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Der Lavendelgarten

Lucinda Riley

Der Lavendelgarten

Roman

528 Seiten

Info

Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …

Hörprobe

Pressestimmen

"Lucinda Rileys Geschichten sind zeitlos und bleiben unvergessen!"
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de
"Lucinda Riley weiß einfach, wie man einen mitreißenden Roman schreibt!"
ChickLit Reviews

Kundenrezensionen

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Der Lavendelgarten

(5 Kundenrezensionen)
(Durchschnittliche Bewertung)
Janine2610, 26. Januar 2016
Wohl gehütete Familiengeheimnisse finden nach Jahrzehnten nun endlich ihre Zeit, um gelüftet zu werden.
Mein sechstes Buch von Lucinda Riley war mal wieder ein Erlebnis; ein absolutes Wohlfühlbuch. Ich habe es in einer Leserunde mit 4 anderen Bloggerkolleginnen gelesen, und wir waren alle mehr oder weniger ziemlich begeistert vom Lavendelgarten. Dass uns die Autorin mit ihren Familiengeheimnisgeschichten von der ersten Seite an vollständig fesseln kann, beweist sie auch mit diesem Buch wieder vollständig.

Die Geschichte baut auf zwei Erzählsträngen auf. Beginnen tut das Ganze im Jahre 1999 mit Emilie und dem Tod ihrer Mutter Valérie. Emilie ist in eine reiche und außergewöhnliche Familie hineingeboren worden, die reichlich spannende Geheimnisse zu bieten hat. Emilie erfährt aber erst nach und nach, als sie blöderweise schon einen Fehler begangen hat, dass es da einiges zu entdecken gibt, was die Vergangenheit ihrer Familie betrifft.

~ Emilie war sich schmerzlich bewusst, dass sie nicht den Glamour ihrer Vorfahren
besaß. Obwohl sie in eine außergewöhnliche Familie hineingeboren
worden war, hatte sie nur den Wunsch, ganz normal zu erscheinen. ~
(S. 34)

Der zweite Erzählstrang spielt in den beiden Kriegsjahren 1943/44. Die Hauptperson dieser Zeitebene ist da aber erst mal die Großmutter von Sebastian, Emilies kürzlich angetrautem Ehemann.
Man fragt sich hierbei dann schon, weil Lucinda Riley in den vergangenen Zeitebenen ja meistens eine verwandte Person der Protagonistin aus der Jetztebene erzählen lässt, ob die Großmutter von ihrem Mann nicht mit Emilie verwandt sein könnte ... Das würde in weiterer Folge ja heißen, das Emilie und ihr Mann Sebastian blutsverwandt sind ...

Ob dem so ist oder nicht, verrate ich hier natürlich nicht. Es gibt jedenfalls wieder eine Menge zu Rätseln und Spekulieren. Langweilig wird es auf keiner einzigen Seite. Die Autorin schreibt so spannend, mitreißend, einfach einmalig fesselnd! Dass sie zu meinen Lieblingsautorinnen zählt, ist völlig klar.

~ "... wie soll man die Gegenwart verstehen, wenn man nichts über die Vergangenheit weiß?" ~
(S.273)

Anfangs war mir Emilie noch nicht besonders sympathisch. Ihr Verhalten war mir unverständlich, einfach irgendwie zum Kopf schütteln. Als dann aber der zweite Erzählstrang mit Constance, Sebastians Großmutter, gestartet hat, habe ich mich völlig in der Geschichte verloren. Darin ging es erst um die Ausbildung zur Agentin und die Gefahren und Verluste, die das mit sich bringen kann. Und danach der Wechsel zu Emilie ins Jahr 1999, empfand ich dann aber trotzdem als sehr positiv, denn auch da ging es dann ziemlich spannend zu.

Die Autorin schafft es, uns Leser ganz erfolgreich an der Nase herumzuführen, weswegen ich ja auch so ein großer Fan ihrer Bücher bin: man denkt sich erst immer, dass es so sein muss, dann entpuppt sich aber meist, dass es tatsächlich ganz anders ist ... Diese Begabung zur Irreführung und der anschließend verblüffenden Enthüllungen habe ich auf diese Weise bisher nur bei Lucinda Riley kennengelernt, und verblüfft mich jedes Mal aufs Neue.
nef, 20. August 2015
Der Lavendelgarten
Inhalt:
Emilie de la Martinières befindet sich wieder in Frankreich, auf dem Château, das sich bereits seit über 200 Jahren in Familienbesitz befindet.
Und nun ist sie die Herrin über dieses Gemäuer. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, bleibt sie als letzte Erbin ihrer Blutlinie zurück und ist völlig überfordert.
Das große Anwesen fühlt sich genauso fremd an wie Jahre zuvor, als sie nach Paris geflohen ist um weit ab ihrer aristokratischen Herkunft ein normales Leben führen zu können.

Emilie ist das einzige Kind von Édouard und Valèrie de la Martinières. Ihr Vater war schon recht alt, als er ihre Mutter kennenlernte und beide dachte nicht, dass sie noch ein Kind kriegen könnten.
Während Emilie von ihrer Mutter eher geduldet wurde und nie deren Ansprüchen entsprach, brachte ihr Édouard viel Liebe entgegen - sobald er sich von seinen Büchern trennen konnte. Emilies Vater starb früh und so blieb ihr nur noch ihre Mutter. Emilie entsprach in keinerlei Hinsicht ihrer Vorstellung einer anständigen Erbin des Hauses und so blieb Emilie nur die Flucht in ein normales Leben, weit ab von Glamour und Adel.

Nun, nachdem auch ihre Mutter gestorben ist, erbt Emilie nicht nur das Château, sondern auch die Schulden ihrer Mutter. Der berauschende Lebensstil hat einiges an Vermögen gekostet und Emilie steht vor einem Haufen Arbeit - allein.
Der Notar der Familie versucht ihr in allen Dingen zu helfen, doch Emilies Erbe scheint sie zu erdrücken. Ihr erster Gedanke gilt einem Verkauf des kompletten Anwesens, doch kann sie das tun? Ihr Vater liebte das Château und auch die Geschichte der Familie kann unmöglich so enden. Doch was soll sie machen?

Um einen klaren Kopf zu bekommen, fährt sie in den kleinen Ort Gassin und bestellt sich etwas zu essen. Jeder im Ort kennt sie und ihre Familie und bereits halb Frankreich scheint Bescheid zu wissen, vom Tod der großen de la Martinières.
Plötzlich sieht sie sich einem aufdringlichen Fremden gegenüber. Ein junger Mann, Sebastian, verwickelt sie in ein Gespräch und erzählt ihr von einer gemeinsamen Vergangenheit. Seine Großmutter hat einmal die Bekanntschaft von Édouard gemacht und auf ihrem Sterbebett von ihm gesprochen. Er hat den weiten Weg aus England mit dem Wunsch begonnen einmal das Château zu sehen.
Erst ist Emilie überfordert und will flüchten, doch dann springt sie über ihren Schatten und nimmt ihn mit um ihm das Anwesen zu zeigen.

Doch ihr Beginn scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Im Château wurde eingebrochen, ein Schlüssel fehlt und es ist unklar ob sich noch jemand im Haus befindet. Sebastian, ganz Gentleman, geht mit der zitternden Emilie durch das Anwesen und entdeckt im Keller einen verborgenen Raum. Es sieht ganz nach einem Versteck aus, doch wer mag hier gewohnt haben?
Sebastian hilft Emilie bei allen Belangen und schließlich entscheidet sie sich dafür das Anwesen zu behalten und zu sanieren. Es dauert nicht lange und sie verlieben sich ineinander. Bald darauf läuten die Hochzeitsglocken, doch der kleine Raum lässt Emilie nicht los.
Dem Château gehören ebenfalls einige Weinberge an und bei einem Besuch der Betreiber, kommt die Sprache auf die Vergangenheit. Nun erfährt Emilie nicht nur, wie sich Sebastians Großmutter und Édouard kennen gelernt haben, sondern auch, was es mit dem kleinen Raum auf sich hat.

Meinung:
Eine Geschichte die in die Zeit des zweiten Weltkrieges reicht und von Liebe, Verlust und Freundschaft berichtet.
Es fällt mir irgendwie schwer etwas zu diesem Buch zu schreiben. Es beginnt als einfache Geschichte über die junge Frau Emilie, die das Erbe ihrer Familie antreten muss und damit völlig überfordert ist.
Doch relativ schnell ist klar, dass die eigentliche Geschichte eine ganz andere ist. Und so beginnt dann auch bald die Geschichte in der Geschichte. Emilie bekommt vom Weingutverwalter berichtet, was über 50 Jahre zurück liegt. Die Geschichte spielt sich in Frankreich der 40er Jahre ab, im zweiten Weltkrieg und zeigt anschaulich auf, wie es den Menschen ergangen ist.
Man lernt Emilies Familie besser kennen und auch das Leben von Constance, Sebastians Großmutter. Während man beide Geschichten parallel liest, erkennt man die Auswirkungen der Vergangenheit auf die Gegenwart.
Ich konnte mich nicht entscheiden, welche Geschichte mir besser gefallen hat. Jedes Mal wollte ich am Ende eines Abschnittes wissen, wie es weiter geht und was als nächstes passiert.
Ich konnte mir die Charaktere gut vorstellen und hatte am Anfang schon eine leichte Tendenz, wohin mich dieses Buch bringen wird.
Ein bisschen ablenkend waren die französischen Sätze zu Beginn des Buches - leider gibt es dazu keine Übersetzung, aber ich hoffe einfach mal, dass die Sätze nicht geschichtswichtig waren ^^

Der Schreibstil von Lucinda Riley ist sehr gut und liest sich flüssig weg. Das Buch hat mit seinen knapp 500 Seiten einen guten Umfang um nicht gehetzt aber auch nicht ausschweifend zu wirken.
Ich denke, die Autorin wird auch mit einem weiteren Buch in mein Regal wandern und ich hoffe, dass sie meinen Erwartungen dann noch gerecht werden kann.
FrauWolkenweiss, 27. Februar 2015
Wieder einmal ein toller Lucinda Riley Roman!
Eben noch am Sterbebett ihrer Mutter muss sich Emilie im nächsten Moment Gedanken über ihr Erbe machen. Sie ist die einzige verbleibende „de la Martinières“ und ist somit nicht nur die einzige Nachfahrin eines alten französischen Adelsgeschlechtes, sondern auch noch Schlosserbin. Das stark renovierungsbedürftige Château im Süden Frankreichs ist für die mittlerweile in Paris lebende Emilie, die sich nie viel aus Geld und ihrem Titel gemacht hat, eine echte Bürde, da sie sich über den Verbleib ihres Erbes noch unschlüssig ist. Wird sie es mit ihrem geerbten Geld renovieren lassen oder es verkaufen und zu ihrem alten Leben als Tierärztin zurückkehren? Da sie von Finanzen und Zahlen keine Ahnung hat, ist sie umso erleichterter, als sie in einem Café von Sebastian, einem jungen Engländer angesprochen wird, der von ihrem Verlust gelesen hat und ihr unter die Arme greifen möchte. Bald schon scheint alles unter Kontrolle, doch welche Absichten hegt der charmante junge Mann?

“Intelligente Menschen leiden genauso wie andere, die sich abmühen müssen. Mein Vater hat immer gesagt, Begabungen sind am besten, wenn man sie in überschaubarem Maß besitzt. Zu viel oder zu wenig bringt Probleme.” (S.193f)

Als großer Lucinda Riley Fan musste ich mir nach „Das Mädchen auf der Klippe“ sofort „Der Lavendelgarten“ kaufen. Ich liebe Rileys Art einen ganz unvermittelt von einem Moment zum anderen mitten in das Geschehen zu katapultieren. Was ruhig beginnt, nimmt immer mehr Fahrt auf, kommt zum Höhepunkt und behält diese Atmosphäre meist bis zur letzten Seite bei. Dabei ist sie so detailliert, dass man ab und an meint, den Lavendel förmlich riechen zu können und die letzten Sonnenstrahlen Südfrankreichs auf der Haut zu spüren. Dabei stören die 528 Seiten keinesfalls den Lesegenuss oder ziehen sich gar unsagbar in die Länge. Wie immer ist es vom Lesegefühl genau richtig und lässt zum Schluss einen rundum zufriedenen Leser ohne offene Fragen zurück. Die Handlung erstreckt sich über zwei Zeitebenen. Die erste spielt ab 1998, und beginnt mit dem Tod von Emilies Mutter und dem Erbe vom Château in Südfrankreich. Als Emilie dort den Betreiber des Schlossweinguts trifft, erzählt der nicht mehr ganz so junge Jacque, aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Zufälligerweise kannte Jacque die Großmutter des jungen Engländers, den Emilie zuvor im Café kennengelernt hatte. Constance Carruthers lebte für einige Zeit auf dem Weingut. Dies führt zu der zweiten Handlungsebene, die sich ab 1943 ereignet. Als Leser begleitet man die junge Constance, die beim MI5 arbeitet und zur SOE-Agentin (Special Operations Executive) befördert und ausgebildet wird. Als geheime Agentin soll sie nach Paris, um dort ihre Fähigkeiten als ausgebildete Killerin unter Beweis zu stellen und somit dazu beitragen, dass der Zweite Weltkrieg ein baldiges Ende findet. Wie man sich an dieser Stelle denken kann, verläuft natürlich nicht alles nach Plan.

“Je intelligenter man ist, desto mehr denkt man nach; je mehr man nachdenkt, desto mehr wird einem klar, wie sinnlos das Leben ist, und desto mehr möchte man dieser Sinnlosigkeit entkommen.” (S.250)

Der stetige Wechsel der Protagonisten gefiel mir sehr gut. Es störte keinesfalls den Lesefluss und ich kann nicht sagen, welcher Teil mir besser gefiel. Beide hatten ihre Reize und Spannungsbögen. Die unsichere naive Emilie macht im Laufe des Buches eine große Entwicklung durch und wurde mir, auch wenn ich mir zwischendurch aufgrund ihrer Naivität die Haare raufen wollte, zunehmend sympathischer. Constance hingegen ist eine starke, vom Krieg geprägte Frau, deren Geschichte und Karriere als SOE-Agentin einen interessanten Aspekt in die Geschichte brachte.

Fazit

Ein toller Lucinda Riley Roman, der mir sogar besser als „Das Mädchen auf den Klippen“ gefiel. Man lernt einiges über die sogenannten „SOE-Frauen“ und wie sie für ihr Land ihr Leben riskierten. Ein toller und flüssiger Wechsel zwischen den Zeiten und eine klare Empfehlung für verregnete Sonntagnachmittage.
Monika Stutzke, 23. August 2013
Blick in unbekannte Familiengeschichte
Als die Tierärztin Emilie de la Martinières nach dem Tod ihrer Mutter das Erbe antritt, ein Stadthaus und ein Château in der Provence, muss sie recht bald erkennen, dass beide vernachlässigt und verschuldet sind. Am liebsten wäre es ihr, beides zu verkaufen und weiter als Ärztin zu arbeiten.
Als sie aber wieder in das Château kommt, überfallen sie die Erinnerungen an ihre glückliche Kindheit, die sie dort verleben durfte.
Sie entschließt sich, das Stadthaus zu verkaufen und von dem Geld das Château zu renovieren. Bald schon wächst ihr alles über den Kopf und sie ist froh, dass sie in Sebastian eine große Hilfe hat, den sie in einem Café kennengelernt hatte. Er erzählte ihr auch von seiner Großmutter Constance, die während des 2. Weltkrieges auf dem Château gelebt hatte.
Emilie und Sebastian kommen sich näher und recht schnell heiraten sie auch. Als die Bauarbeiten richtig losgehen zieht sie vorerst zu Sebastian, der in England gemeinsam mit seinem in einem Rollstuhl sitzenden Bruder Alex in einem Haus wohnt.
Als sie auf eine Gedichtsammlung ihrer Tante Sophie stößt, beginnt sie ihre Familiengeschichte zu erforschen und kommt so auch einem großen Familiengeheimnis auf die Spur ...

Lucinda Riley ist es gekonnt gelungen, mit ihrem Roman die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden.
Ich liebe es, über Familiengeheimnisse zu lesen, über die Brücke von gestern und heute zu gehen und mitzuerleben, was vor langer Zeit geschah.
So freute ich mich natürlich schon im Vorfeld auf dieses Buch und wurde nicht enttäuscht.

Als Emilie eine Gedichtsammlung von ihrer Tante Sophie findet, ist das für sie der Anstoß zu erfahren, was mit ihr geschehen war. Diese war die jüngere Schwester ihres Vaters und irgend etwas muss in der Vergangenheit passiert sein, denn ihr Vater hat nie von Sophie erzählt, er hat sie mehr oder weniger totgeschwiegen.

Constance, die Großmutter von Sebastian, war während des Krieges auf dem Château, gemeinsam mit Sophie und Édouard, dem Vater von Emilie.
Aus den Erinnerungen von Jacques, dem Pächter des Weingutes auf dem Château hört Emilie, was sich zugetragen hat und erfährt von einem Geheimnis.

Die Autorin Lucinda Riley hat es mit Bravour geschafft, geschichtliche Ereignisse , in dem Fall Geschehnisse aus dem 2. Weltkrieg, spannend zu beschreiben und so zu verpacken, dass man Spaß am Lesen hat. Sie beschreibt den Einsatz der SOE-Frauen im Kampf gegen das Naziregime. Frauen, die sich ausbilden ließen, um im fremden Land unter Einsatz ihres eigenen Lebens die Deutschen auszukundschaften.
Hervorragend recherchiert, hat die Autorin mir Fakten vermittelt, die mir bis dato nicht so im Einzelnen bewusst waren.

Das Buch spielt in 2 Zeitebenen, zum einen 1943 / 44 während des 2. Weltkrieges, das durch Erinnerungen von Jacques wiedergegeben wird und Ende des 20. Jh., in der Gegenwart.

Es ist ein wundervoller Roman über Liebe, Vertrauen und Hoffnung, aber auch über Krieg, Tod und Verderben.
Die Handlungen der Protagonisten sind gut nachvollziehbar. Diese sind so gut beschrieben, dass man während des Lesens das Gefühl hat, man würde diese Person kennen. Mit den meisten Personen möchte man befreundet sein, man muss sie einfach mögen und ins Herz schließen.
Ich hatte sehr schöne Lesestunden mit dem Buch und empfehle es nur zu gern weiter.
Rebecca, 30. Mai 2013
Vergangenheit und Gegenwart perfekt zu einer spannenden Geschichte verwoben!
Mal wieder ein sehr schönes Cover eines Lucina Riley Romans.

Meinung:
Lucinda Riley versteht es, in ihren Romanen die Gegenwart mit der Vergangenheit zu verbinden. So auch wieder in diesem Buch. Der Hauptstrang der Geschichte spielt Ende der 90er Jahre abwechseln in der Provence und in England auf Blackmoor Hall. Schauplatz in der Vergangenheit ist hauptsächlich das im 2. Weltkrieg besetzte Frankreich Anfang bis Mitte der 40er Jahre.
Die flüssige und interessante Erzählweise ließ nie Langeweile aufkommen, somit lasen sich die über 500 Seiten schnell weg. Die Autorin schafft wunderbare Charaktere, auch wenn man einigen sofort nach dem Kennenlernen den Tod wünscht!
Ich liebe es, wenn Vergangenheit und Gegenwart zu so einer spannenden und berührenden Geschichte verwoben werden, wie es Lucinda Riley immer wieder gelingt.

Absolute Leseempfehlung, besonders für diejenigen, die sich schon für "Das Orchideenhaus" und "Das Mädchen auf den Klippen" begeistern konnten!