschehnisse hatte man immer Spaß am lesen. Es wurde zu keinem Zeitpunkt langatmig oder träge. Man hat viel mit gerätselt, wer der Täter war bzw. manchmal auch, wer jetzt eigentlich das Opfer ist. Wir hatten in der Leserunde viele Ideen, mache stellten sich als wahr heraus, andere als totaler Quatsch. Genau so sollte ein gut geschriebener Krimi sein!

    Unser Team von Ermittlern ist so cool und ich persönlich wünsche mir, dass der Sohn vielleicht noch ein bisschen mit ihnen weiter schreibt. Ansonsten bleibt am Ende nur zu sagen: Diesen Krimi sollte man unbedingt lesen!

  • aebbies.buechertruhe, 21. Juni 2022
    Hätte ich mir als Serie vorstellen können

    Als der schwierige Schüler Charlie Cavendish in dem renommierten Internat St. Stephan's tot aufgefunden wird, möchte Rektor Jones gerne an einen Unglücksfall glauben. Doch die Polizei leitet Ermittlungen ein. Detektive Inspector Jazz Hunter, die nach einer langen Auszeit ihren Dienst wieder aufgenommen hat, soll den Fall übernehmen. Was zuerst nach einem Racheakt einiger Schüler aussieht, entwickelt sich nach dem Selbstmord eines Lehrers und dem verschwinden eines weiteren Schülers zu einer schwierigen Ermittlung hinter den verschwiegenen Mauern der alten Schule. Für Jazz Hunter wird immer deutlicher, daß dieser Fall bis tief in die Vergangenheit der Schule reicht. Schon vor vielen Jahren hat sich dort ein kleiner Junge aus Verzweiflung das Leben genommen. Jazz muß erst diesen alten Fall lösen, um die neuen Verbrechen aufzuklären. Erst danach kann sie eine wichtige Entscheidung treffen, wie ihr eigenes Leben weitergehen soll.

    Mit ihrem Roman "Die Toten von Fleat House" ist Lucinda Riley einen ganz anderen Weg gegangen als mit ihren vielen wunderbaren anderen Geschichten. Man erlebt hier einen Kriminalroman vom Feinsten. Mit viel Spannung erzählt Lucinda Riley vom Alltag in einer Elite-Schule, wie es in England wohl viele gibt. Der Leistungsdruck auf die Schüler, aber auch auf die Lehrer und Direktion ist gewaltig. Dazu kommt der Standesdünkel und damit ist Mobbing Tür und Tor geöffnet. Dies erlebt man hier hautnah mit. Mit einer sehr raffiniert aufgebauten Handlung hält Lucinda Riley die Spannung bis zum Ende hoch. Die privaten Sorgen und Zweifel der jungen Ermittlerin lassen die Geschichte auch in der Nebenhandlung sehr menschlich wirken. Dieses Buch hätte durchaus der Auftakt zu einer hervorragenden Serie werden können. Leider ist es ja anders gekommen.

  • Literaturina, 20. Juni 2022
    Lucinda Riley beweist posthum: Krimi konnte sie auch

    Niemanden wird wohl überraschen, dieses Buch auf meinem Account zu sehen, vermischen sich hier doch eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen mit meinem geliebten Krimi-Genre. Manch eine*r wird sich allerdings fragen „Lucindy Riley? Hat die nicht diese Familien-Geheimnis-Romane geschrieben …?“ Und ja, hat sie eigentlich. Dies ist – und bleibt nun leider auch – ihr einziger Kriminalroman, den sie bereits 2006 verfasste.

    Dem Vorwort ihres Sohnes und Co-Autors Harry Whittaker zufolge hatte sie ursprünglich geplant, das Manuskript nach Fertigstellung der Sieben-Schwestern-Reihe erneut zu überarbeiten und dann zu veröffentlichen. Durch ihren Tod letztes Jahr ist es dazu nun leider nie gekommen. Ihr Sohn entschied sich gegen eine erneute Überarbeitung, um so die Stimme seiner Mutter darin zu erhalten. Und das ist auch wunderbar gelungen.

    Sowohl ihrem Schreibstil als auch thematisch bleibt die Autorin sich hierin treu. Von der ersten Seite an wurde ich in das Buch hineingesogen und habe die knapp 500 Seiten starke Kriminalgeschichte, die mit einem unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommenen Schüler des altehrwürdigen Internats St Stephens im idyllischen Norfolk beginnt, inhaliert. Erzählt wird dabei nicht nur aus Sicht von Detective Inspector Jazz Hunter, die ihren Dienst aus persönlichen Gründen eigentlich bereits quittiert hat, sondern auch aus der Perspektive vieler anderer Personen, die in irgendeiner Weise in den Fall involviert sind. Lucinda Riley gelingt es auf diese Weise, die Protagonist*innen alles andere als schablonenhaft darzustellen. Es ist kein blutrünstiger Krimi, hat jedoch auch etwas mehr Tiefgang als ein typischer Cosy Crime und das Happy End, sofern möglich, durfte natürlich auch nicht fehlen – für mich die perfekte Mischung.

    Somit von mir natürlich eine absolute Lese-Empfehlung!

    Übersetzt wurde diese Ausgabe aus dem Englischen von Sonja Hauser und Ursula Wulfekamp.

    Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

    TW: Epilepsie, Alkoholmissbrauch, häusliche Gewalt, Medikamentenmissbrauch, Suizid, (Geh-)Behinderung, Kindesentführung, angeschossen, Mobbing, Herzinfarkt

  • stephielein, 20. Juni 2022
    Ein wahres Meisterstück der klassischen Kriminalliteratur!

    Lucinda Riley war eher für Ihre romantischen Bücher bekannt, zu denen ich eher selten greife. Umso mehr habe ich mich über den wohl einzigen Kriminalroman aus ihrer Feder gefreut: "Die Toten von Fleat House", welchen Sie bereits 2006 geschrieben hatte. Für alle, die es noch nicht wissen: Lucinda ist vor einem Jahr an Krebs gestorben. Sie wollte diese Geschichte nach der 7 Schwestern Reihe veröffentlichen. Leider kam es dazu nun nicht mehr und ihr Sohn hat die Veröffentlichung der Fleathouse Geschichte in die Hand genommen.

    Rausgekommen ist ein wahres Meisterstück der klassischen Kriminalliteratur!

    Wir befinden uns in der Geschichte im Internat "Fleat House" im britischen Norfolk. Eines Tages kommt der 18-jährige Charlie unter mysteriösen Umständen ums Leben. Unter der Leitung von Detecive Jazz Hunter beginnen die Ermittlungen. Sie merkt, dass sie in den verschlossenen Mikrokosmos des Internats vordringen muss, um mehr über das Opfer aber auch über die wichtigsten Personen vor Ort zu erfahren. Und schon gibt es einen weiteren Todesfall. Jazz muss tief in ein Netz aus Beziehungen und alten Geschehnissen eintauchen, um die Wahrheit rund um Fleat House und dessen Bewohner zu erfahren.

    Lucinda Riley schafft es, den Leser in die Atmosphäre der Geschichte einzufangen und den einzelnen Charakteren Leben einzuhauchen. Die Handlung ist komplex und entzündet die Hobby Miss Marple in mir. Neue Wendungen und Personen tauchen immer dann auf, wenn man denkt, man hat die richtige Spur gefunden. Ein unglaublich gutes Buch für alle Krimi-Liebhaber. Auch die Protagonistin Jazz Hunter hätte Potential für eine eigene Serie gehabt. Schade, dass es dazu nicht mehr kommen wird.

  • Leseratte06, 20. Juni 2022
    Mit viel Spürsinn zur Wahrheit.

    Rezension (Rezensionsexemplar)

    Lucinda Riley - Die Toten von Fleat House

    Klappentext:

    St Stephen's, ein kleines Internat im idyllischen Norfolk. Eines Tages kommt der 18-jährige Charlie Cavendish in Fleat House, einem der Wohnheime der traditionsreichen Schule, unter mysteriösen Umständen ums Leben. Der Direktor beeilt sich zu erklären, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt, aber die Polizei beginnt unter der Leitung von Detective Inspector Jazz Hunter zu ermitteln. Sie versucht, in den verschlossenen Kosmos des Internats vorzudringen, und findet bald heraus, dass Charlie ein machthungriger junger Mann gewesen ist, der seine Mitschüler gequält hat. War sein Tod ein Racheakt? Jazz taucht tief ein in ein Netz von Beziehungen, emotionalen Abhängigkeiten und offenen Rechnungen – und sie erkennt, dass sie weit in die Vergangenheit zurückgehen muss, wenn sie das Rätsel von Fleat House enthüllen will …

    Protagonisten:

    Jazz:
    Ich mochte sie so sehr. Sie hat einen guten Spürsinn und ist sehr herzlich und einfach eine tolle Persönlichkeit.

    David:
    Er ist ein guter Vater und Mann auch wenn er vieles durchgemacht hat kämpft er trotzdem weiter auch wenn manchmal auf dem falschen Weg.

    Rory:
    Ein verängstigter Junge der manchmal jünger rüber kam als er tatsächlich war.

    Meinung/Fazit:
    Was für ein grandioses und spannendes Buch. Man rätselt mit und doch wird man immer wieder überrascht. Mit diesem Ende hätte ich nie gerechnet aber fand es grandios wie alles zusammengespielt hat.

    Die Protagonisten waren wirklich toll.
    Julian konnte ich absolut nicht ausstehen aber auch solche Personen sind in einem Buch wichtig. Ich habe mit Jazz,David und Rory ,mitgelitten,mitgefiebert und mich mit Ihnen gefreut.

    Der Schreibstil ist super und man fliegt nur so durch die Seiten. Man ist von Anfang an mitten in der Geschichte und kann das Buch kaum aus der Hand legen weil man unbedingt wissen möchte wie es weiter geht.

    Die Umgebung wurde gut beschrieben,sodass man das Gefühl hatte dort bei Ihnen zu sein.

    Das Vorwort und die Danksagung haben mich zu Tränen gerührt und gehen einem wirklich unter die Haut.

    Mit diesem Buch wurde mal wieder gezeigt das Lucinda Riley eine fantastische,grandiose und besondere Autorin war.

    Mit ihren Büchern hat sie ein Denkmal gesetzt das sicher niemals vergessen wird.

    5/5
    🌹🌹🌹🌹🌹⭐

  • miss_lia48, 20. Juni 2022
    Schönes, früheres Werk, mit Fokus auf der Ermittlungsarbeit nach Tod im Internat

    INHALT:
    Detective Inspector Jazz Hunter hatte nach ihrer Trennung ursprünglich nicht vorgehabt, weiterhin für Scotland Yard in London zu arbeiten. Nach einer Auszeit in Italien war sie nun im idyllischen Norfolk gelandet. Hier wollte sie in ihrem Cottage auf andere Gedanken kommen.
    Doch plötzlich steht ihr ehemaliger Chef auf der Matte und bittet sie, einen mysteriösen Fall, ganz in ihrer Nähe, zu übernehmen…

    Im Internat St Stephen's, im englischen Norfolk, ist man tief bestürzt, als einer der Schüler in seinem Zimmer tot aufgefunden wird. Es muss sich um einen furchtbaren Unfall handeln, ein verwechseltes Medikament, auf den der 18-jährige Charlie Cavendish allergisch reagiert hat!
    Doch die Polizei nimmt die Ermittlungen auf und hat plötzlich Grund zur Annahme, dass es sich um ein beabsichtigtes Tötungsdelikt handeln könnte!
    Das Opfer scheint in der Vergangenheit Mitschüler gequält und jede Menge anderen Ärger gemacht zu haben, mit Ermahnungen war man bei ihm nicht weit gekommen.
    Ob eine offene Rechnung, ein Racheakt dahintersteckt?


    MEINUNG:
    Dies ist der einzige Krimi, den Lucinda Riley uns hinterlassen hat. Bereits 2006 geschrieben, wollte sie ihn ursprünglich nochmals überarbeiten, was ihr zeitlich nicht mehr gelungen ist. Nach ihrem Tod hat sich der Sohn um die Veröffentlichung gekümmert, ohne viel an dem Manuskript zu verändern – es sollte ihr Werk bleiben.
    Die Familie lebte scheinbar damals selbst in der Gegend, in der das Buch spielt, was es noch authentischer für uns Leser*innen macht…

    Denn was in meinen Augen stets typisch für Lucinda Rileys Bücher war, ist ihr auch in diesem frühen Werk bereits gelungen: Die Natur-Schilderungen sind alle ausgesprochen atmosphärisch gestaltet. Ich hatte direkt die Cottages und das raue Wetter vor Augen, als würde ein Film vor meinen Augen ablaufen.
    Außerdem ist sie ihrer Leidenschaft für Familiengeheimnisse schon damals nachgegangen und hat mich hier auch damit wieder gepackt.

    Beim Lesen kam ich anfangs zügig voran. Als die Ermittlungsarbeiten begannen, gab es für mich einige Längen und ich dachte schon, ich müsste mich durch den Rest des Buches kämpfen. Doch durch unerwartete Entwicklungen und Wendungen konnte meine Aufmerksamkeit zurück auf das Geschehen gelenkt werden. Ich fing immer wieder an, Theorien zu konstruieren, um sie wenig später zu verwerfen. Es blieb also spannend.
    Ermittlerin Jazz hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr Tiefe vertragen. Ansonsten war sie mir als Protagonistin überwiegend sympathisch und ich war gerne an ihrer Seite.

    Ein wenig hatte ich befürchtet, dass das Buch dadurch, dass es in einem Internat spielt, viele Perspektiven von Schülern beinhalten könnte und es mir dadurch zu sehr in Richtung Jugendbuch gehen könnte.
    Tatsächlich war dies gar nicht der Fall, da hier viel mehr die Ermittlungsarbeit und die Familien und Angestellten im Fokus stehen. Von den Schülern selbst bekommt man nur wenig mit. Die Beschreibungen von Szenerie und der Atmosphäre des Internatslebens haben mir hier trotzdem etwas gefehlt.

    FAZIT: Insgesamt hat mir das Buch trotz mancher Kritikpunkte gut gefallen (4/5 Sterne!) und ich muss dem Sohn, der leider bereits verstorbenen Autorin, recht geben – der Roman hätte in der Tat der Beginn einer wunderbaren Krimi-Reihe werden können! Sehr schade, dass Lucinda Riley so früh von uns gehen musste. Aber ihre Bücher und ihre Geschichten werden weiter existieren… RIP!

  • booksurfer, 13. Juni 2022
    Wer hat Charllie Cavendish ermordet?

    Ein traditionsreiches Eliteinternat, ein toter Schüler, eine eingeschworene Gemeinschaft und eine Ermittlerin, die nicht ruht, bevor sie die Wahrheit kennt. Das alles beinhaltet die Toten von Fleat House, der erste Krimi, den Lucinda Riley bereits 2006 geschrieben hat. Leider wird es auch ihr einziger bleiben, denn die Autorin ist leider im Alter von nur 55 Jahren ihrem Krebsleiden erlegen. Der Plan war, das Buch nach Vollendung der Sieben Schwestern Reihe zu veröffentlichen. Dies ist nun auch passiert, auch wenn es noch einen achten Band der Schwestern geben wird.

    Für mich war es mein erstes Buch von Ihr und ich muss sagen, dass ich richtig begeistert bin sowohl von der Geschichte als auch von dem wunderbaren Schreibstil. Wie bereits erwähnt handelt es sich um einen Krimi und keinen Thriller. Es gibt also keine atemlose Spannung, dennoch ist eine gewisse Grundspannung in der Geschichte gegeben, die einen bei der Stange hält. Hinzu kommt die etwas düstere Atmosphäre, die durch die dunklen Gemäuer von Fleat House und dem Setting in Norfolk erzeugt werden. Die Charaktere sind richtig gut ausgearbeitet und vor allem unsere Protagonistin Jazz Hunter hat mir richtig gut gefallen. Der Fall ist interessant und logisch aufgebaut, bietet immer wieder einige Plottwists, aber auch das Privatleben von Jazz bietet einiges, sodass man auf beiden Ebenen bedient wird.

    Durch den eingängigen Schreibstil, den verzwickten Fall und die tollen Charaktere konnte mich Lucinda Riley von der ersten Seite an packen und ich hab das Buch in kürzester Zeit beendet. Für mich wird es nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein, auch wenn es schade ist, dass es keine weiteren Abenteuer von Jazz Hunter geben wird.

    5 von 5 Sternen

  • Gedankenlabor, 13. Juni 2022
    Ein Kriminalroman, der mich sehr begeistert hat!

    >>Ein Mord in einem englischen Internat.
    Ein Kosmos hinter Mauern.
    Und eine junge Ermittlerin, die vor ganz eigenen Herausforderungen steht...<<

    "Die Toten von Fleat House" von Lucinda Riley ist durch ihren Tod bedingt, leider ihr einziger Kriminalroman, dem wir Leser uns widmen dürfen- Sehr schade, denn "Die Toten von Fleat House" zeigte mir persönlich sehr deutlich, wie toll Lucinda Riley eben auch im Bereich Spannung/Krimi schreiben kann!
    Zu Beginn stellt sich gleich eine sehr düstere Umgebungsstimmung ein, dazu gesellt sich ein rätselhafter Mord, eine recht sympathische Ermittlerin und wie ich finde ein unglaublich toll beschriebenes Setting! Nicht nur Fleat House, auch Norfolk an sich passt wie ich finde einfach unglaublich gut zum großen Ganzen und ist von Lucinda Riley toll be- und umschrieben!
    Jazz, unsere junge Ermittlerin hätte ruhig noch ein bisschen mehr an Tiefe haben dürfen, dennoch stellt sie sich solide ihren Aufgaben und gewährt einen kleinen Einblick, mitunter auch mit dem ein oder anderen emotionalen Moment, in ihr Privatleben.
    So gibt es insgesamt viele Blickwinkel, viele kleine Puzzlestücke, die sich letztlich für mich persönlich nicht vorhersehbar zusammengefügt haben.
    ✒Fazit: Für mich ein Krimi, den ich sicher noch mal lesen werde und ich kann an dieser Stelle nur betonen, wie schade es ist, dass wir leider nicht mehr aus dem Genre Krimi von Lucinda Riley zu lesen bekommen werden... ich bin mir sicher, es wären noch eine tolle Bücher dieser Art entstanden📖💞
    R.I.P., dear Lucinda💖

  • Rebecca K./ Meine Leseecke, 06. Juni 2022
    Eine Mordserie im englischen Internat

    Im altehrwürdigen Internat St. Stephen's ist ein Schüler unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen. Charlie Cavendish, kommt aus vermögendem Haus und ist für seine rebellische Art bekannt, wird tot auf seinem Zimmer aufgefunden.
    Für Rektor Jones ist dies der wahr gewordenen Albtraum und er setzt alles daran den Tot als Unfall abzutun.
    Detective Inspector Jazz Hunter, wollte eigentlich ihre Karriere bei Scotland Yard beenden, hat sich überreden lassen den Fall zu übernehmen. Als dann auch noch ein Lehrer Selbstmord begeht und ein Schüler verschwindet beginnt Jazz zu ahnen, dass sie wohl eine Reise in die Vergangenheit der Schule antreten muss um der Wahrheit von Charles Tot aufzudecken.

    Die Romane von Lucinda Riley sind für mich immer etwas ganz besonderes und so war ich auf ihren einzigen Kriminalroman mehr als nur etwas gespannt.
    Meine Hoffnung war einfach das es nicht zu blutrünstig werden wird sondern ein Unterhaltungskrimi wie ich sie gerne lese.
    Der Roman spielt im Jahr 2005 da ihn Frau Riley schon 2006 geschrieben hat, hier wurde auch alles so belassen wie es damals verfasst wurde was ich persönlich auch sehr gut finde. Mich persönlich stört es auch nicht das der Krimi 2005 spielt da dies von vorneherein ersichtlich war.
    Die Geschichte an sich zeigt auf was alles auf einem Internat vorfallen kann und es doch irgendwie vertuscht wird egal wie schlimm es ist. Auch wie Jazz Hunter wieder zurück in den Beruf tritt und die Ermittlungen leitet empfand ich als sehr gut erzählt und hat mich wirklich sehr angesprochen.
    Mir ist der Einstieg ins Buch ehrlicherweise zuerst nicht ganz leicht gefallen und es hat seine Zeit gedauert bis ich richtig in das Buch eingetaucht war, ab diesem Zeitpunkt kam ich auch wirklich sehr gut voran.
    Der Krimi war auf mehrere Handlungsstränge aufgebaut, es hat seine Zeit gedauert bis ich immer alles den richtigen Figuren zugeordnet hatte aber dann waren die Perspektivwechsel für mich kein Problem mehr und alles zusammen ergab dann ja auch ein völlig rundes Bild für mich.
    Den Handlungsverlauf habe ich als sehr gut durchgeplant empfunden und ich hatte keinerlei Probleme allem folgen zu können und auch die Entscheidungen die getroffen wurden waren für mich nachvollziehbar.
    Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt und ich muss gestehen mit vielem was passiert ist hätte ich so auch gar nicht gerechnet gehabt. Auch was den Täter oder die Täterin betrifft bin ich lange Zeit im dunkeln getappt und es aht recht lange gedauert bis ich eine Ahnung hatte was der Hintergrund hinter den Morden war.
    Alle Figuren des Romans empfand ich mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass es mir sehr leicht gefallen ist mir diese während des Lesens vorzustellen.
    Jazz hatte ich recht schnell sehr sympathisch gefunden bei anderen Figuren hat es etwas länger gedauert bis ich sie einschätzen konnte.
    Die ich noch nie in England war habe ich mich gerade mit dem Internatsleben etwas schwerer getan mir etwas darunter vorzustellen aber dank der sehr anschaulichen Beschreibungen der Handlungsorte ist es mir dann doch recht leicht gefallen mir alles vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen.
    Mir persönlich hat dieser Kriminalroman wirklich sehr gut gefallen, es ist wirklich Schade das es nie eine Fortsetzung geben wird.
    Für das Buh vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

  • Alexandra Krieg, 04. Juni 2022
    Klassischer englischer Krimi

    Vorweg: Lucinda Riley ist im vergangenen Jahr ihrem Krebsleiden erlegen. Damit habe ich die Autorin erst nach ihrem Tod kennengelernt. Und das mit ihrem einzigen Kriminalroman. Riley hat "Die Toten von Fleat House" bereits 2006 geschrieben. Veröffentlicht wurde der Krimi jetzt posthum.
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    Bekannt ist Lucinda Riley für ihre Roman-Reihe "Die sieben Schwestern". "Die Toten von Fleat House" zeigt: Krimi konnte sie auch ganz hervorragend. Und das bestimmt auch in Reihe. Dann hätte ich Riley mit Sicherheit verschlungen. Denn "Die Toten von Fleat House" erinnert mich durchaus an Zeiten, als ich noch ein großer Fan der Inspector Lynley-Reihe von Elizabeth George war.
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    Riley hat einen wunderbaren Schreibstil. Sie schafft eine tolle Atmosphäre und zeichnet intensive Charaktere. Von der ersten Seite an ist man als Leser*in mittendrin im Geschehen. Der Krimi ist geheimnisvoll und spannend. Und ja, von Detective Inspector Jazz Hunter hätte ich gerne noch so viel mehr gelesen und erfahren, wie es für sie weitergeht.
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    Die weibliche Ermittlerin in diesem Krimi ist eine fesselnde Persönlichkeit. Eigentlich will sie aus Gründen den Dienst quittieren. Dann steckt sie aber doch wieder mitten in Ermittlungen. Das Privatleben nimmt gebührenden Raum ein und hätte viel Potenzial für weitere Krimis um DI Hunter geboten.
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    Rileys Beschreibungen und Darstellungen der Szenerie und Charaktere sind sehr ausführlich, aber nie langatmig oder gar langweilig. An keiner Stelle hatte ich das Bedürfnis, mal ein paar Seiten zu überfliegen. Ganz im Gegenteil, wollte ich das Lesen genießen und Wort für Wort einatmen.
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    Fazit: "Die Toten von Fleat House" ist ein klassischer englischer Krimi. Sehr, sehr schade, dass es der einzige Kriminalroman von Lucinda Riley ist. Dafür ist er für mich ein Anreiz, sich auch mal ihren Romanen zu widmen.

  • Spannungsjägerin, 03. Juni 2022
    Ein gelungener Krimi, der Roman-Bestsellerin

    Meinung:

    Lucinda Riley ist mit ihren Romanen bekannt, allen voran mit der "Die sieben Schwestern"-Reihe und jetzt dürfen sich ihre Leser auch über ihren einzigen Krimiroman freuen. Was sich schon vom Klappentext interessant anhört, entpuppt sich auch beim Lesen als ein spannender Krimi, der bis zum Schluss lesenswert bleibt.

    Im Klappentext findet sich der Inhalt schon sehr gut umschrieben und dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Mit vielen Perspektivwechsel startet die Geschichte mit einem flotten Einstieg, wobei es gleich um das wesentliche geht. So wird der Leser gleich in einen spannenden Sog gezogen und dabei wird für das Lesen schon am Anfang ein Stück weit Aufmerksamkeit gefordert. Mir hat die geforderte Aufmerksamkeit aber recht gut gefallen und es war dabei an keiner Stelle anstrengend. Es kam auch eher dazu, dass ich immer ein gutes Stück in dem Buch gelesen habe ohne es aus der Hand zu legen. Das lag auch an dem sehr angenehm und flüssig zu lesenden Schreibstil, welcher jeder Seite zugutekommt.

    Obwohl der Klappentext schon einiges von dem Inhalt verrät, handelt es sich dabei nur um das wesentliche, denn in dem Buch steckt noch viel mehr. Wie schon erwähnt finden sich Perspektivwechsel und dabei stehen nicht nur die Ermittler im Vordergrund und vielleicht der Täter, wie man es aus anderen Krimis kennt, sondern auch ganz viele verschiedene Protagonisten, die auf unterschiedlichste Weise etwas zur Geschichte bei tragen. Dabei gibt es sehr viel Abwechslung, denn die Einblicke sind sehr verschieden, was mir sehr gut gefallen hat. Dadurch wird es auf den rund 500 Seiten nie wirklich langweilig und es gibt immer etwas interessantes zu lesen. Das in diesem Buch viele Protagonisten im Vordergrund stehen hat auch den positiven Effekt, dass die Geschichte eine tolle Tiefe erhält und die Figuren für den Leser nahbarer werden. Ich hatte auch nie Probleme den Überblick zu behalten und konnte mich auch Gedanklich sehr gut auf die Wechsel einstellen.

    Während die Wechsel der Geschichte tolle Einblicke und eine gute Tiefe verleihen, hat das ganze für mich doch manchmal einen zu großen Umfang gehabt. So ging die Geschichte für mich eher in eine Roman Richtung und hat sich von einem Krimi an der ein oder anderen Stelle etwas entfernt. Das lag auch ein Stück daran, dass manches für den anfänglichen Mord an Charlie Cavendish nur wenig belang hatte und die Geschichte unnötig ausgeschmückt haben.

    Der Krimi ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und sehr gut durchdacht. Obwohl ich mir beim Lesen immer meine Gedanken für das Ende gemacht habe, lag ich bei der Auflösung um Längen daneben. Die Geschichte macht unerwartete Wendungen und wartet mit einigen Überraschungen auf den Leser, sodass es nicht so schnell langweilig. Mir hat die Entwicklung der Geschichte auch an jeder Stelle gut gefallen.
    Bei der Umsetzung ist mir aber zum Schluss ein kleiner Hacken aufgefallen. Mir ist häufiger aufgefallen, dass die Autorin dem Leser etwas vorenthält, was die Figuren gerade herausgefunden haben oder auf welche Gedanken sie gekommen sind, um dann später darauf zurück zu kommen. So habe ich mich unnötig auf die Folter gespannt gefühlt und während so gut wie jeder Gedanke der Protagonisten ein Platz im Buch bekommen, werden wichtigere Sachen erst ausgelassen, was für mich nicht sehr gut zusammenpasst.

    Ein toller Krimi mit einer guten Mischung aus Spannung und Roman, der viele unterhaltende Lesestunde verspricht und dabei mit einer gelungen Gestaltung überzeugen kann. Mit 4.5 Sternen ist es für mich ein Buch, dass eine klare Leseempfehlung verdient!

  • Stillesen, 03. Juni 2022
    Ein echter Pageturner

    „Die Toten von Fleat House“ von Lucinda Riley, erschienen bei Goldmann
    (Übersetzt von Sonja Hauser und Ursula Wulfekamp)

    Inhalt:
    Detective Inspector Jazz Hunter soll den Tod des 18-jährigen Charlie Cavendish aufklären, der im Wohnheim „Fleat House“ des Internats St. Stephen’s im idyllischen Norfolk auf mysteriöse Weise ums Leben kommt.
    Der Direktor des Internats will die Sache herunterspielen, aber Jazz findet schnell heraus, dass mehr dahinter steckt und muss weit in die Vergangenheit zurück gehen, um das Rätsel zu lösen.

    Meinung:
    Ich schätze die Bücher von Lucinda Riley sehr und ich war traurig und geschockt, als ich von ihrem Tod erfahren habe. Posthum ist jetzt ihr einziger Kriminalroman "Die Toten von Fleat House“ erschienen, den sie bereits im Jahr 2006 verfasst hat.

    Eigentlich wollte ich nur kurz in das Buch reinlesen und dann konnte ich es einfach nicht mehr zur Seite legen!

    Schon das düstere Cover hat mich neugierig gemacht und passt sehr gut zu der spannenden Geschichte.

    Die raffiniert erzählte Handlung hat mich in den Bann gezogen. Sie ist gespickt mit vielen Hinweisen, die zum Mitraten einladen.

    Lucinda Riley verstand einfach ihr Handwerk und ihr besonderer Schreibstil lässt sich auch wunderbar auf dieses Genre anwenden.

    Die interessanten Figuren im Buch werden alle detailliert beschrieben und sind vielschichtig und authentisch.

    Insbesondere die mir sofort sympathische Kommissarin lässt im Laufe der Geschichte immer mehr private Einblicke zu.

    Die Todesfälle im Internat scheinen erst gar nicht zusammen zu passen und es scheint keine Verbindung zu geben, mehrmals wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt. Am Ende laufen alle Fäden zusammen und ergeben Sinn.

    Schade ist nur, dass das wohl der einzige Fall von Jazz Hunter bleiben wird!

    Wie alle Romane von Lucinda Riley ist dieses Buch ein echter Pageturner und von mir gibt es eine klare Empfehlung!

  • Claudias Bücherhöhle, 02. Juni 2022
    Spannender Krimi

    Die Toten von Fleat House von Lucinda Riley
    erschienen bei Goldmann

    Zum Inhalt

    St Stephen's, ein kleines Internat im idyllischen Norfolk. Eines Tages kommt der 18-jährige Charlie Cavendish in Fleat House, einem der Wohnheime der traditionsreichen Schule, unter mysteriösen Umständen ums Leben. Der Direktor beeilt sich zu erklären, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt, aber die Polizei beginnt unter der Leitung von Detective Inspector Jazz Hunter zu ermitteln. Sie versucht, in den verschlossenen Kosmos des Internats vorzudringen, und findet bald heraus, dass Charlie ein machthungriger junger Mann gewesen ist, der seine Mitschüler gequält hat. War sein Tod ein Racheakt? Jazz taucht tief ein in ein Netz von Beziehungen, emotionalen Abhängigkeiten und offenen Rechnungen – und sie erkennt, dass sie weit in die Vergangenheit zurückgehen muss, wenn sie das Rätsel von Fleat House enthüllen will …
    (Quelle: Verlag)

    Zum Buch

    Das Cover zeigt das Internat, in dem sich die Ereignisse im Jahre 2005 abspielen. Mir gefällt das Cover sehr gut, ist es doch der herrschenden Stimmung gut angepasst. Erzählt wird die Story in der dritten Person.

    Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Lucinda Rileys ältestem Sohn Harry, der bei anderen Büchern ihr Koautor war. Diesen Krimi schrieb die Autorin bereits 2006, aber es kam nie zu einer Veröffentlichung. Weil ein Krimi aber immer schon Lucindas großer Wunsch war, sollte dieser 2022 mit der Hilfe ihres Sohnes Wirklichkeit werden. Dieses Buch ist nur minimal überarbeitet worden, im Grunde sind es aber eins zu eins die Worte der Autorin. Die Danksagung ging mir sehr ans Herz und zeigt deutlich, was für ein toller Mensch diese Frau war, die viel zu früh von dieser Welt gehen musste.

    Wir erleben in diesem Krimi eine Menge Menschen, die sehr unterschiedlich sind. Zum einen gibt es den Schulleiter Robert Jones, dem ein Todesfall und die ganzen Unannehmlichkeiten dazu kurz vor der Rente natürlich nicht so gut in den Kram passen.
    Dann gibt es David, bei dem wir den Aufstieg und seinen gnadenlosen Fall vorgelegt bekommen. Irre Verwicklungen und Geständnisse, die einen als Leser kaum zur Ruhe kommen lassen.
    Seine Ex-Frau Angelina spielt hier auch eine Rolle. Bei ihr zählt das Motto „immer größer, immer weiter“. Für mich eine unsympathische Frau, die aber ihr Kind über alles liebt.
    Dieses Kind ist der dreizehnjährige Rory, der in Fleat House, dem Wohnheim der St. Stephen`s School lebt und dort zur Schule geht. Er muss im Internat so einiges ertragen und tat mir oft sehr leid. Ich konnte nur nicht verstehen, warum man sein Kind in ein Internat gibt, das lediglich sechs Kilometer von zuhause entfernt ist, aber jedem das Seine.
    Und nicht zu vergessen ist da noch unsere leitende Ermittlerin Detective Inspector Jazz Hunter, die mit 34 Jahren noch einmal von vorne anfängt. Auch hier keine einfache Situation, vor allem, als der Leser im letzten Drittel des Buches immer mehr in ihr Privatleben hineingezogen wird.
    Wir lernen all diese Menschen relativ gut kennen, trotzdem ist noch genügend Platz für das ein oder andere Geheimnis vorhanden – und davon gibt es wirklich genug.

    Lucinda Riley hat mit diesem Buch einen wirklich tollen Krimi geschrieben. Sie hat einen unnachahmlichen Schreibstil, der auch auf dieses Genre super anwendbar ist. Die Figuren waren authentisch, gut ausgearbeitet und interessant. Die Umgebungsbeschreibungen nicht zu ausschweifend, aber so gut, dass ich mir alles bildhaft vorstellen konnte. Die Atmosphäre war greifbar. Allerdings zogen sich die Ermittlungen für meinen Geschmack sehr in die Länge. Die Autorin ist ja für ihre seitenstarken Romane bekannt – hier hätten es gerne 100 Seiten weniger sein können. Wo nicht gerade ermittelt wurde, wurde Privates äußerst intensiv dargestellt. Bei einer großen Menge an Figuren war mir dies zu viel und brachte die Story an sich auch nicht weiter. Nach diesen kurzen privaten Ausflügen sich wieder auf die Geheimnisse und Ermittlungen zu konzentrieren, fiel mir stellenweise schon schwer. Die Beziehungen untereinander wurden am Ende entwirrt und ich habe das Buch mit einem zufriedenen Gefühl zugeschlagen. Schade, dass es nicht früher veröffentlicht wurde und somit eine neue Serie mit einer tollen Protagonistin gegeben hat.


    Zum Autor

    Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebte es zu reisen und war nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentrierte sich Lucinda Riley ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stand jedes ihrer Bücher an der Spitze der internationalen Bestsellerlisten, die Romane der »Sieben-Schwestern-Serie« wurden weltweit bisher 25 Millionen Mal verkauft. Lucinda Riley lebte mit ihrem Mann und ihren vier Kindern im englischen Norfolk und in West Cork, Irland. Sie verstarb im Juni 2021.


    WERBUNG
    Nachfolgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

    544 Seiten
    übersetzt von Sonja Hauser, Ursula Wulfekamp
    ISBN 978-3-442-31672-4
    Preis: 22 Euro
    erschienen bei https://www.penguinrandomhouse.de/Verlag/Goldmann/4000.rhd
    Leseprobe https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Die-Toten-von-Fleat-House/Lucinda-Riley/Goldmann/e603923.rhd

    © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

    An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!