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Das italienische Mädchen

Lucinda Riley

Das italienische Mädchen

Roman

560 Seiten

Info

Mit elf Jahren begegnet Rosanna Menici zum ersten Mal dem Mann, der ihr Schicksal bestimmen wird. Der junge Tenor Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander – und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt …

Hörprobe

Pressestimmen

„Ein zauberhafter, tief bewegender Roman, den man – wie zuvor ‚Das Orchideenhaus‘ – regelrecht verschlingt.“
Frankfurter Stadtkurier, 09.06.2014
„Hoffnungslos romantisch, ohne dabei kitschig zu sein.“
Brigitte woman, 31.07.2014
»Es ist Magie, die so präsent ist, dass man sie fast greifen kann.«
Body & Soul, 22.04.2014

Kundenrezensionen

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Das italienische Mädchen

(11 Kundenrezensionen)
(Durchschnittliche Bewertung)
Janine2610, 16. Dezember 2016
Eine Besessenheit, die blind macht.
Liebe ist wohl eines der schönsten menschlichen Gefühle überhaupt und führt in den meisten Fällen zu positiven Handlungen und wundervollen Momenten. - Eine Liebe dieser Art ist selbstlos und alles annehmend und ruft im Normalfall auch jede Menge Verständnis und Akzeptanz hervor.
Auf der anderen Seite gibt es allerdings noch die egoistische, ausschließlich auf sich selbst bedachte Liebe, die auf Dauer nicht guttut - weder dem Umfeld noch einem selbst.
Bei Rosanna Menici, der Protagonistin im vorliegenden Buch, hatte genau so eine Liebe die Folge, dass diese junge begabte Frau mit der Zeit blind geworden ist für alles und jeden um sich herum. Und auf diese Weise hatten einige Menschen, die ihr sehr wichtig sind, das Nachsehen und letztlich hat sie damit nicht nur viele Leute vor den Kopf gestoßen, sondern auch noch zugelassen, dass jemand in ihrer Familie einen ernsthaften Schaden davonträgt.

~ »Liebe. Eine Liebe, so mächtig, dass sie mich für alles andere blind gemacht hat.« ~
(S. 539)

Wenn man bedenkt, dass wir Rosanna schon als junges liebes Mädchen im Alter von elf Jahren kennenlernen, sie bis ins Erwachsenenalter lesend begleiten und sie immer nur als sehr warmherzig und gutmütig erleben, wirkt ihre Entwicklung mit steigender Seitenzahl, je mehr sie sich in diese zerstörerische Liebe fallen lässt, ziemlich tragisch auf den Leser. Es mag sein, dass gewisse Menschen einem nicht guttun, das jedoch auch zu erkennen, fällt nicht immer leicht.
Rosanna liebt Roberto und er sie scheinbar auch - derweil hat der gute eine bewegende (Frauen-)Vergangenheit, die jede vernünftige Person eigentlich hellhörig machen sollte, hinter sich. Aufgrund von Robertos Leichtlebigkeit und Vorliebe für die körperlichen Genüsse, hätte Rosanna ahnen müssen, dass sie eventuell verletzt werden könnte. Ihr Umfeld hat sie genau davor ja auch gewarnt, aber in ihrer Blindheit wollte sie davon nichts wissen ...
Ich habe zwischen den Zeilen gelesen, dass Rosanna ebenso eine sehr unsichere Seite hat, sie erschien mir teilweise zu wenig von sich selbst überzeugt, hatte kaum Selbstbewusstsein. Dass sie sich mit einem solchen Wesen noch eher zu stark an einen Menschen hängt, den sie liebt, ist nur zu verständlich. Kurzfristig wirkt es sogar so, als wäre sie regelrecht besessen von Roberto. Doch der war leider sehr ungesund für sie und hat fast nur ihre schlechten Seiten zum Vorschein gebracht ...

~ Heute ist mir klar, dass man jemanden aus ganzem Herzen lieben kann, der nicht gut für einen ist. ~
(S. 445)

Rosannas Weg der Erkenntnis hat vergleichsweise lange gedauert. So lange, dass bereits etwas Schlimmes passieren musste, um ihr die Augen zu öffnen. Aber ist es nicht meist so? - Lernt man nicht erst, wenn man den Fehler gemacht hat und es schon (fast) zu spät ist?
Glücklicherweise ist es nicht in jedem Fall kurz vor knapp, aber vielleicht, wenn man sich das vor Augen führt, sollte man im Leben wirklich wesentlich öfter auf die Meinungen und Ansichten Außenstehender wert legen.

Dieser Roman bietet nicht nur eine fesselnde Geschichte mit großem Unterhaltungswert, sondern auch, wenn man die Botschaft erkannt hat, die die Autorin damit rüberbringen wollte, jede Menge Stoff zum Nachdenken.
Mara, 29. Juni 2016
Ein wunderschöner Roman
Inhalt:
Mit elf Jahren begegnet Rosanna Menici zum ersten Mal dem Mann, der ihr Schicksal bestimmen wird. Der junge Tenor Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander – und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt …

Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit einem Brief an jemanden mit Namen Nico. Er beginnt mit dem Hinweis, dass derjenige der schreibt nicht weiß, wem er nun nützen soll, Nico oder sich selbst. Der Brief erzählt zunächst von der Kindheit in Neapel…
Es war der Tag des dreißigsten Hochzeitstages von Freunden der Familie Menici, von Maria und Massimo Rossini. Ihr Sohn Roberto Rossini, der an der Mailänder Scala sang, hörte die elfjährige Rosanna singen und war begeistert. Doch Rosannas Vater hatte kein Geld für Gesangstunden und so opferte Luca, Rosannas Bruder heimlich sein Gespartes. Erst bei einer Soiree bei Luigi Vincenzi, Rosannas Gesangslehrer, begriff Marco, dass seine Tochter wirklich das Zeug zu einer Opernsängerin hatte. Allerdings ging Luca – sozusagen als Beschützer - mit ihr nach Mailand, wo noch ein paar Jahre Schule auf Rosanna warteten.
Und hier sah Rosanna, die damals ihrem Tagebuch anvertraut hatte, dass sie Roberto Rossini eines Tages heiraten würde, dass dieser ein Frauenheld war. Mit ihrer Ausbildung war sie fertig, durfte auch schon Solos singen. Doch der große Durchbruch kam, als sie für eine Kollegin einspringen musste…
Obwohl sie sich vorgenommen hatte, nicht auf Roberto den Frauenhelden, hereinzufallen, glaubte sie ihm, dass er sich geändert habe. Doch da gab es noch die verheiratete Donatella Bianchi, von der er ihr nichts erzählt hatte. Und die gab nicht auf…
Der anfangs erwähnte Brief zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Wer ist dieser Nico? Wird Rosanna Roberto so weit vertrauen, dass sie ihn heiratet, so wie sie es in ihrem Tagebuch als Elfjährige angekündigt hatte? Doch was ist mit Donatella, die nicht aufgibt?
Ich fand persönlich alle Charaktere sehr sympatisch mir haben alle gut gefallen und konnte mich mit jeden einzelnen mit fühlen oder auch ihre Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil ließ sich leicht und flüssig lese.Die Autorin hat einen wundervollen schönen poetischen Schreistil der einen auch zum träumen anregt. Ich kam sofort in die Geschichte rein und konnte mir die Handlungsorte und das Setting bildlich vorstellen. Als ich das Buch gelesen habe, da habe ich mich mitten drin befunden.

Fazit:
http://facemot.blogspot.com/Ein sehr gutes Buch. Lesen lohnt sich! Ich werde definitiv noch mehr Bücher von Lucinda Riley lesen. Einige Bücher habe ich auch schon hier die verschlungen werden wollen.
ccAngelinAcc, 06. Juni 2015
Das italienische Mädchen von Lucinda Riley
Inhaltsangabe:
Mit elf Jahren begegnet Rosanna Menici zum ersten Mal dem Mann, der ihr Schicksal bestimmen wird. Der junge Tenor Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander – und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt …

Meinung: Dieses Buch ist einfach großartig! Eine beeindruckende Autorin! Die Idee an sich ist echt gut, es hat mich nur etwas gestört ,dass die Einleitung sich so lange gezogen hat. Sonst war das Buch klasse ! Ich kann es nur weiter empfehlen!
Cirilla von Cintra, 05. Juni 2015
Eine Liebesgeschichte, die dort weitergeht, wo andere aufhören
Inhalt


Als Roberto das erste Mal in Rosannas Leben tritt, ist sie gerade mal elf Jahre alt. Doch als sie den gutaussehenden, 17 Jahre älteren Mann das erste Mal sieht, verliebt sie sich in ihn. Und auch Roberto, der Opernsänger ist, kommen vor Rührung die Tränen, als Rosanna auf der Feier ein Ständchen bringt. Er gibt ihr den Anstoß dazu ebenfalls Sängerin zu werden und so macht sie sich auf den langen Weg durch Gesangsstunden zur Oper. Jahre später begegnen sich die beiden wieder an der Mailänder Scala und Rosanna größter Wunsch ist es mit Roberto zusammen auf der großen Bühne zu singen. Doch Roberto eilt inzwischen sein Ruf als Frauenheld voraus, der Rosanna eigentlich warnen sollte...


Meine Meinung


"Das italienische Mädchen" ist ein älteres Werk und mein erstes von Lucinda Riley, das sie ursprünglich unter dem Namen Lucinda Edmonds veröffentlichte. Da ich schon so viel Gutes über ihre Bücher gehört habe, musste ich einfach zuschlagen, als ich "Das italienische Mädchen" als Mängelexemplar entdeckt habe. Es werden wohl noch einige Bücher der Autorin folgen, weil es mir richtig gut gefallen hat.


Schon zu Anfang der Geschichte war ich voll und ganz in ihren Bann gezogen, was vor allem dem italienischen Flair zu verdanken ist. Gerade der erste Teil handelt sehr viel von italienischem Familienzusammensein und Gebräuchen. Lucinda Riley hat an passenden Stellen italienische Worte eingebaut, die der Erzählung einen ganz besonderen Charme verleihen.


Die Autorin bringt in diesem Teil das Gefühl von Fernweh sehr eindrucksvoll rüber. Rosanna sowie ihre Geschwister Carlotta und Luca müssen ihren Eltern in deren Cafe helfen und kommen fast nie aus ihrem Stadtteil in Neapel heraus. Dennoch träumt jeder von ihnen davon mehr von der Welt zu sehen und eines Tages ein anderes Leben führen zu können.


"Das italienische Mädchen" verfolgt vor allem Rosannas Leben und ihren ehrgeizigen Weg an die Mailänder Scala. Sie ist anfangs ein zurückhaltendes schüchternes Mädchen, entwickelt sich aber später in eine ganz andere Richtung. Ihre Veränderung war sehr eindrucksvoll zu verfolgen.


Sehr spannend fand ich auch die Richtung, in die das Buch letztendlich verlief. Während ich anfangs noch dachte, einfach eine nette Liebesgeschichte vor mir zu haben, wurde das Buch immer dramatischer, denn so richtig fängt die Geschichte erst dort an, wo andere Bücher zu Ende sind. Lucinda Riley beschäftigt sich nämlich damit, was Liebe aus den Menschen machen kann, wenn sie zur Sucht wird - wie sie die Menschen und ihr Verhalten gegenüber dem Rest der Welt beeinflussen kann und wie viel sie verzeihen und vergessen lässt.


"Na ja, manchmal - verstehe mich jetzt bitte nicht falsch - machen einen so tiefe Gefühle ein bisschen egoistisch." (S. 289)


Deswegen hat "Das italienische Mädchen" es geschafft sich gerade im zweiten Teil der Geschichte von anderen Liebesromanen abzuheben. Die Erzählung ist trotz ihrer fernen Welt der Oper sehr lebensnah und trotzdem rührend und schön.


"Lass nie einen Tag verstreichen, ohne ihn wirklich zu nutzen, denn er ist unwiederbringlich dahin." (S. 522)
Ninespo, 26. Mai 2015
[Rezension] „Das italienische Mädchen“
Das Buch in drei Worten?

Emotional, Fernweh, Oper.

Wie ist das Cover?

Das Cover ist so wunder, wunderschön! Man sieht die Rückseite einer jungen Frau, die unsere Rosanna sein könnte, wie sie ihren ersten Auftritt an der Oper bestreitet. Das Dorf im Hintergrund könnte man überall am Mittelmeer finden, sodass es ich es mir auch in Italien vorstellen könnte. Das Cover verursacht Fernweh bei mir.

Wie war die Handlung?

Die Handlung dreht sich rund um die junge Rosanna, die mit einer wunderbaren Stimme gesegnet wurde, jedoch die jüngere und wenig beachtete von zwei Schwestern ist. Sie muss im Familienbetrieb arbeiten, während ihre Schwester mit ihrer Schönheit außen vor ist. Einzig Luca, Rosannas älterer Bruder, glaubt an das Talent seiner kleinen Schwester und unterstützt sie.
Mehr möchte ich euch nicht vorwegnehmen. Die Geschichte hat mich berührt, zum Lachen und Weinen gebracht und gab mir das wohlig-warme Gefühl, wieder zu Besuch in Italien zu sein. Unerwartete Wendungen, erschreckende Geheimnisse und Offenbarungen machen das Buch noch lesenswerter.

Wie waren die Figuren?

Ich habe mich in Rosanna, Luca und Abi verliebt. Die drei gefallen mir so außerordentlich gut, dass ich sie nicht mehr ziehen lassen wollte. Auch weitere Figuren, die eine Nebenrolle im Buch spielen, konnten mich überzeugen. Am intensivsten war die Beziehung zwischen Rosanna und Roberto. So spannungsgeladen wie emotional nimmt sie eine Schlüsselrolle im Roman ein und begründet einen Teil der Handlung. Dabei haben alle Figuren ihre Fehlerchen, um nicht überzeichnet oder gar zu perfekt zu wirken. Sie besitzen im Gegensatz zu vielen anderen Büchern eine Seele, die man beim Lesen spüren konnte.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil war himmlisch. Ich liebe Lucinda Rileys Schreibstil. Bereits mit dem ersten Buch, das ich von ihr gelesen hatte, hatte sie mich in ihren Bann gezogen. Ihr merkt schon, dass diese Rezension mehr eine Huldigung ist als alles andere. Aber ich fühle mich so pudelwohl in ihren Geschichten, dass ich bisher nichts auszusetzen habe.

Was war gut?

Ich fand das Setting, die Atmosphäre, die Figuren – schlichtweg alles gut. Ich habe das Buch begonnen und bin in die Geschichte abgetaucht, bis ich an der letzten Seite angelangt war und mich verabschieden musste.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Rosannas Geschichte finde ich schon außergewöhnlich. Nicht jedes Mädchen träumt von einer Karriere als Opernsängerin. Ihre Zielstrebigkeit, ihr Biss und ihr Charakter haben es mir einfach angetan. Generell sind die Figuren so gut gestaltet, dass ich der Meinung war, diese Personen so auch in der Realität kennenlernen zu können. Schade, dass das Buch nicht ewig weitergehen konnte.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Ich kann euch dieses Buch wärmstens ans Herz legen. Es hat mir solch schöne Lesestunden beschert, dass ich am liebsten meine Erinnerungen daran löschen, und das Buch von vorne lesen würde. Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars von „Das italienische Mädchen“.
Barbara Ghaffari/bookreviews.at, 29. April 2015
Das italienische Mädchen
http://bookreviews.at/2015/04/28/das-italienische-madchen/
Helli, 13. März 2015
Das italienische Mädchen von Lucinda Riley
Das italienische Mädchen von Lucinda Riley

Buch:

Mit elf Jahren begegnet Rosanna Menici zum ersten Mal dem Mann, der ihr Schicksal bestimmen wird. Der junge Tenor Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander – und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt …

Autor:

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Unter dem Namen Lucinda Edmonds hat sie acht Romane veröffentlicht, von denen nun »Das italienische Mädchen« erstmals auf Deutsch erscheint. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.

Meinung:

Die Autorin, Lucinda Riley, bescherte dem Leser mit ihrem Buch, das italienische Mädchen, romantische Lesestunden. Sie hat eine wunderbare Art zu Schreiben, welche den Leser fesselt, sodass man das Buch nicht zur Seite legen mag. Durch das Buch durchzieht sich ein Brief an Nico, was die Spannung noch steigert. Bei dieser Story ist man mittendrin und nicht nur nebenbei dabei. Die Protagonisten sind sehr bildhaft und authentisch beschrieben.

Musik, Familiendrama, Liebe, Enttäuschung usw. harmonieren gut miteinander in diesem Roman.

Ein 11 jähriges Mädchen verliebt sich in einen älteren Mann, den zukünftigen Tenor der Mailänder Oper. Sie vertraut ihrem Tagebuch, dass sie ihn irgendwann heiraten werde. Hatte sie recht mit ihrer Eintragung? Findet es selbst raus ;)

Fazit:

Spannender Roman, der lesenswert ist!
Das kleine Büchercafé, 03. März 2015
Der große Wunsch eines kleinen Mädchens
Mit elf Jahren begegnet Rosanna Menici zum ersten Mal dem Mann, der ihr Schicksal bestimmen wird. Der junge Tenor Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander – und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt …


Rosanna lebt mit ihren Eltern und den Geschwistern Luca und Carlotta in Neapel. Die drei Kinder helfen den Eltern in der Gaststätte. Als ein befreundetes Ehepaar dort seinen Hochzeitstag feiert, kommt deren Sohn aus Mailand als Überraschungsgast angereist. Es ist der Junge Tenor Roberto Rossini. Rosanna ist hin und weg von dem Anblick dieses jungen Mannes und für sie steht fest „ den heirate ich“!
Rosanna darf an diesem Abend auch singen und Roberto ist von der Stimme des 11jährigen Mädchens begeistert. Er gibt ihr die Adresse eines Gesangslehrers den sie unbedingt aufsuchen soll.
Nur wie soll sie es schaffen, ihre Eltern würden es ihr nie erlauben. Sie steht im Schatten ihrer Schwester Carlotta, für sie würden die Eltern alles machen. Carlotta ist hübsch und begehrt. Rosanna kann nur singen!
Doch mit Hilfe von Luca schafft Rosanna es über Jahre hinweg heimlich Gesangstunden zu nehmen. Sie ist so gut, dass sie ein Stipendium an der Mailänder Scala erhält.
Inzwischen ist die verheiratete Carlotta mit ihrer Tochter wieder bei den Eltern eingezogen. Ihr Mann hat sich von ihr getrennt. Sie trägt ein Geheimnis mit sich herum von dem nur Luca weiß und das noch weit reichende Folgen hat.
*Vorsicht Spoiler*
Nachdem Tod der Mutter arbeitet Carlotta voll mit in der Gaststätte und so kann Rosanna sich zusammen mit Luca auf nach Mailand machen.
Das Leben der beiden verändert sich ganz gewaltig.
Rosanna wird dank ihrer Stimme immer mehr zum Star an der Scala. Roberto hingegen singt zwar auch hervorragend, hat dort eher einen Namen als Frauenheld und nutzt gerne die Gunst seiner verheirateten Geliebten, die ihm so manchen Weg ebnet.
In Mailand schafft Rosanna es sich Roberto fernzuhalten, doch bei einer gemeinsamen Gesangsreise nach London ändert sich alles…..

*Spoiler ende*

Lucinda Riley ist 1996 ein wunderbares Werk gelungen!
Es ist eine Familien und Liebesgeschichte. Es werden viele kleine und eine große Geschichte erzählt. Alle beinhalten Liebe, Sehnsucht, Eifersucht unerfüllte Liebe, Hoffnung, Verbundenheit und Freundschaft.
Wie tief und fest verwurzelt eine Familienbande sein kann, zeigt Luca.
Seine Liebe zu Rosanna und die Loyalität Carlotta gegenüber. Er steht allem zurück, bis jeder seinen Weg gehen kann um dann für sich herauszufinden welchen Weg er einschlagen soll.

Die Autorin hat eine Fähigkeit dass man sich mit ihrem Schreibstil direkt in den Bann von Rosanna gezogen fühlt.
Alle Protagonisten sind eindrucksvoll beschrieben, manche liebt man, einige sind einem sofort unsympathisch. Egal wer es ist, man sieht sie förmlich durch die Geschichte gehen. Der Leser leidet und kämpft mit und schüttelt manchmal fassungslos den Kopf.

Es ist eine Geschichte um Aufopferung, sich aufgeben, schweigen und leiden. Eine Geschichte die sich kitschig anfühlt, es überhaupt nicht ist.
Ein wunderbares Buch wenn man gerne Herz-Schmerz liest und mit leidet!
goat, 12. Mai 2014
Jede Seite steckt voller Spannung und Leidenschaft
Rosanna Menici ist elf Jahre alt als die dem jungen Startenor Roberto Rossini das erste Mal begegnet und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Sie ist sich sicher, dass sie genau diesen Mann eines Tages heiraten wird. Auch Roberto ist fasziniert von dem kleinen Mädchen, ab dem Moment, als er sie singen hört. Er redet ihr ins Gewissen, unbedingt Gesangsunterricht zu nehmen, doch Rosannas Eltern wollen davon nichts wissen. Erst ihr Bruder Luca ermöglicht es ihr, mit seinem Ersparten, die Stunden heimlich zu absolvieren. Und tatsächlich schafft es Rosanna sechs Jahre später bis an die Mailänder Scala, wo sie Roberto wiedertrifft. Zusammen verzaubern sie mit ihren Stimmen die Zuschauer in den Opernhäusern der Welt und Rosannas Vorsatz aus Kindertagen bleibt nicht länger nur ein Vorsatz. Sie heiratet ihn, obwohl jeder sie davor warnt, denn Roberto ist ein Frauenheld und hütet ein dunkles Geheimnis aus vergangenen Tagen …

Liebesromanen stehe ich immer etwas skeptisch gegenüber. Sie müssen das gewisse Etwas haben, um mich überzeugen zu können. Der ausschlaggebende Punkt, warum ich diesen Roman unbedingt lesen wollte, ist meine Liebe zur Musik. Der Klappentext hat mich einfach überzeugt, und nachdem ich die Geschichte verschlungen habe, kann ich sagen: auch der Schreibstil der Autorin. Zweifellos punktet Lucinda Riley mit ihren hervorragend herausgearbeiteten Charakteren. Deren Authentizität lässt die ganze Erzählung erst lebendig wirken.

Die größte Entwicklung macht Rosanna durch und obwohl sie sich im Verlauf der Geschichte eher nachteilig verändert, hat sie mir von allen Charakteren am Besten gefallen. Da ist dieses elfjährige Mädchen, welches von klein auf im Schatten seiner großen Schwester lebt und die nicht nur besser aussieht, sondern auch (scheinbar) eine gesicherte Zukunft hat. Durch den Familienbetrieb kommt Rosanna etwas kurz und deshalb verwundert es auch nicht, dass der Vater Robertos Vorschlag und Rosannas Wunsch, Gesangsunterricht zu nehmen, als Hirngespinst abtut. Der Platz einer Frau ist in der Küche und ihre Aufgabe ist es, ihrem Mann später einmal zur Seite zu stehen. Der Einzige, der Rosanna versteht und auch ihr Talent sieht, ist ihr Bruder Luca, zu dem sie ein sehr inniges Verhältnis hat. Er ist es auch, der ihr den Gesangsunterricht ermöglicht und immer für seine kleine Schwester da ist.

Rosannas Ehrgeiz zeigt sich nicht nur in ihrer Gesangskarriere, denn auch ihre Liebe für Roberto ist ungebrochen. Da sie weiß, dass Roberto ein Frauenheld ist, versucht sie zunächst standhaft zu bleiben und seinem Werben nicht nachzugeben. Hier zeigt Lucinda Riley ganz klar, wo ihre Stärken liegen. Ihr gelingt es nahezu perfekt, den Leser in die Gefühlswelt ihrer Protagonisten hineinversetzen zu lassen und ich wusste sofort, dass Rosanna den Kampf gegen ihre Gefühle verlieren würde. Trotz seines Rufes als Frauenheld konnte ich auch Robertos Liebe für Rosanna so intensiv spüren, dass seine innere Zerrissenheit mehr als deutlich ist. Ich habe nicht eine Sekunde an seiner Liebe zu Rosanna gezweifelt, und wenn es einer Autorin gelingt, dass ich als Leserin so fühle wie ihre Protagonisten, dann ist alles richtig. Erschreckend ist, dass die Liebe der beiden so weit geht, dass sie den Mitmenschen in ihrer Umgebung vor den Kopf stoßen. Roberto hatte diesbezüglich zwar schon vorher keine Hemmungen, aber gerade Rosanna hat sich durch die Liebe zu Roberto sehr zu ihrem Nachteil verändert.

„Das italienische Mädchen“ bietet aber noch viel mehr als nur die Liebesgeschichte zwischen Rosanna und Roberto. Den Leser erwarten jede Menge Überraschungen und jede einzelne Seite steckt voller Spannung und Leidenschaft. Ich vergebe fünf Sterne und spreche natürlich eine Empfehlung aus.
Martina Luger, 10. Mai 2014
Musik und Liebe dominieren diese Geschichte
Rosanna, die jüngste Tochter der Familie Menici, ist ein unscheinbares Mädchen und hilft in der Cafeteria ihrer Eltern in Neapel fleißig mit. Von allen drei Kindern wird harte Mitarbeit gefordert, nur bei der Ältesten, Carlotta, die durch ihre Schönheit glänzt, wird öfters das Auge zugdrückt. Als diese aber ungewollt schwanger wird und einer Mussheirat eingehen soll, ist es mit ihrem Glück vorbei. Etwa zur gleichen Zeit singt Rosana bei einer Familienfeier das "Ave Maria" und der junge Tenor Roberto Rossini, für dessen Mutter die Feier ausgerichtet wird, ist beeindruckt von der unvergleichlichen Stimme. Er setzt sich dafür ein, dass Rosanna bei seinem Gesangslehrer Unterricht erhält und Luca, Rosanna's Bruder, unterstützt seine kleine Schwester dabei. Er, der schwer arbeitet und sich bereits Geld zusammengespart hat, um das Café und die Pizzeria der Eltern zu verlassen, bezahlt damit Rosannas Gesangsstunden, die der Vater als unnütz
abtut. Jahre später wird Rosanna in die Mailander Scala aufgenommen und Luca verlässt mit ihr Neapel. Während er versucht seinen Lebensinhalt zu finden, wird Rosanna ein großer Star und verliebt sich in den Frauenhelden Roberto Rossini, ihren damaligen Entdecker. Von nun an sind die Beiden die gefeierten Stars auf allen Bühnen der Welt. Sie heiraten und ziehen zuerst nach London und später in ein englisches Cottage am Land. Doch diese Liebe ist zerstörerischer, als Rosanna denkt und Roberto ist nicht stark genug....

Im Gegensatz zu Lucinda Rileys anderen Büchern, wo die Geschichte immer zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart wechselt, wird in diesem älteren Werk die Handlung chronologisch erzählt. Nur am Beginn einiger Kapitel erzählt Rosanna in einem Brief an ihren Sohn Nico, einleitende Worte, die danach sofort wieder von der Ich-Form in die 3. Person überleiten. Die Geschichte ist sehr romantisch und erklärt, wie zerstörerisch Liebe sein kann. Mir war es manchmal ein bisschen zu viel, aber ich bin anscheinend doch zu wenig romantisch.....hm...

Manche Charaktere sind ziemlich in schwarz und weiß aufgeteilt. Luca ist einfach nur gut und Carlotta muss für ihren einzigen Fehler, den sie gemacht hat, ihr Leben lang büßen. Rosanna ist eine sympathische Hauptprotagonistin, die sich vom schüchternen kleinen Mädchen in eine selbstbewusste junge Frau verwandelt. Dies wandelt sich jedoch zum Schluss hin, denn sie verliert sich in der unendlichen Liebe zu Roberto und ordnet sich seiner Wünsche total unter. Roberto war mir nicht wirklich sympathisch. Er ist egoistisch und besitzergreifend.

Schreibstil:
Flüssig und leicht zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin.....eben eine typische Riley. Trotzdem erkennt man, dass es ein etwas früheres Werk ist, da es etwas anders aufgebaut als ihre neueren Romane ist und ich die Geschichte doch teilweise etwas vorhersehbar fand.

Fazit:
Gefühlvolle Geschichte um Musik und eine zerstörerische Liebe. Etwas zu vorhersehbar für mich, doch wieder wunderbar zu lesen.
Monika Stutzke, 09. März 2014
Eine große Liebe und ihre Folgen
Rosanna, die jüngste Tochter der Menici, erhält nicht allzu viel Aufmerksamkeit seitens ihrer Eltern. Ihre Schwester Carlotta hingegen ist der Liebling der Eltern und hat wegen ihrer Schönheit Freiheiten, von denen Rosanna nur träumt.
Als Rosanna anlässlich einer Geburtstagsfeier ein Lied singen soll, wird der anwesende Tenor Roberto Rossini auf ihre Stimme aufmerksam. Er hält sie für etwas besonderes und ist der Meinung, dass diese ausgebildet werden sollte. Ihre Eltern halten das für Unfug und gehen gedankenlos darüber hinweg. Nur ihr älterer Bruder Luca steht zu ihr und ermöglicht es, dass ihre Stimme ausgebildet wird.
Schon nach der ersten Begegnung von Rosanna und Roberto weiß Rosanna, dass ihr Leben sich eines Tages mit dem Roberto verknüpfen wird, denn für sie ist es bereits Liebe auf den ersten Blick.
Jahre später, inzwischen ist Rosannas Stimme ausgebildet und bereit für die großen Bühnen der Welt, begegnet sie Roberto wieder.
Sie weiß um seinen Ruf als Frauenheld und wird ihm lange widerstehen, aber die Liebe lässt sich nicht verleugnen.
Wird es ihr gelingen, Roberto für alle Zeiten an sich zu binden und ihn die anderen Frauen vergessen zu lassen oder hat ihre Liebe keine Chance? ...

Lucinda Riley hat sich als Autorin einen Namen gemacht. Als sie von ihrem Verlag gefragt wurde, ob es von ihr ältere Bücher gibt, holte sie aus ihrem Keller 8 Bücher, die vor Jahren unter ihrem Pseudonym Lucinda Edmonds erschienen.
Eines dieser Bücher ist das hier vorliegende, es wurde bereits im Original 1996 verlegt und kommt jetzt nach einer Überarbeitung auch in deutsch auf den Büchermarkt.
Da ich bereits von Lucinda Riley zwei Bücher gelesen habe, war ich verständlicherweise auf ihr neues altes Werk gespannt.
Ich wurde nicht enttäuscht.

Lucinda Riley gelingt es, den Leser in ihren Bann zu ziehen.
Aufmerksam verfolgte ich die Geschichte der Liebe von Rosanna und Roberto. Obwohl ihre Liebe echt ist, ist sie zerstörerisch und nicht gut für sie. Rosanna liebt Roberto von Herzen und verlangt von ihm, sie niemals anzulügen. Aber es ist Roberto, ein Frauenheld, der nicht wirklich aus seiner Haut kann und Umstände führen dazu, dass er sich doch gezwungen sieht, zu lügen, was ihm Rosanna jedoch nicht verzeihen kann.
Eine alte Beziehung von ihm kann ihn nicht vergessen und tut alles dafür, dass er sich für sie entscheidet. Roberto ist schwach und ein Egoist, er geht oft den Weg des geringsten Widerstandes und macht sich und anderen damit vieles kaputt.

Es ist ein fantastisches Buch, das vieles in sich vereinigt. Liebe, Glauben, Hoffnung und auch Freundschaft. Loyalität ist ebenso ein Thema wie Geschwisterliebe und das Vertrauen in den anderen.
Während die Geschwister Rosanna und Luca sich herzlich lieben, geht ihre Schwester Carlotta ihren eigenen Weg. Sie verbüßt in ihrem Elternhaus ihr Leben lang einen einzigen Fehler, den sie aus Liebe zu ihren Eltern und ihrer Schwester allen verschwieg. Lediglich Luca weiß darum und hilft ihr, so gut er es vermag.

Dieses Buch ist ein wenig anders als die bisherigen der Autorin. In ihren neueren Werken vereinigt sie Ereignisse der Vergangenheit mit der Gegenwart, die durch Familiengeheimnisse miteinander verwoben sind.
In diesem älteren Werk wird die Geschichte von Rosanna in einem Brief an ihren Sohn Nico erzählt. Es ist die Geschichte seiner Eltern und erzählt von ihrer großen Liebe. Sie ist chronologisch aufgebaut und lässt den Leser genauso daran teilhaben und miterleben.

Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, so hat mich die Story gepackt und mitgerissen. Zum Ende saß ich mit Tränen in den Augen da und hätte mir gern ein anderes Ende gewünscht.

Ein absolut packendes Buch, das von einer großen Liebe erzählt.
Ich empfehle das Buch sehr gern weiter.